Glo­cken­ge­läut stört Nacht­ru­he

Frei­tag­nacht wur­den die Bokel­o­her um ihre Nacht­ru­he gebracht: die Kir­che an der Mes­mero­der Stra­ße ließ unge­wollt zu spä­ter Stun­de die Glo­cken läu­ten – 45 Minu­ten lang.

Kir­chen­glo­cke (Sym­bol­bild)

Wunstorf (red). Seit Jahr­hun­der­ten ist Glo­cken­ge­läut vom Kirch­turm nicht nur die akus­ti­sche Ankün­di­gung von Got­tes­dienst und fest­li­chen Ereig­nis­sen, son­dern auch Zeit­an­zei­ge – und ehe­mals Signal bei Gefahr.

Heu­te haben Sire­nen, Rund­funk und Feu­er­wehr­piep­ser die­se letz­te Funk­ti­on über­nom­men, doch die Bokel­o­her müs­sen sich Frei­tag­nacht an eben­je­ne Zei­ten erin­nert gefühlt haben, als die Kir­chen­glo­cken auch zur War­nung genutzt wur­den.

Denn von Frei­tag auf Sams­tag läu­te­ten die Glo­cken mit­ten in der Nacht in Bokel­oh. Wegen eines tech­ni­schen Defekts in der Steue­rungs­an­la­ge kam es zum dau­er­haf­ten Geläut von der katho­li­schen Kir­che an der Mes­mero­der Stra­ße – und erreg­te ent­spre­chend Auf­merk­sam­keit bei den Bokel­ohern. Erst nach 45 Minu­ten konn­ten die Glo­cken wie­der abge­stellt wer­den.


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