Happy birthday, Auepost!

Genau ein Jahr gibt es nun diese Zeitung. Was hat die Wunstorfer Auepost im letzten Jahr bewegt? Was haben wir erreicht und was planen wir weiter? Ein kompakter Blick hinter die Kulissen …

Das vergangene Jahr war das Gründungsjahr der Wunstorfer Auepost: Am 1. Juni 2016 ging Wunstorfs jüngste Zeitung online – und versorgt seitdem Wunstorf und Umgebung tagesaktuell und kostenlos mit den wichtigsten Neuigkeiten: redaktionell unabhängig und 100 % lokal. Damit haben wir deutlich mehr Dynamik in die Wunstorfer Medienwelt gebracht. Wir berichten dann, wenn es aktuell ist – frei zugänglich für alle –, aber bleiben auch dran und tragen die Hintergründe der großen Themen zusammen, wenn sie schon wieder aus der Tagespresse verschwunden sind. Das, was die Wunstorfer gerade bewegt, aber auch die tollen Geschichten, die das Leben in Wunstorf schreibt, die Möglichkeiten, die Wunstorf bietet, wollen wir nicht in einer oberflächlichen Meldung abhaken, sondern uns intensiver damit beschäftigen. Natürlich sind wir auch dabei, wenn in Wunstorfs Umgebung etwas Bedeutendes passiert – und machen dabei auch nicht an der Regionsgrenze halt.

Steigende Reichweite

Fiktives Ortsschild am Eingang zur Fußgängerzone | Bild: Daniel Schneider
Obwohl wir noch nicht viel in Eigenwerbung investiert haben, erreichen wir mit unseren Artikeln schon bis zu einem Viertel der Einwohner von ganz Wunstorf. Allein auf Facebook konnten wir im letzten Jahr über 1000 echte Fans gewinnen – Tendenz steigend. Die „Auepost“ ist damit längst noch nicht allen, aber vielen ein Begriff – auch wenn er sich erst noch einprägen muss: Als „Auenachrichten“ wurden wir schon mal bezeichnet, und mancher Luther oder Steinhuder hielt uns statt für eine Online-Zeitung für ein gedrucktes Blättchen, das nur in der Kernstadt verteilt wird. Andere wiederum dachten, wir wären in Schaumburg zu verorten, in Auhagen oder in Auetal.

Wir schauen genauer hin

Doch inzwischen ist den meisten klar, dass die Auepost in Wunstorf entsteht – und wie man sie lesen kann. Wir wollen ein anspruchsvolles Medium für Wunstorf und die Region sein und bleiben. Daher haben wir im letzten Jahr nicht nur in Technik, sondern auch viel Zeit für Recherche und Hintergrundmaterial investiert. Wo andere sich keine Zeit nehmen können, schauen wir genauer hin – und stellen Wunstorf-Themen auch schon einmal in einen größeren Zusammenhang. Dabei schlägt unser Herz stets für die Auestadt und ihre Bewohner. Hintergründe sind uns dabei besonders wichtig. Wir berichten nicht nur, was passiert, sondern auch, was danach passiert.

Spaß muss sein

Ohne Humor wäre die Welt ärmer, also darf der auch in der Auepost nicht zu kurz kommen. Egal ob am 1. April oder einfach mal zwischendurch – vor allem mit den Wunstorf-Cartoons verbinden wir auf einzigartige Weise politische Karikaturen mit den regionalen Themen in unserer Stadt.

Kritisch nachhaken

Aber wir stellen auch kritische Fragen – und trauen uns auch an heiklere Themen heran. Dadurch bringen wir Berichte, die in anderen Zeitungen gar nicht, nicht ausführlich oder nicht rechtzeitig auftauchen. Etwa wenn die Situation im Kindergarten für Eltern und Kinder unangenehm wird oder wenn ein Schüler mitten aus dem Unterricht für eine Abschiebung abgeholt wird – dann berichten wir eingehend über die Missstände.

Asbesthalde Luthe während der Umschichtungsarbeiten | Foto: Daniel Schneider
Als Küsters Hof zu verschwinden drohte, konnten wir Entwarnung geben. Und als viele Neukunden bereits Verträge unterschrieben hatten, aber sich die längst angekündigte Eröffnung eines neuen Sportstudios immer weiter hinauszögerte, gingen wir der Sache auf den Grund. Die Sanierung der Asbesthalde bei Luthe haben wir ausführlich und kritisch begleitet – und umgehend informiert, sobald etwas schieflief. Die Wahlberichterstattung war natürlich ein Schwerpunkt im vergangenen Jahr: Den Parteien haben wir viele Fragen gestellt, bei der Stimmenauszählung waren wir dabei und schließlich noch am Abend der Kommunalwahl haben wir bereits die ersten Ergebnisse aufbereitet – und später ausführlich analysiert. Nicht zuletzt die Hintergründe der Entfernung des Agnes-Miegel-Gedenksteins in Wunstorf wurden vor allem in der Auepost thematisiert.

Auepost wirkt!

Sogar bewegen konnte die Auepost im bescheidenen Rahmen etwas. Unsere Berichterstattung hat dazu geführt, dass die verwirrende und falsche Beschilderung am Parkplatz Alter Markt korrigiert wurde. Die Stadtverwaltung tauschte die Beschilderung am Alten Markt aus, sodass Wunstorf-Besucher, die dort einen Parkplatz suchten, nun nicht mehr verwirrt weiterfahren, weil sie den Parkticketautomaten irrtümlich für defekt halten.

Und als das neue reine Online-Anmeldeformular für Kindergartenplätze in Betrieb ging und die alten gedruckten Anmeldeformulare ersetzte, deckten wir noch rechtzeitig auf, dass das Formular nicht richtig abgesichert war – auch hier reagierten die Verantwortlichen sofort, sodass Wunstorfer Eltern sensible Daten von sich und ihren Kindern nicht ungeschützt durchs Internet leiten mussten.

Die Highlights

Zu den Highlights aus einem Jahr Auepost zählen natürlich unsere ausführlichen Reportagen. Für eine unserer ersten Reportagen hatten wir uns die „Stipsfabrik“ gewünscht – und wurden von den Reinholds freundlich empfangen. Daraus entstand nicht nur ein Einblick in die weit über die Grenzen Wunstorfs hinaus bekannte Fabrik in Familienbesitz, sondern auch eine exklusive Audio-Bild-Collage.

In der Stipsfabrik | Foto: Mirko Baschetti

Viel Resonanz erhielten wir auch, als wir einen Tag das Rote Kreuz – und stellvertretend für alle Blutspender: Frau Lange – in Wunstorf begleiten durften. Auf dem Wunstorfer Kommissariat waren wir schon mehrmals zu Gast und begleiteten zuletzt z. B. die Fahrrad-Registrieraktion. Weiterhin lesenswert ist unsere Fotoreportage über das alte Wunstorfer Freibad oder unsere knallhart recherchierte Faktensammlung über Wunstorf. Einzigartig in dieser Form war 2016 auch der große Jahresrückblick für Wunstorf.

Wie geht’s weiter?

Obwohl sich in einem Jahr Auepost schon viel getan hat … die Auepost fängt gerade erst an. Derzeit verstärken wir unser Media-Team und suchen hierfür talentierte Verkäufer, die „was mit Medien“ machen möchten. Inhaltlich werden wir weiter auf Aktualität und die großen Reportagen setzen: den genaueren Blick auf das Herausragende, Interessante und Lebenswerte in Wunstorf mit all seinen Facetten werden wir ausbauen. Der nächste große Schritt wird aber die Printausgabe der Auepost sein, die in den Startlöchern steht: Nicht als Tages- oder Wochenzeitung, sondern vorerst als Magazin mit den besten Reportagen aus Wunstorf zum gemütlichen Schmökern. Demnächst im gut sortierten Zeitschriftenhandel …

Die Stärke der Auepost: Das Verbinden von aktuellem Geschehen mit Hintergrundinfos

Danke schön!

Wir danken allen Lesern, Anzeigenkunden, Kollegen und Unterstützern, die uns im vergangenen Jahr wohlwollend begleitet und mit uns gemeinsam daran gearbeitet haben, dass die Wunstorfer Auepost zu einem neuen Fenster zu unserer Stadt werden konnte!

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