Taxifahrer findet Smartphone

Handy gefunden – Polizei vor der Tür

Ein im Taxi liegen gebliebenes Smartphone löste am Samstagmorgen einen Polizeieinsatz aus. Die Eigentümerin ging davon aus, dass es unterschlagen worden war.

Symbolbild Polizeifahrzeug
Beschrif­tung auf einem Strei­fen­wa­gen der Wunstor­fer Poli­zei (Sym­bol­bild) | Foto: Dani­el Schnei­der

Wunstorf (red). Was macht man mit einem gefun­de­nen Gegen­stand? Ins Fund­bü­ro brin­gen? Bei der Poli­zei abge­ben? Sich in den Wunstor­fer Face­book-Grup­pen nach dem Besit­zer erkun­di­gen? Die­se Fra­ge hat sich jeder Fin­der eines Wert­ge­gen­stan­des sicher­lich in der ein oder ande­ren Form schon ein­mal gestellt. Und man­che ent­schei­den sich, sich zu einem spä­te­ren Zeit­punkt dar­um zu küm­mern und den Eigen­tü­mer selbst aus­fin­dig zu machen. Dass man damit ein gewis­ses Risi­ko ein­geht, vor allem, wenn es sich bei dem gefun­de­nen Gegen­stand um ein Smart­pho­ne han­delt, dass sich tra­cken lässt, zeigt ein Poli­zei­ein­satz am gest­ri­gen Sams­tag.

Gegen 8 Uhr war eine 26-Jäh­ri­ge Wunstor­fe­rin auf der Poli­zei­dienst­stel­le in der Amts­stra­ße erschie­nen und hat­te ange­ge­ben, ihr Han­dy in der ver­gan­ge­nen Nacht in einem Taxi lie­gen gelas­sen zu haben. Das Smart­pho­ne ließ sich jedoch per GPS orten und des­halb war bekannt, wo sich das Gerät nun befin­det: Die Koor­di­na­ten zeig­ten auf ein Haus in Has­te.

Polizei und Eigentümerin folgen der GPS-Spur

Da der Ver­dacht einer Straf­tat bestand, fuh­ren die Beam­ten gemein­sam mit der Wunstor­fe­rin zu dem betref­fen­den Haus im Nach­bar­ort, denn sie soll­te sich nicht in Gefahr brin­gen. Als die mor­gend­li­chen Besu­cher an der Haus­tür klin­gel­ten, öff­ne­te die Ehe­frau eines Taxi­fah­rers. Ihr Mann schlief noch nach sei­ner Nacht­schicht, war aber tat­säch­lich der­je­ni­ge gewe­sen, der das Han­dy der 26-Jäh­ri­gen in sei­nem Taxi gefun­den hat­te. Sei­ne Ehe­frau erzähl­te, dass er das Gerät zur Poli­zei habe brin­gen wol­len, nach­dem er aus­ge­schla­fen habe.

Die bis dahin han­dy­lo­se Wunstor­fe­rin zeig­te sich erleich­tert. Ob der Mann infol­ge des unge­plan­ten Besuchs tat­säch­lich aus­schla­fen konn­te, teil­te die Poli­zei nicht mit.

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5 Kommentare
  1. Michael Kolter sagt

    Miet­wa­gen­fah­rer

  2. Anja Von sagt

    Danie­la Sie, es gibt noch mehr von die­sen dum­men Leu­ten, die nicht­mal ver­su­chen das Han­dy, wel­ches sie durch eige­nes ver­schul­den ver­lo­ren haben ohne Poli­zei zurück zu bekom­men!

  3. Sebastian Lietz sagt

    Wenigs­tens woll­te er aus­ge­schla­fen zur Poli­zei aber ich den­ke ja er hat in der Zen­tra­le Bescheid gege­ben nicht das man dem Fah­rer noch irgend­was dar­aus dreht!!!

  4. Marius Ahlborn sagt

    Hof­fe er konn­te noch aus­schla­fen

  5. Grit Decker sagt

    Ob der Taxi­fah­rer die rest­li­che Nacht fried­lich sei­nen Erho­lungs­schlaf fort­set­zen konn­te, kann ich natür­lich nicht wis­sen:
    nach DER Auf­re­gung ist es ihm zu wün­schen…

    In der amü­san­ten klei­nen Geschich­te erken­ne ich mich selbst wie­der ‑genau­er gesagt, mei­ne nicht sehr aus­ge­präg­ten Kennt­nis­se in der digi­ta­len Tech­nik (mal aus­ge­spro­chen schmei­chel­haft für mich for­mu­liert…).
    Doch letz­lich schön, dass ich über mich selbst grin­sen kann ‑und hier sogar see­ehr breit… ;-))

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