Interview mit dem Organisator der Sammelaktion

Kritik an Aktion „Wunstorf sagt Danke“

Die neuste Aktion der Facebookgruppe „Mein Wunstorf“ ist keine Wohltätigkeitsveranstaltung, wurde aber offenbar teilweise als solche verstanden. Auch weitere Kritik an der Aktion gibt es. Die Auepost sprach mit einem der Organisatoren, Reinhard Seegers, über die Hintergründe.

Marktkauf-Einkaufswagen
Im Einkaufswagen werden die Spenden gesammelt | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (red). Pflegepersonal in Kliniken bekommt oft Kaffee oder Schokolade als kleines Dankeschön von den Patienten – bei anderen Berufsgruppen, die ebenfalls bis zur Belastungsgrenze arbeiten oder gefährliche und verantwortungsvolle Jobs ausüben, ist das weniger der Fall. Zum Beispiel bei Rettungssanitätern, Polizisten oder Feuerwehrleuten. Warum diesen also nicht auch einfach mal ein kleines Dankeschön in dieser Form zukommen lassen? Das war die Grundidee aus den Reihen der Facebookgruppe „Mein Wunstorf“, und die Aktion läuft bereits. Seit vergangenen Freitag werden die kleinen Aufmerksamkeiten zusammengetragen. Doch das stieß nicht auf ebenso breite Zustimmung, wie sie etwa die bekannte Wichtelaktion erfahren hatte, sondern es wurde lebhaft diskutiert. Manche störten sich daran, dass man bestimmte Gruppen bevorzuge, andere meinten, solche Aktionen sollten Bedürftigen vorbehalten bleiben. Wir haben beim Gruppengründer und einem der Mein-Wunstorf-Admins, Reinhard Seegers, nachgefragt.

Auepost: Herr Seegers, warum diese Aktion?

Reinhard Seegers: In einer Zeit, wo es nur noch wenig Respekt gegenüber Rettungskräften gibt, wo sie oft angegangen und beleidigt werden, wollen wir einmal Danke sagen. Wir möchten daher gerne der Feuerwehr, der Polizei und den Johannitern eine kleine Aufmerksamkeit zukommen lassen.

War die Aktion mit den zu Beschenkenden vorher abgesprochen?

Wir haben mit der Polizei gesprochen, mit den Johannitern und der Feuerwehr. Die sind alle begeistert, die freuen sich, dass wir auf die Art und Weise etwas machen.

Wie ist die Resonanz bislang, ist schon etwas an Lebensmitteln zusammengekommen oder läuft die Aktion eher schleppend an?

Es läuft langsam an, aber wir haben ja auch erst am Freitag begonnen. Wir wollen sie über 3 oder 4 Wochen laufen lassen, die Körbe stehen für die gesamte Zeit bei Marktkauf und Kappe, und es kann jederzeit etwas hineingetan werden. Ich denke, in den nächsten Wochen wird der ein oder andere durchaus noch mal einkaufen gehen und dann auch etwas abgeben, da wird schon etwas zusammenkommen. Bislang sind vor allem schon einige Packungen Kekse und diverse Tafeln Schokolade gespendet worden.

Warum nur für Polizei, Feuerwehr und Sanitäter? Haben nicht auch z. B. Altenpfleger einen harten Job und sind rund um die Uhr im Einsatz?

Altenpfleger werden nicht so angefeindet wie Feuerwehrleute oder Sanitäter. In der Blumenauer Straße wäre vor einigen Tagen fast ein Feuerwehrmann angefahren worden, das ist viel gefährlicher, so einen Job zu machen, als der Job eines Alten- oder Krankenpflegers.

Es gab Stimmen, die die Aktion nicht gut finden, weil man nicht an Bedürftige spenden würde, hauptamtliche Rettungskräfte und Beamte würden schließlich auch nicht wenig Geld verdienen – Lebensmittelspenden an Feuerwehr etc. seien übertrieben.

Das kann ich nicht nachvollziehen. Im Gegenteil, es ärgert mich dermaßen. Es ist ja keine Aktion für Bedürftige, wir nennen es Danke-Aktion. Man überlegt sich, was man Gutes tun kann, und dann bekommt man da so blöde Kommentare geschrieben. Da kamen Vorschläge, dass man stattdessen mal vor Ort gehen und denen die Hände schütteln sollte. Da frage ich mich: Was soll das? Ich finde es vor allem schade, dass die Feuerwehr- und Johanniter-Mitarbeiter das in der Gruppe natürlich auch mitlesen können, dass viele lieber an Bedürftige spenden möchten und nicht mal eine Schokolade oder Gummibärchen überhaben, um einmal Danke zu sagen.

Manche scheinen also das Ganze als Charity-Aktion misszuverstehen. Wäre es besser gewesen, die Aktion mit etwas mehr Abstand zur Weihnachts-Wichtelaktion zu starten?

Reinhard Seegers
Reinhard Seegers, Administrator der Facebookgruppe „Mein Wunstorf“. | Foto: Friedlies Reschke

Das kann natürlich sein, aber die Berichte über diese Übergriffe finden ja aktuell statt, und deshalb sind wir auf die Idee gekommen, das so zu machen, es ist eben ein aktuelles Problem. Sicher wäre es besser gewesen, das im Sommer zu machen, aber mal ganz ehrlich: Wer beim Wochenendeinkauf keine 2 Euro überhat, um eine Schokolade zu kaufen, der macht es auch nicht im Sommer oder Herbst. Entweder ich erkenne die Arbeit der Feuerwehrleute an oder nicht, unabhängig von der Jahreszeit. Die Feuerwehrleute riskieren ja auch manchmal ihr Leben. Warum nicht einmal Danke sagen für ihren Dienst?

Was denken Sie, warum einige sich doch durchaus heftig gegen die Aktion ausgesprochen haben, worauf gründet sich dieser Widerstand?

Ich denke, viele fühlen sich genervt, weil wir in der Gruppe natürlich jetzt auch viel Werbung für die Aktion gemacht haben, ständig wieder über das Thema berichtet haben. Wen das dann nicht interessiert, den stört das irgendwann.

Das wird dann nicht überlesen, dann wird negativ kommentiert?

Ja, aber mich stört ja auch Vieles. Wenn jedes Mal wieder gefragt wird, wie das mit den aha-Mülltüten ist oder nach Arztterminen gefragt wird, das nervt mich auch. Aber so ist das halt, da muss ich auch mit leben.

Lassen Sie sich von der Kritik beeinflussen?

Ich werde mich doch nicht rechtfertigen, weil wir so eine Aktion starten. Wer mitmacht, macht mit, und wer nicht will, lässt es eben bleiben. Da soll ja auch nichts Großes verschenkt werden, aber z. B. eine Tafel Schokolade sollte doch jeder überhaben. Wir lassen uns die Idee nicht kaputt machen, wir machen weiter und stehen auch dazu. Das ist eine gute Sache. Und ich brauche keine Leute, die nur rummosern in der Gruppe. Ich will da einen friedlichen Umgang haben und kein Theater.

Also hat beides seine Berechtigung: Bedürftigen an Weihnachten eine Freude machen und Einsatzkräften auf diese Weise eine kleine Anerkennung zukommen lassen?

Über die Wichtelaktion wird überhaupt nicht gemeckert, das wird auf breiter Basis akzeptiert und unterstützt. Aber wie das jetzt mit dieser neuen Dankeschön-Aktion weitergeht, da werden wir wohl abwarten, wie sich das weiterentwickelt und was die anderen Gruppenmitglieder letztlich dazu sagen. Wir Administratoren – Babette Wölfel, Ronny Neitzel, Michael Ungermann und ich – können es ja nicht alleine machen, wir sind immer auf große Unterstützung aller angewiesen. Meinen Mitstreitern bin ich sehr dankbar, und ich freue mich über jeden, der unsere Aktion unterstützt.

Warum wird nur bei Marktkauf und Edeka Kappe gesammelt? Bleiben damit die Kunden von Lidl, Rewe, Aldi usw. nicht außen vor? Es wird doch niemand Schokolade bei Aldi kaufen und dann bei Marktkauf abgeben?

Wir haben es jetzt erstmal nur bei Marktkauf und Kappe gemacht, weil es sich angeboten hatte, da wir dort über einige Gruppenmitglieder sowieso Kontakte hatten. Und die haben sich auch gleich bereiterklärt. Wenn natürlich noch andere mitmachen möchten: Gerne, wir würden natürlich auch in weiteren Märkten sammeln. Je mehr sich an der Aktion beteiligen möchten, desto besser – und je mehr dürfte auch für die Einsatzkräfte am Ende zusammenkommen.

Gibt es denn eine offizielle Übergabe, ist da irgendetwas geplant?

Nein, wir wollen aber die Spender selbst einbinden. Wir werden fragen, wer Lust hat, die gesammelten Lebensmittel zu übergeben, und dann werden 6 Gruppenmitglieder in Zweier-Paaren zu Johannitern, Feuerwehr und Polizei gehen. Vielleicht mit Präsentkörben, das steht aber noch nicht fest.

Wird die Aktion weitergeführt werden?

Wir müssen mal schauen, was jetzt aus der Aktion wird. Wenn meine Mitstreiter in der Gruppe ebenfalls sagen „Ja, wir machen das weiter“, dann ja. Wir haben auch vor, vielleicht mal die DLRG, das THW usw. zu beschenken.

Die Fragen stellte Daniel Schneider.

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26 Kommentare
  1. Tom Beule meint

    LOL

  2. Tom Beule meint

    Mein Wunstorf haute regelmäßig Hetzerei gegen Flüchtlinge raus,deshalb verließ ich die Gruppe.da hätten die vielleicht auch nen paar Kekse verdient? Frau Merkel bestimmt auch.. lol.

  3. Ingrid Battermann meint

    Da braucht einer Aufmerksamkeit. Ohne Grund hat er mich damals rausgeworfen. Spende lieber für kranke Kinder.

  4. Naumanns Yvi meint

    Björn Iburg könnte Köpper doch vielleicht auch mitmachen!?! Vielleicht kannst Du was in die Wege leiten?!?

  5. Dieter meint

    Von den drohenden Kommentaren dieses Admins in der Gruppe und der Willkür im Umgang der Mitglieder keine Rede. Ich nicht ganz wertfreier Zeitungsartikel – schade!

  6. Mirko Vogt meint

    spende lieber ans Tierheim! das kommt wenigstens auch an!

  7. Grit Decker meint

    Egal, was für eine Aktion durchgeführt wird, jede hat neben deren Befürwortern und Unterstützern auch die den gegenüber eher negativ eingestellten Menschen.

    Ich persönlich finde es gut und angebracht, den genannten Kräften auch in Form einer kleinen Sachspende ein „Danke“ zu sagen:
    immerhin wird sich überwiegend ehrenamtlich für uns alle engangiert.

    Selbstverständlich gibt es viele weitere Gruppen, die bedacht werden können und sollen.
    Doch es wird nicht möglich sein, immer und überall alle Menschen gleichzeitig zu bedenken, die sich tagtäglich ihren Allerwertesten für uns aufreißen.

  8. Marc Schnittert meint

    Ich bin auch einer von vielen, die von Herrn Seegers aus der Gruppe entfernt wurden, da ich gegen die dort verbreitete rechte Hetze argumentiert habe

  9. Basti g. meint

    Schade das immer alles als rechte Hetze dargestellt wird ich finde wir sind ein offenes Land wo jeder unbestraft seine persönliche Meinung kundgeben darf ohne dafür gleich als linker oder rechter Rassist dargestellt zu werden

    1. Grit Decker meint

      Diesem Statement möchte ich mich gerne anschließen.
      Ich erlebe es als ausgesprochen problematisch, für seine Ansichten/Meinungen/Überzeugungen zu Wen und Was auch immer sofort in eine politische Ecke gestellt zu werden.

      Wenn ein Mensch beispielsweise eine eher negative Sichtweise zu unseren ausländischen Mitbürgern hat bzw. HABEN SOLL (ich werde mir nicht anmaßen, die Einstellungen des hier mehrfach Kritisierten zu bewerten: ich kenne diesen Menschen wie auch seine Ansichten schließlich nicht persönlich), bedeutet das nicht zwingend, dass dieser Mensch dem rechten Spektrum zugehörig ist.
      Genauso wenig, wie all die vielen Menschen, die sich -überwiegend ehrenamtlich wohlgemerkt!- in der Flüchtlingshilfe engagieren, „linksversiffte Spinner“ sind.

      Mmmh:
      ich komme gerade arg in Sinnieren darüber, was ich nach Einschätzung anderer sein werde:
      Denn ich bin unseren ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger grundsätzlich „wohlgesonnen“; ohne mit meinen Meinungen zu den Straftätern unter ihnen wie auch zu denjenigen, die eine in meinen Augen fürchterliche Einstellung Frauen gegenüber leben, „hinter’m Berg zu halten.
      *Grübel grübel*… Könnte ich Richtung „linksgestrickte rechte Socke“ gehen -oder so ähnlich…

      Und mit dem Ding, viele vielleicht gemachte Aussagen als „Hetze“ darzustellen, sollte sich bitteschön sehr zurückgehalten werden.
      Gerade nach Chemnitz und Hamburg:
      denn hat sich die rechte wie die linke Fraktion mit Sicherheit nicht mit Ruhm bekleckert!

      Schätzen wir uns besser glücklich, in einem Land leben zu dürfen, in welchem die freie Meinungsäußerung (noch!) möglich ist und wir keine türkischen Verhältnisse „Dank“ Erdoğan und seine Konsorten ertragen müssen.

  10. Rumpel Dominic meint

    Es reicht wenn Mann und Frau das Ehrenamt respektiert das reicht einem Feuerwehrmann/Frau aus z.B Rettunggassen bilden oder das Gaffen aufhören.

  11. Jörg Baumgarten meint

    Mich würde mal interessieren, wieviel dokumentierte Übergriffe es in Wunstorf auf Einsatzkräfte gibt!

  12. Biggi Selli meint

    Besser wäre eine Mitgliedschaft bei den Freiwilligen Feuerwehren- als Fördermitglied! Effektiv und nachhaltig

  13. Biggi Selli meint

    Kekskörbe für Andere aufstellen? – Irgendwie schräg die Aktion – Das stimmt schon.

  14. Biggi Selli meint

    Wunstorf sagt ja nicht Danke, denn das wäre die Stadtverwaltung, sondern…. Wer?

  15. John-Lee Großöhme meint

    Boa Ey hört doch einfach mal auf andauernd rum zu jammern. Mimimi hier Mimimi da. Es ist echt ekelhaft sowas undankbares zu lesen. Ich finde die Aktion Super, und sage gerne Danke an die Polizei und Lebensretter. !!!

  16. Christian S. meint

    Die Heuchelei des Herrn S. geht mir so dermaßen auf den Zeiger. Im Sommer noch wurde der Vorschlag gemacht, im Mönchehof aufgrund der wenigen Bewohner, auch die Pflegekräfte mit einer Kleinigkeit zu beschenken. Dies wurde wehement zurück gewiesen mit der Aussage „die werden doch dafür bezahlt“. Und nun wird auf einmal eine „Danke-Aktion“ ins Leben gerufen. Schlechte PR, einfach nur schlecht und ekelhaft das ganze Theater des Herrn S.
    PS: Ich habe alles schwarz auf weiss falls mir keiner glauben sollte!
    Gruß, ein ehemaliger Admin der Gruppe

  17. Andrea Ehrke Grupe meint

    Ich finde auch das ist eine ganz coole Idee.

    So haben auch die jenigen die Chance mal Danke zu sagen die nicht die Möglichkeit haben Förder Mitglied zu werden.

    Das ist ja auch immer so eine finanzielle Frage.

    Es ist schon ein unterschied ob ich eine fördermitglidschaft abschließe oder ob ich mal eine Tafel Schokolade Kekse oder so mehr kaufe und in die Kiste lege. Das mach ich auch für die Tafel oder das Tierheim.

    Eben jeder in seinen Möglichkeiten.

    1. Grit Decker meint

      DAS -liebe mir unbekannte Andrea- unterschreiben ich (Ihnen) sofort!

      Ich sehe das ganz genauso:
      nicht jede/r hat ein derart „dickes“ Portemonnaie, um einen Fördermitgliedschafts-Vertrag abzuschließen- und sei es lediglich für ein Jahr-, und hat vielleicht auch nicht die nötigen finanziellen Mittel für eine größere Geld-Zuwendung an eine Organisation/einen Verein, der einem mit seinem Konzept selbst am Herzen liegt.
      Allein von daher begrüße ich Aktionen, die mit einem kleinen finanziellen Aufwand unterstützt werden können.

  18. Marita Ahrens meint

    Um auf den Text zurück zu kommen..er wurde sehr wohl bei der Wichtelaktion “ gemeckert“!
    Ich habe Reinhard Seegers des öfteren gefragt, ob er nicht mal was für die Bedürftigen, Obdachlosen machen möchte.
    Leider wurde es stets abgeschmettert..

    1. Grit Decker meint

      Sollte das -wie berichtet- zutreffen, ist das nicht in Ordnung.
      Auch in unserer kleinen Stadt gibt es nicht nur zwei oder drei Obdachlose, die sich über jede Form der Unterstützung freuen.

      Und da weiß ich durchaus, wovon ich spreche.
      Dankenswerterweise habe ich keine „Berührungsängste“, komme also mit einigen dieser Gruppe des Öfteren ins lehrreiche Gespräch.
      Als durchaus leicht verrückt zu bezeichnende Hundefreundin ergeben sich diese Unterhaltungen nahezu von selbst.
      Da wird sich alleine seitens der Wohnungslosen über Streicheleinheiten für die Fellnase und das eine und andere Leckerchen für selbigen riesig gefreut. Und wenn dann noch ein Euro für’s Herrchen übrig ist, bin ich „beste Freundin“.

      Es würde mich sehr freuen, sollte sich – nicht nur!- die Gruppe diesen Menschen in Form einer Aktion zuwenden.

  19. Jörg B. meint

    Leider die Wahrheit…
    Bei der ersten Weihnachtsaktion 2016 habe ich den Wunstorfer Tagestreff als Alternative zum Altenheim vorgeschlagen, was letztendlich zu unfairen Kommentaren inkl. Blockade seitens der Admins führte!
    Habe die ganzen Screenshots auch aufgehoben!
    Da ich Unternehmer aus Wunstorf bin, waren die Kommentare teilweise sogar geschäftsschädigend, obwohl ich grundsätzlich als Privatperson meine Meinung/Anmerkung schreibe. Schade…

    1. Grit Decker meint

      Grundsätzlich bin ich für mich um Neutralität mehr als bemüht.
      Lese ich hingegen stetig zugenommene Stellungnahmen wie diese, fällt es mir zumindest hier deutlich schwerer, meine unvoreingenommene Einstellung aufrecht zu erhalten.

    2. Christian S. meint

      Bitte um Korrektur. „auf Seiten DES Admins!“ ich war zu der Zeit ebenso Admin und habe definitiv niemanden blockiert, weil er anderer Meinung war!

      1. Grit Decker meint

        „Rumeierei“ ist das Meinige nicht.
        Ich halte es mit den offenen und klaren Worten:

        Ihre Antwort erinnert mich sehr an meine frühere Berufstätigkeit in der Kinder- und Jugendbetreuung.

        Ich habe keinen Account bei Facebook, ergo bin ich nicht in Ihrer Gruppe aktiv dabei.
        Heißt, dass ich die Vorgänge dort nicht kenne und mit Sicherheit nicht beurteilen/bewerten werde kann und möchte.

        Die eingestellten Kommentare hier zeigen jedoch auch mir deutlich, dass in der Gruppe einiges mächtig im Argen liegt.
        Ich lehne mich mit meiner Einschätzung nicht zu weit aus dem Fenster, nach der es angebracht ist, einige Gegebenheiten einer Grundsatzdiskussion zu stellen.
        Auch Selbstkritik zu üben, ist das Gebot der Stunde.

        Angemessener und zielführender allemal.
        Mehr zumindest als hier Sätze „rauszuhauen“, die einem Kita-Kind angemessen sind; für einen Erwachsenen schlicht peinlich.

        Es bleibst selbstverständlich Ihren überlassen, was Sie mit meiner klaren „Ansage“ machen werden.
        Nachdenken drüber wäre eine gute Wahl -nur mal so als Idee.

    3. Grit Decker meint

      Ich darf meine Antwort ergänzen:
      Weder kenne ich Sie persönlich noch bin ich in Kenntnis darüber, dass Sie Geschäftsinhaber sind.
      Dafür weiß ich umso mehr um die Glaubwürdigkeit des im Netz Geposteten.

      ABER:
      Ich kann (und will!) mir nicht vorstellen, dass ein Geschäftsmann/eine Geschäftsfrau eines Unternehmens vor Ort hier irgendwelchen unstimmigen Aussagen macht, denn das käme schließlich dem berühmten „Schnitt ins eigene Fleisch“ gleich.

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