Kein Oster­feu­er für die Kern­stadt!

Die Riva­li­tät zwi­schen Kern­städ­tern und den Bewoh­nern der Orts­tei­le wird in Wunstorf vor­nehm gepflegt. Zen­tra­li­sie­rungs­ten­den­zen beäugt der Orts­teil-Wunstor­fer daher äußerst kri­tisch. Wenn mal wie­der eine neue Park­bank in der Kern­stadt statt in den Dör­fern auf­ge­stellt wird, dann fühlt man sich sofort bestä­tigt – nicht ganz zu Unrecht.

Beim Oster­feu­er ist es dage­gen umge­kehrt: In Wunstorf fin­det schon seit Jah­ren kei­nes mehr auf dem Schüt­zen­platz statt, und das soll­te ange­sichts der Viel­zahl der Oster­feu­er in den umlie­gen­den Orts­tei­len eigent­lich auch kein Pro­blem sein. Doch nun füh­len sich auf ein­mal die Kern­stadt-Wunstor­fer benach­tei­ligt, weil sie kein „eige­nes” Oster­feu­er haben.

Dabei gelingt eine tol­le tra­di­tio­nel­le Oster­feu­er-Atmo­sphä­re über­all bes­ser als in der Kern­stadt – an der Bun­des­stra­ße, in Sicht­wei­te von Arbeits­amt und McDo­nalds. Oster­feu­er sind ein länd­li­cher Brauch, der wenig im Stadt­zen­trum zu suchen hat. Und den Schüt­zen­platz kann man im Moment sowie­so noch nicht wie­der benut­zen.

Lie­be Kern­städ­ter: Seid mal nicht so klein­lich, geht mit gutem Bei­spiel vor­an und begreift euch selbst auch mal als Groß-Wunstor­fer – auch wenn das bedeu­tet, dass die Kolen­fel­der, Idenser, Bokel­o­her oder Gro­ßen­hei­dor­ner mal die ers­te Gei­ge spie­len. Wir sind schließ­lich alle Wunstor­fer.


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Andreas Balleier Fotografie
1 Kommentar
  1. Alex meint

    Und es ist arm­se­lig wie sich die Stadt ent­wi­ckelt

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