Feuerwehr muss ausrücken

Gewitterregen überflutet Wunstorfer Straßen

Nachdem die Feuerwehr bereits wegen aufziehender Unwetter den Tag über in Alarmbereitschaft war, musste sie am Montagabend tatsächlich noch in den Einsatz: Starkregen überschwemmte Straßen und unterspülte sie teilweise. Anders als in Neustadt mussten aber keine Autofahrer gerettet werden.

Überschwemmung in Wunstorf
Über­schwem­mung in der Kolen­fel­der Stra­ße | Foto: Feu­er­wehr Wunstorf

Wunstorf (red). Die Feu­er­wehr kommt nicht zur Ruhe: Den drit­ten Tag in Fol­ge muss­ten Ein­sät­ze gefah­ren wer­den. Die Wet­ter­war­nung vor schwe­rem Gewit­ter bestand noch für Wunstorf, als der damit ver­bun­de­ne Platz­re­gen gegen 19.30 Uhr tat­säch­lich ein­trat. Zu hef­ti­gen Nie­der­schlä­gen inner­halb kur­zer Zeit kamen Wind­bö­en und klein­kör­ni­ger Hagel.

Kolenfelder Straße stark betroffen

Die Kana­li­sa­ti­on konn­te die Was­ser­mas­sen nicht mehr bewäl­ti­gen, an meh­re­ren Stel­len im Stadt­ge­biet lie­fen die Stra­ßen voll. Der neur­al­gi­sche Punkt war wie immer das Ende der Hoch­stra­ße an der Eisen­bahn­brü­cke, wo die Kanal­in­fra­struk­tur nicht auf der­ar­ti­ge Nie­der­schlä­ge aus­ge­legt ist, wenn gleich­zei­tig von den Asphalt­de­cken aus der Kolen­fel­der Stra­ße und von der Hoch­stra­ße das Was­ser in die Sen­ke läuft.

Überschwemmung in Wunstorf
Autos fah­ren durch die geflu­te­te Kra­nich­stra­ße | Foto: Feu­er­wehr Wunstorf

Fahrbahn unterspült

Die Feu­er­wehr rück­te ent­spre­chend aus. Das Ende der Kolen­fel­der Stra­ße wur­de vom Was­ser teil­wei­se unter­spült, der Bereich wur­de gesperrt. Auch wei­ter süd­lich auf der Kolen­fel­der Stra­ße setz­te der Gewit­ter­re­gen die Fahr­bahn an der Ecke Kra­nich­stra­ße unter Was­ser, Tei­le des Geh­wegs in der Bar­n­e­st­ra­ße waren eben­falls geflu­tet.

Autofahrer in Neustadt von Wasser eingeschlossen

Wunstorfs Nach­bar­stadt Neu­stadt war vom Gewit­ter­re­gen eben­falls hef­tig betrof­fen: Die Feu­er­wehr rück­te dort mit zuletzt 90 Ein­satz­kräf­ten zu diver­sen voll­ge­lau­fe­nen Kel­lern und Gara­gen aus. Zwei Auto­fah­rer muss­ten in der voll­ge­lau­fe­nen Unter­füh­rung nörd­lich des Neu­städ­ter Bahn­hofs aus ihren Fahr­zeu­gen geret­tet wer­den.

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4 Kommentare
  1. Gaby Nölle sagt

    Wie immer am schlimms­ten die Kolen­fel­der str./Hochstr.

  2. Ral Wil sagt

    Wie immer, wenn es in Wunstorf ein wenig reg­net…

  3. Astrid Dralle sagt

    Nor­mal

  4. Grit Decker sagt

    Man/Frau soll­te davon aus­ge­hen dür­fen, dass das Pro­blem bei den ver­ant­wort­li­chen Ent­schei­dungs­trä­gern bekannt ist.

    So bin ich mehr als irri­tiert, dass in die­ser für so vie­le Men­schen immer wie­der aus­ge­spro­chen uner­freu­li­chen Situa­ti­on ‑letz­lich uner­heb­lich, ob Hie­si­ge oder Leu­te von außer­halb zur ‘fal­schen Zeit am fal­schen Ort’ waren‑, nicht end­lich öffent­li­che Gel­der zwecks Abhil­fe „in die Hän­de genom­men wer­den“.

    So schlecht steht die Stadt Wunstorf nun wirk­lich nicht dar, als das es nicht mach­bar sein kann, eine für ALLE über­fäl­li­ge sinn­vol­le Inves­ti­ti­on auf den Weg zu brin­gen.
    Mei­ner Mei­nung nach drin­gend gebo­ten.

    Auch für die zahl­rei­chen Ein­satz­kräf­te „unse­rer“ Wehr dann eine mehr als gute Maß­nah­me.

    Dan­kens­wer­ter­wei­se konn­te es mir als Anwoh­ne­rin der Kolen­fel­der Stra­ße gelin­gen, mei­nen „Aller­wer­tes­ten“ VOR dem mäch­ti­gen Guss heim­wärts zu tra­gen, so dass ich das höchst frag­wür­di­ge „Ver­gnü­gen“ nicht hat­te.

    Doch als den­ken­der und anteil­neh­men­der Mensch kann ich mich durch­aus in die Lage derer ver­set­zen, die „das vol­le Pro­gramm“ erle­ben muss­ten:
    Die Fahr­zeug­füh­ren­den sowie­so; doch auch für die ein­ge­setz­ten „Mädels und Jungs“ waren das Ein­satz­fahr­ten, auf die sie ger­ne ver­zich­tet hät­ten.

    Ob’s dort ankommt, wo es ankom­men muss??
    Mmmh: da habe ich mei­ne nicht unbe­rech­tig­ten Zwei­fel…

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