Lechner, Osigus und Eberhardt sprechen mit Althusmann

Gespräch über Wunstor­fer Orts­um­ge­hung im Land­tag

Noch in die­sem Jahr könn­te es eine vor­zei­ti­ge Bau­ge­neh­mi­gung für einen Teil­be­reich der Nord­um­ge­hung geben. Das stell­te sich bei einem Gespräch von Bür­ger­meis­ter Eber­hardt und den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Osi­gus und Lech­ner mit Ver­kehrs­mi­nis­ter Alhus­mann her­aus.

Der geplan­te künf­ti­ge Ver­lauf der B 441

Han­no­ver (red). Auf Initia­ti­ve von Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Wieb­ke Osi­gus (SPD) kam es im Rah­men eines Ple­nums­rand­ter­mins zu einem Tref­fen im Nie­der­säch­si­schen Land­tag, bei wel­chem Bür­ger­meis­ter Eber­hardt, Osi­gus und Sebas­ti­an Lech­ner (CDU) mit dem nie­der­säch­si­schen Wirt­schafts- und Ver­kehrs­mi­nis­ter Dr. Bernd Althus­mann spra­chen. The­ma des Hin­ter­grund­ges­rprächs war der Pla­nungs­stand der Wunstor­fer Orts­um­ge­hung, wobei es vor allem um die Fra­ge ging, wie das Bau­vor­ha­ben beschleu­nigt wer­den kann, trotz der zwei anhän­gi­gen Kla­gen beim Nie­der­säch­si­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in Lüne­burg gegen den Plan­fest­stel­lungs­be­schluss. Obwohl das Gerichts­ver­fah­ren noch nicht been­det ist, lau­fen bereits die bau­vor­be­rei­ten­den Maß­nah­men für die Orts­um­ge­hung und das Unter­neh­mens­flur­be­rei­ni­gungs­ver­fah­ren.

Mit­tel wur­den frei­ge­ge­ben

Wie sich im Ver­lauf des Gesprächs her­aus­stell­te, kann nun doch noch in die­sem Jahr mit der Erstel­lung der ange­pass­ten Bau­aus­füh­rungs­un­ter­la­gen aus den plan­schrift­li­chen Unter­la­gen begon­nen wer­den, da die hier­für erfor­der­li­chen „DILAU-Mit­tel“ („Dienst­leis­tun­gen Außen­ste­hen­der“) vom Land frei­ge­ge­ben wur­den. Ein ent­spre­chen­der Erlass ist nach Aus­sa­ge des Wirt­schafts­mi­nis­ters auf den Weg gebracht wor­den.

Erlass durch Ver­kehrs­mi­nis­ter

Althus­mann sicher­te sei­ne Unter­stüt­zung zu und kün­dig­te einen ent­spre­chen­den Erlass dazu aus sei­nem Haus an. Inhalt des Erlas­ses soll die vor­zei­ti­ge Bau­ge­neh­mi­gung für den nicht beklag­ten west­li­chen Abschnitt der Nord­um­ge­hung sein. Zusätz­lich wird sich das Nie­der­säch­si­sche Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um beim Bund mit Nach­druck dafür ein­set­zen, die erfor­der­li­chen Finanz­mit­tel frei­zu­ge­ben, damit nach abge­schlos­se­ner Aus­füh­rungs­pla­nung mit dem Bau begon­nen wer­den kann.

Die Mit­tel für die Aus­füh­rungs­pla­nung hat­te das Land im Rah­men der Haus­halts­be­ra­tun­gen bereits deut­lich auf­ge­stockt. Die Zustim­mung des Land­ta­ges dafür gilt als sicher. Von der Erhö­hung der DILAU-Mit­tel um 20,4 Mio. Euro auf 64 Mio. Euro und der Auf­sto­ckung des Per­so­nals in der Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­hör­de für Stra­ßen­bau und Ver­kehr wür­de auch die Aus­füh­rungs­bau­pla­nung des Wunstor­fer Groß­pro­jek­tes pro­fi­tie­ren.

Lech­ner und Osi­gus zufrie­den

Osi­gus zeig­te sich mit dem Aus­gang des Gesprächs zufrie­den: „Vor dem Hin­ter­grund der seit 1958 geführ­ten Dis­kus­si­on und dem ursprüng­lich anvi­sier­ten Beginn des Pla­nungs­ver­fah­rens im Jahr 2009 sind wir heu­te auf einem guten Weg. Das Gespräch ist ein Beleg dafür, dass die Pla­nung um die Nord­um­ge­hung wei­ter Fahrt auf­nimmt und hat gleich­zei­tig die Hoff­nung genährt, den Bau­be­ginn mög­li­cher­wei­se wei­ter nach vor­ne ver­schie­ben zu kön­nen“, so Osi­gus.

Auch Lech­ner begrüß­te die Unter­stüt­zung: „Ich freue mich, dass es mit der Orts­um­ge­hung in Wunstorf vor­an­geht und der Ver­kehrs­mi­nis­ter das Anlie­gen für den vor­zei­ti­gen Bau­be­ginn unter­stützt. Damit kom­men wir der Umset­zung des für Wunstorf so wich­ti­gen Ver­kehrs­pro­jek­tes ein gro­ßes Stück näher“, beton­te Lech­ner.

- Anzeige -

4 Kommentare
  1. Klaus meint

    Eine Stra­ße durch das Über­schwem­mungs­ge­biet zwi­schen Lie­the und Blu­men­au?
    Da bin ich mal gespannt.

    1. Basti g. meint

      Bestimmt eine Stras­se zwi­schen spund­wän­de oder eine hoch­brü­cke über die maschwie­sen

  2. Klaus meint

    Naja wir Wunstor­fer sind ja auch die ein­zi­gen die eine inner­ört­li­che Orts­um­ge­hung haben die mit­ten durchs Klos­ter gebaut wur­de. Wir schaf­fen das.
    Im Zwei­fels­fall machen wir einen Decken auf die Spund­wän­de und ver­kau­fen das als Tun­nel.

  3. Alexander Stahlhut meint

    Lach mich schlapp Dan bau­en die den West Abschnitt und der Rest wer­den die ver­lie­ren vor Gericht und wird nicht mehr gebaut

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.