Feuerwehr Hagenburg rückt aus

Grund­stücks­be­sit­zer ver­brennt Gar­ten­ab­fäl­le

Aus­ge­rech­net bei den der­zei­ti­gen Tem­pe­ra­tu­ren hielt es ein Gar­ten­be­sit­zer in Alten­ha­gen für eine gute Idee, Gar­ten­ab­fäl­le durch Ver­bren­nen zu besei­ti­gen.

Feu­er­wehr Hagenburg/Altenhagen beim Ablö­schen des Bran­des | Foto: Feu­er­weh­ren SG Sach­sen­ha­gen

Hagen­burg (red). Bren­nen­des Gestrüpp sorg­te am gest­ri­gen Sams­tag­nach­mit­tag für einen Feu­er­wehr­ein­satz in Alten­ha­gen. Die Feu­er­wehr Hagenburg/Altenhagen rück­te aus, nach­dem Anru­fer einen unkla­ren Flam­men­schein gemel­det hat­ten. Feu­er­wehr und Poli­zei fuh­ren mit Blau­licht in den Baden­weg. Vor Ort fan­den die Ein­satz­kräf­te dann im Gar­ten eines Hau­ses einen bren­nen­den Gestrüpp­hau­fen vor. Der Besit­zer des Grund­stü­ckes war gera­de dabei, Gar­ten­ab­fäl­le zu ver­bren­nen. In unmit­tel­ba­rer Nähe befin­den sich die offe­nen Fel­der zwi­schen Stein­hu­de und dem Hagen­bur­ger Moor. Die Feu­er­wehr­leu­te zogen den Hau­fen aus­ein­an­der und lösch­ten den Brand.

Wald- und Wie­sen­brand­ge­fahr wei­ter­hin hoch

Die Feu­er­weh­ren rufen seit Wochen dazu auf, wegen der tro­cke­nen Wit­te­rung beson­ders acht­sam zu sein. In Has­te war es ver­gan­ge­ne Woche bereits zu einem Wald­brand gekom­men, den die Wunstor­fer Feu­er­wehr löschen muss­te, und in Bar­sing­hau­sen brann­te ein Teil des Deis­ters.

Auch die Feu­er­wehr Hagenburg/Altenhagen weist ange­sichts des aktu­el­len Vor­falls noch ein­mal dar­auf hin, kein offe­nes Feu­er auf Wie­sen und in Wäl­dern zu ent­zün­den. Auch beim Gril­len im eige­nen Gar­ten ist beson­de­re Vor­sicht ange­bracht. Bei Ent­de­cken eines Bran­des oder einer ver­däch­ti­gen Rauch­ent­wick­lung soll­te sofort die Feu­er­wehr unter 112 infor­miert wer­den.

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1 Kommentar
  1. Thomas Riedel meint

    Habe den Rauch auf dem Weg nach Wunstorf gese­hen aber durch die ent­spann­te Per­son dane­ben dach­te ich nicht, das bei mei­ne Rück­weg (10min später)nach Klein Hei­dorn die Poli­zei und die Feu­er­wehr dort ste­hen wür­de.

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