Stadtgespräch

Angriff auf Polizeibeamte

Jugendlicher demoliert Streifenwagen

Die alarmierte Polizei war nach einer Randale schnell vor Ort, wurde dann aber selbst zum Opfer des jugendlichen Delinquenten.

Streifenwagen der Wunstorfer Polizei
Streifenwagen der Wunstorfer Polizei (Symbolbild) | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (red). Am Dienstagabend hatte die Polizei Mühe, einen Jugendlichen nach einer Sachbeschädigung und Körperverletzung festzunehmen. Die Polizei war gerufen worden, weil der 17-Jährige aus Hildesheim in einem Imbiss in der Hindenburgstraße randaliert hatte. Dabei war gegen 18.15 Uhr der Glaseinsatz eines Tresens kaputtgegangen.

Nachdem er das Imbissmobiliar eingeschlagen hatte, attackierte der Hildesheimer noch einen unbeteiligten Fußgänger auf der Hindenburgstraße. Dem Passanten wurde ins Gesicht geschlagen.

Pfefferspray eingesetzt

Die nun eintreffende Polizeistreife konnte den Jugendlichen stellen, musste jedoch Pfefferspray einsetzen, um den 17-Jährigen festnehmen zu können, da dieser sich stark gegen die Festnahme wehrte.

Bei der Festnahme unter diesen erschwerten Bedingungen wurde auch die Frontscheibe des Streifenwagens beschädigt, die der Jugendliche mit der bloßen Hand einschlug. Der Streifenwagen war danach nicht mehr einsatzbereit. Den Jugendlichen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte.

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1 Kommentar

  1. Ich will gar nicht abstreiten, dass der Jugendliche unter Alkohol oder einer anderen “berauschenden Substanz” gestanden haben könnte -“könnte”: nichts Genaues wissen wir schließlich alle nicht.

    Und selbst falls dem so sein sollte, wäre das meiner Meinung nach keine Rechtfertigung oder/und Entschuldigung für die Taten.
    Auch ein junger Mensch sollte wissen, wo Grenzen zu weit überschritten sind.

    Okay: als Teenie war auch ich nicht ganz Ohne.
    Dazu stehe ich ohne Wenn und ohne Aber.

    Mitnichten gehöre ich der Fraktion “früher-war-alles-besser” an:
    Das war vieles eben nicht. Im Gegenteil.

    Doch Manches hätte selbst ich mir nicht erdreistet.
    Grenzen wurden dann doch eher akzeptiert.
    Im Nachgang betrachtet bin ich nicht traurig drum…

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