Baumaßnahme von Region und Stadt

Idensen mit Nien­gra­ben über his­to­ri­sche Oster­rie­he­brü­cke wie­der­ver­bun­den

Die his­to­ri­sche Gewöl­be­brü­cke zwi­schen Idensen und Nien­gra­ben dient nach einer auf­wän­di­gen Sanie­rung seit ges­tern als neue Fuß­gän­ger­brü­cke.

Wiedereröffnung Osterriehebrücke Idensen
Bür­ger­meis­ter Eber­hardt, Cat­rin Hat­ten­dorf, Hau­ke Jagau und Orts­bür­ger­meis­ter Rolf Herr­mann auf der sanier­ten Brü­cke | Foto: Regi­on Hannover/Draheim

Idensen (red). Im Jah­re 1896 war sie gebaut wor­den, die Gewöl­be­brü­cke über die Oster­rie­he. 86 Jah­re lang war sie Teil der dor­ti­gen Stra­ße gewe­sen, die K 340 führ­te über die Brü­cke. Erst 1982 war die Stra­ße leicht ver­legt wor­den und führ­te seit­dem über einen Brü­cken­neu­bau. Die alte Oster­rie­he­brü­cke wur­de nicht abge­tra­gen, blieb erhal­ten und wur­de zum Bei­spiel als Park­platz genutzt.

Aus alter Stra­ßen- wird Fuß­gän­ger­brü­cke

Jetzt hat sie eine neue Funk­ti­on bekom­men und dient damit doch wie­der ihrem ursprüng­li­chen Zweck. Doch nicht der Stra­ßen­ver­kehr, son­dern die Fuß­gän­ger sind es, die nun über die his­to­ri­sche Brü­cke gehen kön­nen. Vor drei Jah­ren hat­te die Stadt Wunstorf beschlos­sen, nörd­lich der K 340 einen Geh­weg zwi­schen dem Orts­aus­gang Idensen bis zum Orts­teil Nien­gra­ben anzu­le­gen. Die alte Brü­cke soll­te zur Über­win­dung des Was­ser­lau­fes die­nen. Da sich das alte Bau­werk jedoch in einem schlech­ten Zustand befand, ent­schied sich die Regi­on Han­no­ver als Eigen­tü­me­rin, die denk­mal­ge­schütz­te Brü­cke vor der Neu­nut­zung durch Fuß­gän­ger einer Grund­sa­nie­rung zu unter­zie­hen.

Ein neu­es Brü­cken­ge­län­der

Fuß­weg und Brü­cke wur­den am Diens­tag von Regi­ons­prä­si­dent Hau­ke Jagau und Bür­ger­meis­ter Rolf-Axel Eber­hardt eröff­net. Die Bau­ar­bei­ten waren in die­sem Jahr abge­schlos­sen wor­den. Beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen wäh­rend der Brü­cken­sa­nie­rung war der Ersatz der beschä­dig­ten Natur­stei­ne. In Abstim­mung mit der Denk­mal­schutz­be­hör­de der Stadt Wunstorf wur­de auch ein neu­es Gelän­der instal­liert, das optisch sei­nem Vor­gän­ger so weit wie mög­lich ent­spricht, aber die heu­ti­gen Sicher­heits­be­stim­mun­gen für Rad­we­ge ein­schließt. Ein Rad­weg ist zwar nicht ange­legt, man hat jedoch die Benut­zung des Fuß­wegs von Kin­dern auf Fahr­rä­dern im Blick. Die Instand­set­zung hat ins­ge­samt rund 300.000 Euro gekos­tet.

Nach der auf­wän­di­gen Sanie­rung ist die ehe­ma­li­ge Stra­ßen­brü­cke im Zuge der Kreis­stra­ße 340 somit nun Teil des Fuß­we­ges zwi­schen der Sied­lung Nien­gra­ben und dem benach­bar­ten Idensen.

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1 Kommentar
  1. Basti g. meint

    Moin ! Für Brü­cken auf der Bun­des­stra­ße ist kein Geld da aber für fahr­rad­brü­cken­sa­nie­rung obwohl dane­ben eine funk­ti­ons­fä­hi­ge Brü­cke ist echt der Ham­mer!

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