Beckensanierungen

Freibad Bokeloh öffnet ca. 1 Monat später

Das Freibad Bokeloh öffnet auch in diesem Jahr nicht pünktlich. Der Grund ist, dass die Beckensanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mehr Zeit benötigen.

Freibad Bokeloh
Das Frei­bad Bokel­oh | Foto: Dani­el Schnei­der

Bokel­oh (red). Im ver­gan­ge­nen Jahr öff­ne­te das städ­ti­sche Wunstor­fer Frei­bad in Bokel­oh ver­zö­gert und schritt­wei­se, nach­dem unmit­tel­bar vor Sai­son­start gra­vie­ren­de tech­ni­sche Pro­ble­me ent­deckt wor­den waren. Auch die­ses Jahr wird das Frei­bad nicht wie gewohnt Mit­te Mai, son­dern vor­aus­sicht­lich einen Monat spä­ter auf­ma­chen – weil nun erst noch das Plansch­be­cken und das Nicht­schwim­mer­be­cken repa­riert und wei­te­re Arbei­ten aus­ge­führt wer­den müs­sen, wofür die kom­men­den 5 Wochen nicht mehr aus­rei­chen wer­den. Wie der Geschäfts­füh­rer der Bäder­be­trie­be, Andre­as Saars, heu­te mit­teil­te, wird daher nun der 15. Juni als Sai­son­start ange­peilt.

Neue Folie für die Becken

Die noch aus­zu­füh­ren­den Bau­ar­bei­ten im Frei­bad sind umfas­send. So wer­den die Bäder­be­trie­be Wunstorf gro­ße Tei­le der Was­ser­tech­nik (Fil­ter­an­la­gen, Druck­erhö­hungs­an­la­gen, etc.) instand gesetzt bzw. über­prüft. Sowohl Nicht­schwim­mer­be­cken als auch das letz­te Sai­son nicht benutz­ba­re Plansch­be­cken erhal­ten eine neue Schwimm­bad­fo­lie, neue Anschlüs­se und Ein­stiegs­lei­tern. Ins­ge­samt wer­den für die Instand­set­zung min­des­tens. 300.000 € inves­tiert. Grund­la­ge für alle die­se Arbei­ten ist das im Novem­ber ver­öf­fent­lich­te Instand­hal­tungs­kon­zept.

Verschiebung der Saison

Dem beauf­trag­ten Pla­nungs­bü­ro war es gelun­gen, die vor­lie­gen­den Schä­den auf­zu­neh­men und zu über­pla­nen; die ent­spre­chen­den Auf­trä­ge konn­ten ver­ge­ben wer­den. Da es aber vor allem bei der Instand­set­zung des Nicht­schwim­mer- und Plansch­be­ckens zu zeit­li­chen Ver­zö­ge­run­gen kom­men kann, da die Arbei­ten teils wit­te­rungs­ab­hän­gig sind und die aus­füh­ren­den Fir­men Kapa­zi­täts­gren­zen haben, wird die Öff­nung nun vor­sorg­lich erst für den 15. Juni geplant. Die Bäder­be­trie­be rech­nen mit ca. 2–4 Wochen zusätz­lich benö­tig­ter Bau­zeit. Soll­ten die Instand­set­zungs­ar­bei­ten frü­her been­det sein, wird auch eine etwas frü­he­re Öff­nung ins Auge gefasst, soll­te dies tech­nisch und orga­ni­sa­to­risch mög­lich sein.

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12 Kommentare
  1. Jürgen Scholz sagt

    Schild­bür­ger lässt grü­ßen.…

  2. Julia Hasenbein sagt

    1 Jahr Zeit gehabt um es zu behe­ben und man schafft es lei­der nie, pünkt­lich zu öff­nen

  3. Grit Decker sagt

    Ich bin nicht vom Fach: ergo feh­len mir die für eine sach­li­che und vor allem objek­ti­ve Mei­nungs­bil­dung nöti­gen Kennt­nis­se, somit kann ich aus­schließ­lich mei­nen „per­sön­li­chen Senf“ abge­ben, der wie folgt ist:

    Vie­le der die Eröff­nung des Bades nach hin­ten schie­ben­den Fak­ten sind seit lan­ger, sehr lan­ger Zeit bekannt. Da fällt es mir schwer, die in die­sem Arti­kel genann­ten Grün­de für die ärger­li­chen Ver­zö­ge­run­gen als wirk­lich glaub­haft anzu­neh­men, von „Akzep­tanz“ spre­che ich erst gar nicht *knurr*.

    Mei­ner unmaß­geb­li­chen Ansicht nach, hät­ten eine ent­spre­chen­de Orga­ni­sa­ti­on und Pla­nung eine so gro­ße Ver­zö­ge­rung der von vie­len her­bei­ge­sehn­te Eröff­nung über­flüs­sig machen kön­nen.

    Durch­aus kann ich den Frust, die Ver­är­ge­rung und das Unver­ständ­nis der­je­ni­gen, die der Eröff­nung ent­ge­gen­fie­bern, bes­tens nach­voll­zie­hen.

    Für die ‑hof­fent­lich statt­fin­de­ne!- Sai­son im kom­men­den Jahr bleibt mir nur zu hof­fen (angeb­lich soll die Hoff­nung ja zuletzt ster­ben), dass die für den Schla­mas­sel Ver­ant­wort­li­chen sinn­brin­gen­der pla­nen. Denn so geht es nicht!

  4. Stephan Große sagt

    War doch irgend­wie klar, oder?

  5. Mari sagt

    För­der­ver­ein Frei­bad Bokel­oh e.V.

    Frank Kett­ner-Niko­laus
    1. Vor­sit­zen­der
    An den Aue­wie­sen 29
    31515 Wunstorf
    mail@franknikolaus.de

    Pres­se­mit­tei­lung 08.04.2019

    För­der­ver­ein begrüßt Instand­set­zung des Bades

    Frei­bad Bokel­oh soll bis Okto­ber öff­nen

    Die erneu­te Ver­zö­ge­rung bei der Sai­son­er­öff­nung ist natür­lich sehr ent­täu­schend. Zum Aus­gleich kann doch in die­sem Jahr die Bade­sai­son bis zum Ende der Herbst­fe­ri­en ver­län­gert wer­den“, sagt Frank Kett­ner-Niko­laus, Vor­sit­zen­der des För­der­ver­eins Frei­bad Bokel­oh e.V., in einer Stel­lung­nah­me zur Nach­richt der Bäder­be­trie­be Wunstorf, dass das Frei­bad Bokel­oh in die­sem Jahr vor­aus­sicht­lich erst am 15. Juni öff­nen soll.
    Er gehe davon aus, dass vie­le Men­schen auch ent­täuscht und erneut ver­är­gert sei­en. Ins­be­son­de­re beim aktu­ell bereits schö­nen Früh­lings­wet­ter wach­se bereits die Vor­freu­de auf die Frei­ba­de­sai­son. Beheiz­te Frei­bä­der an ande­ren Orten öff­ne­ten häu­fig schon Anfang Mai oder bei gutem Wet­ter wie im Vor­jahr bereits Mit­te April. „Da ist unse­re Sai­son sowie­so schon immer kür­zer und jetzt auch noch­mals um einen Monat“, bemerkt Kett­ner-Niko­laus. Es sei jedoch genau rich­tig, dass die Bäder­be­trie­be im Bad not­wen­di­ge Instand­set­zungs­ar­bei­ten vor­neh­men, um das Bad zukunfts­fä­hig zu machen: „Unser Ziel ist der nach­hal­ti­ge Erhalt des Bades über die nächs­ten Jahr­zehn­te hin­aus. Dazu haben die Bäder­be­trie­be mit der Umset­zung des Instand­set­zungs­kon­zepts den rich­ti­gen Weg ein­ge­schla­gen“. Wenn es bei der Kom­ple­xi­tät der Auf­ga­ben zu kurz­fris­ti­gen Ver­zö­ge­run­gen kom­me, müs­se man das lei­der akzep­tie­ren, aber letzt­lich gehe es um die lang­fris­ti­ge Per­spek­ti­ve. Zum Aus­gleich für die ver­spä­te­te Eröff­nung sol­le die dies­jäh­ri­ge Bade­sai­son bis zum Ende der Herbst­fe­ri­en ver­län­gert wer­den.

    1. Heiko Lübbe sagt

      Und wie­der wer­den wir mit Sys­tem ver­al­bert. Der Man­gel ist seit 2018 bekannt. Die­sen wit­te­rungs unab­hän­gi­gen Zeit­raum hät­ten man nut­zen kön­nen. Jetzt kommt man kurz vor Öff­nung wie­der damit um die Ecke. Und das Alles nur, weil man das Ele­ments mit Vor­rang behan­delt. Man lässt kei­ne Gele­gen­heit aus, Grün­de zu suchen, um das Frei­bad Bokel­oh zeit­nah zu schlie­ßen.

  6. Julie Airsnake Neumann sagt

    Wird genau­so ver­gam­meln wie Wunstorf,einfach nur Scheis­se !!!!

  7. Dennis Kallaschnikow sagt

    Das fällt denen immer kurz vor der Öff­nung ein,genau wie letz­tes Jahr!Naja 1 Jahr ist ja auch nicht genug Zeit, um die Schä­den zu behe­ben!

    1. Grit Decker sagt

      Mei­ne Rede:
      Bei ent­spre­chen­der Orga­ni­sa­ti­on und Pla­nung hät­ten sich die­se Ärger­nis­se ver­mei­den las­sen. Lei­der aber wird mit die­sem Fakt auf tau­be Ohren und blin­de Augen gesto­ßen… 🙁

  8. Markus Glaser sagt

    Die haben ja auch noch nicht mal ange­fan­gen die Becken sind ja auch noch voll mit Was­ser

  9. Georg Braunroth ,C D U Butteramt,"FördervereinFreibad Bokeloh e,V." sagt

    Hal­lo, Grit Decker
    Ich ste­he voll hin­ter Ihren Kom­men­ta­ren für das Bokel­o­her Bad .Sie set­zen sich so sehr ein, dass ich mich wun­de­re ‚war­um Sie nicht im „För­der­ver­ein Frei­bad Bokel­oh e.V.“ ver­tre­ten sind .Wir haben schon eini­ge hun­dert Mit­glie­der. Aber viel­leicht sind Sie ja schon dabei. Zum bes­se­ren Ver­ste­hen soll­ten wir uns mal über Mail unter­hal­ten: braunroth@aol.com . Die wei­ter oben ‚unter „Mari“ bei­gehef­te­te Pres­se­mit­tei­lung des För­der­ver­eins habe ich schon letz­tens in mei­nen Ant­wor­ten bei­gefügt .Sie schrei­ben über ein Han­di­cap. Habe ich auch. Ich bin beid­sei­tig US-ampu­tiert. Des­halb geht auch alles nur vom Roll­stuhl .Viel­leicht haben Sie mich schon gese­hen ‚bei Rats­sit­zun­gen oder Ver­an­stal­tun­gen (Abtei).Ansonsten auch unter Facebook,Twitter,Google u.s.w.

  10. Grit Decker sagt

    Dan­ke #Georg Braun­roth für die freund­li­chen Wor­te.
    Weil ich in Soci­al Media nicht aktiv bin, habe mir bei Face­book, Insta­gram und Co ganz bewusst kein Pro­fil eingestellt/keinen Account ange­legt, wer­de ich Sie dort nicht errei­chen.

    Ich muss Sie jetzt viel­leicht mit der Aus­sa­ge, ent­täu­schen, dass ich dem För­der­ver­ein nicht bei­getre­ten bin, was mit Sicher­heit nicht an der Inter­es­sens­ge­mein­schaft liegt, son­dern im Per­sön­li­chen begrün­det ist.

    Ihre Mail­adres­se wer­de ich ger­ne abspei­chern.

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