Interview mit dem Organisator der Sammelaktion

Kritik an Aktion „Wunstorf sagt Danke“

Die neuste Aktion der Facebookgruppe „Mein Wunstorf“ ist keine Wohltätigkeitsveranstaltung, wurde aber offenbar teilweise als solche verstanden. Auch weitere Kritik an der Aktion gibt es. Die Auepost sprach mit einem der Organisatoren, Reinhard Seegers, über die Hintergründe.

Marktkauf-Einkaufswagen
Im Ein­kaufs­wa­gen wer­den die Spen­den gesam­melt | Foto: Dani­el Schnei­der

Wunstorf (red). Pfle­ge­per­so­nal in Kli­ni­ken bekommt oft Kaf­fee oder Scho­ko­la­de als klei­nes Dan­ke­schön von den Pati­en­ten – bei ande­ren Berufs­grup­pen, die eben­falls bis zur Belas­tungs­gren­ze arbei­ten oder gefähr­li­che und ver­ant­wor­tungs­vol­le Jobs aus­üben, ist das weni­ger der Fall. Zum Bei­spiel bei Ret­tungs­sa­ni­tä­tern, Poli­zis­ten oder Feu­er­wehr­leu­ten. War­um die­sen also nicht auch ein­fach mal ein klei­nes Dan­ke­schön in die­ser Form zukom­men las­sen? Das war die Grund­idee aus den Rei­hen der Face­book­grup­pe „Mein Wunstorf“, und die Akti­on läuft bereits. Seit ver­gan­ge­nen Frei­tag wer­den die klei­nen Auf­merk­sam­kei­ten zusam­men­ge­tra­gen. Doch das stieß nicht auf eben­so brei­te Zustim­mung, wie sie etwa die bekann­te Wich­tel­ak­ti­on erfah­ren hat­te, son­dern es wur­de leb­haft dis­ku­tiert. Man­che stör­ten sich dar­an, dass man bestimm­te Grup­pen bevor­zu­ge, ande­re mein­ten, sol­che Aktio­nen soll­ten Bedürf­ti­gen vor­be­hal­ten blei­ben. Wir haben beim Grup­pen­grün­der und einem der Mein-Wunstorf-Admins, Rein­hard See­gers, nach­ge­fragt.

Aue­post: Herr See­gers, war­um die­se Akti­on?

Rein­hard See­gers: In einer Zeit, wo es nur noch wenig Respekt gegen­über Ret­tungs­kräf­ten gibt, wo sie oft ange­gan­gen und belei­digt wer­den, wol­len wir ein­mal Dan­ke sagen. Wir möch­ten daher ger­ne der Feu­er­wehr, der Poli­zei und den Johan­ni­tern eine klei­ne Auf­merk­sam­keit zukom­men las­sen.

War die Akti­on mit den zu Beschen­ken­den vor­her abge­spro­chen?

Wir haben mit der Poli­zei gespro­chen, mit den Johan­ni­tern und der Feu­er­wehr. Die sind alle begeis­tert, die freu­en sich, dass wir auf die Art und Wei­se etwas machen.

Wie ist die Reso­nanz bis­lang, ist schon etwas an Lebens­mit­teln zusam­men­ge­kom­men oder läuft die Akti­on eher schlep­pend an?

Es läuft lang­sam an, aber wir haben ja auch erst am Frei­tag begon­nen. Wir wol­len sie über 3 oder 4 Wochen lau­fen las­sen, die Kör­be ste­hen für die gesam­te Zeit bei Markt­kauf und Kap­pe, und es kann jeder­zeit etwas hin­ein­ge­tan wer­den. Ich den­ke, in den nächs­ten Wochen wird der ein oder ande­re durch­aus noch mal ein­kau­fen gehen und dann auch etwas abge­ben, da wird schon etwas zusam­men­kom­men. Bis­lang sind vor allem schon eini­ge Packun­gen Kek­se und diver­se Tafeln Scho­ko­la­de gespen­det wor­den.

War­um nur für Poli­zei, Feu­er­wehr und Sani­tä­ter? Haben nicht auch z. B. Alten­pfle­ger einen har­ten Job und sind rund um die Uhr im Ein­satz?

Alten­pfle­ger wer­den nicht so ange­fein­det wie Feu­er­wehr­leu­te oder Sani­tä­ter. In der Blu­men­au­er Stra­ße wäre vor eini­gen Tagen fast ein Feu­er­wehr­mann ange­fah­ren wor­den, das ist viel gefähr­li­cher, so einen Job zu machen, als der Job eines Alten- oder Kran­ken­pfle­gers.

Es gab Stim­men, die die Akti­on nicht gut fin­den, weil man nicht an Bedürf­ti­ge spen­den wür­de, haupt­amt­li­che Ret­tungs­kräf­te und Beam­te wür­den schließ­lich auch nicht wenig Geld ver­die­nen – Lebens­mit­tel­spen­den an Feu­er­wehr etc. sei­en über­trie­ben.

Das kann ich nicht nach­voll­zie­hen. Im Gegen­teil, es ärgert mich der­ma­ßen. Es ist ja kei­ne Akti­on für Bedürf­ti­ge, wir nen­nen es Dan­ke-Akti­on. Man über­legt sich, was man Gutes tun kann, und dann bekommt man da so blö­de Kom­men­ta­re geschrie­ben. Da kamen Vor­schlä­ge, dass man statt­des­sen mal vor Ort gehen und denen die Hän­de schüt­teln soll­te. Da fra­ge ich mich: Was soll das? Ich fin­de es vor allem scha­de, dass die Feu­er­wehr- und Johan­ni­ter-Mit­ar­bei­ter das in der Grup­pe natür­lich auch mit­le­sen kön­nen, dass vie­le lie­ber an Bedürf­ti­ge spen­den möch­ten und nicht mal eine Scho­ko­la­de oder Gum­mi­bär­chen überha­ben, um ein­mal Dan­ke zu sagen.

Man­che schei­nen also das Gan­ze als Cha­ri­ty-Akti­on miss­zu­ver­ste­hen. Wäre es bes­ser gewe­sen, die Akti­on mit etwas mehr Abstand zur Weih­nachts-Wich­tel­ak­ti­on zu star­ten?

Reinhard Seegers
Rein­hard See­gers, Admi­nis­tra­tor der Face­book­grup­pe „Mein Wunstorf“. | Foto: Fried­lies Reschke

Das kann natür­lich sein, aber die Berich­te über die­se Über­grif­fe fin­den ja aktu­ell statt, und des­halb sind wir auf die Idee gekom­men, das so zu machen, es ist eben ein aktu­el­les Pro­blem. Sicher wäre es bes­ser gewe­sen, das im Som­mer zu machen, aber mal ganz ehr­lich: Wer beim Wochen­end­ein­kauf kei­ne 2 Euro über­hat, um eine Scho­ko­la­de zu kau­fen, der macht es auch nicht im Som­mer oder Herbst. Ent­we­der ich erken­ne die Arbeit der Feu­er­wehr­leu­te an oder nicht, unab­hän­gig von der Jah­res­zeit. Die Feu­er­wehr­leu­te ris­kie­ren ja auch manch­mal ihr Leben. War­um nicht ein­mal Dan­ke sagen für ihren Dienst?

Was den­ken Sie, war­um eini­ge sich doch durch­aus hef­tig gegen die Akti­on aus­ge­spro­chen haben, wor­auf grün­det sich die­ser Wider­stand?

Ich den­ke, vie­le füh­len sich genervt, weil wir in der Grup­pe natür­lich jetzt auch viel Wer­bung für die Akti­on gemacht haben, stän­dig wie­der über das The­ma berich­tet haben. Wen das dann nicht inter­es­siert, den stört das irgend­wann.

Das wird dann nicht über­le­sen, dann wird nega­tiv kom­men­tiert?

Ja, aber mich stört ja auch Vie­les. Wenn jedes Mal wie­der gefragt wird, wie das mit den aha-Müll­tü­ten ist oder nach Arzt­ter­mi­nen gefragt wird, das nervt mich auch. Aber so ist das halt, da muss ich auch mit leben.

Las­sen Sie sich von der Kri­tik beein­flus­sen?

Ich wer­de mich doch nicht recht­fer­ti­gen, weil wir so eine Akti­on star­ten. Wer mit­macht, macht mit, und wer nicht will, lässt es eben blei­ben. Da soll ja auch nichts Gro­ßes ver­schenkt wer­den, aber z. B. eine Tafel Scho­ko­la­de soll­te doch jeder überha­ben. Wir las­sen uns die Idee nicht kaputt machen, wir machen wei­ter und ste­hen auch dazu. Das ist eine gute Sache. Und ich brau­che kei­ne Leu­te, die nur rum­mo­sern in der Grup­pe. Ich will da einen fried­li­chen Umgang haben und kein Thea­ter.

Also hat bei­des sei­ne Berech­ti­gung: Bedürf­ti­gen an Weih­nach­ten eine Freu­de machen und Ein­satz­kräf­ten auf die­se Wei­se eine klei­ne Aner­ken­nung zukom­men las­sen?

Über die Wich­tel­ak­ti­on wird über­haupt nicht geme­ckert, das wird auf brei­ter Basis akzep­tiert und unter­stützt. Aber wie das jetzt mit die­ser neu­en Dan­ke­schön-Akti­on wei­ter­geht, da wer­den wir wohl abwar­ten, wie sich das wei­ter­ent­wi­ckelt und was die ande­ren Grup­pen­mit­glie­der letzt­lich dazu sagen. Wir Admi­nis­tra­to­ren – Babet­te Wöl­fel, Ron­ny Neit­zel, Micha­el Unger­mann und ich – kön­nen es ja nicht allei­ne machen, wir sind immer auf gro­ße Unter­stüt­zung aller ange­wie­sen. Mei­nen Mit­strei­tern bin ich sehr dank­bar, und ich freue mich über jeden, der unse­re Akti­on unter­stützt.

War­um wird nur bei Markt­kauf und Ede­ka Kap­pe gesam­melt? Blei­ben damit die Kun­den von Lidl, Rewe, Aldi usw. nicht außen vor? Es wird doch nie­mand Scho­ko­la­de bei Aldi kau­fen und dann bei Markt­kauf abge­ben?

Wir haben es jetzt erst­mal nur bei Markt­kauf und Kap­pe gemacht, weil es sich ange­bo­ten hat­te, da wir dort über eini­ge Grup­pen­mit­glie­der sowie­so Kon­tak­te hat­ten. Und die haben sich auch gleich bereit­erklärt. Wenn natür­lich noch ande­re mit­ma­chen möch­ten: Ger­ne, wir wür­den natür­lich auch in wei­te­ren Märk­ten sam­meln. Je mehr sich an der Akti­on betei­li­gen möch­ten, des­to bes­ser – und je mehr dürf­te auch für die Ein­satz­kräf­te am Ende zusam­men­kom­men.

Gibt es denn eine offi­zi­el­le Über­ga­be, ist da irgend­et­was geplant?

Nein, wir wol­len aber die Spen­der selbst ein­bin­den. Wir wer­den fra­gen, wer Lust hat, die gesam­mel­ten Lebens­mit­tel zu über­ge­ben, und dann wer­den 6 Grup­pen­mit­glie­der in Zwei­er-Paa­ren zu Johan­ni­tern, Feu­er­wehr und Poli­zei gehen. Viel­leicht mit Prä­sent­kör­ben, das steht aber noch nicht fest.

Wird die Akti­on wei­ter­ge­führt wer­den?

Wir müs­sen mal schau­en, was jetzt aus der Akti­on wird. Wenn mei­ne Mit­strei­ter in der Grup­pe eben­falls sagen „Ja, wir machen das wei­ter“, dann ja. Wir haben auch vor, viel­leicht mal die DLRG, das THW usw. zu beschen­ken.

Die Fra­gen stell­te Dani­el Schnei­der.

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26 Kommentare
  1. Tom Beule sagt

    LOL

  2. Tom Beule sagt

    Mein Wunstorf hau­te regel­mä­ßig Het­ze­rei gegen Flücht­lin­ge raus,deshalb ver­ließ ich die Gruppe.da hät­ten die viel­leicht auch nen paar Kek­se ver­dient? Frau Mer­kel bestimmt auch.. lol.

  3. Ingrid Battermann sagt

    Da braucht einer Auf­merk­sam­keit. Ohne Grund hat er mich damals raus­ge­wor­fen. Spen­de lie­ber für kran­ke Kin­der.

  4. Naumanns Yvi sagt

    Björn Iburg könn­te Köp­per doch viel­leicht auch mit­ma­chen!?! Viel­leicht kannst Du was in die Wege lei­ten?!?

  5. Dieter sagt

    Von den dro­hen­den Kom­men­ta­ren die­ses Admins in der Grup­pe und der Will­kür im Umgang der Mit­glie­der kei­ne Rede. Ich nicht ganz wert­frei­er Zei­tungs­ar­ti­kel – scha­de!

  6. Mirko Vogt sagt

    spen­de lie­ber ans Tier­heim! das kommt wenigs­tens auch an!

  7. Grit Decker sagt

    Egal, was für eine Akti­on durch­ge­führt wird, jede hat neben deren Befür­wor­tern und Unter­stüt­zern auch die den gegen­über eher nega­tiv ein­ge­stell­ten Men­schen.

    Ich per­sön­lich fin­de es gut und ange­bracht, den genann­ten Kräf­ten auch in Form einer klei­nen Sach­spen­de ein „Dan­ke“ zu sagen:
    immer­hin wird sich über­wie­gend ehren­amt­lich für uns alle engan­giert.

    Selbst­ver­ständ­lich gibt es vie­le wei­te­re Grup­pen, die bedacht wer­den kön­nen und sol­len.
    Doch es wird nicht mög­lich sein, immer und über­all alle Men­schen gleich­zei­tig zu beden­ken, die sich tag­täg­lich ihren Aller­wer­tes­ten für uns auf­rei­ßen.

  8. Marc Schnittert sagt

    Ich bin auch einer von vie­len, die von Herrn See­gers aus der Grup­pe ent­fernt wur­den, da ich gegen die dort ver­brei­te­te rech­te Het­ze argu­men­tiert habe

  9. Basti g. sagt

    Scha­de das immer alles als rech­te Het­ze dar­ge­stellt wird ich fin­de wir sind ein offe­nes Land wo jeder unbe­straft sei­ne per­sön­li­che Mei­nung kund­ge­ben darf ohne dafür gleich als lin­ker oder rech­ter Ras­sist dar­ge­stellt zu wer­den

    1. Grit Decker sagt

      Die­sem State­ment möch­te ich mich ger­ne anschlie­ßen.
      Ich erle­be es als aus­ge­spro­chen pro­ble­ma­tisch, für sei­ne Ansichten/Meinungen/Überzeugungen zu Wen und Was auch immer sofort in eine poli­ti­sche Ecke gestellt zu wer­den.

      Wenn ein Mensch bei­spiels­wei­se eine eher nega­ti­ve Sicht­wei­se zu unse­ren aus­län­di­schen Mit­bür­gern hat bzw. HABEN SOLL (ich wer­de mir nicht anma­ßen, die Ein­stel­lun­gen des hier mehr­fach Kri­ti­sier­ten zu bewer­ten: ich ken­ne die­sen Men­schen wie auch sei­ne Ansich­ten schließ­lich nicht per­sön­lich), bedeu­tet das nicht zwin­gend, dass die­ser Mensch dem rech­ten Spek­trum zuge­hö­rig ist.
      Genau­so wenig, wie all die vie­len Men­schen, die sich ‑über­wie­gend ehren­amt­lich wohl­ge­merkt!- in der Flücht­lings­hil­fe enga­gie­ren, „links­ver­siff­te Spin­ner“ sind.

      Mmmh:
      ich kom­me gera­de arg in Sin­nie­ren dar­über, was ich nach Ein­schät­zung ande­rer sein wer­de:
      Denn ich bin unse­ren aus­län­di­schen Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger grund­sätz­lich „wohl­ge­son­nen“; ohne mit mei­nen Mei­nun­gen zu den Straf­tä­tern unter ihnen wie auch zu den­je­ni­gen, die eine in mei­nen Augen fürch­ter­li­che Ein­stel­lung Frau­en gegen­über leben, „hin­ter’m Berg zu hal­ten.
      *Grü­bel grü­bel*… Könn­te ich Rich­tung „links­ge­strick­te rech­te Socke“ gehen ‑oder so ähn­lich…

      Und mit dem Ding, vie­le viel­leicht gemach­te Aus­sa­gen als „Het­ze“ dar­zu­stel­len, soll­te sich bit­te­schön sehr zurück­ge­hal­ten wer­den.
      Gera­de nach Chem­nitz und Ham­burg:
      denn hat sich die rech­te wie die lin­ke Frak­ti­on mit Sicher­heit nicht mit Ruhm bekle­ckert!

      Schät­zen wir uns bes­ser glück­lich, in einem Land leben zu dür­fen, in wel­chem die freie Mei­nungs­äu­ße­rung (noch!) mög­lich ist und wir kei­ne tür­ki­schen Ver­hält­nis­se „Dank“ Erdoğan und sei­ne Kon­sor­ten ertra­gen müs­sen.

  10. Rumpel Dominic sagt

    Es reicht wenn Mann und Frau das Ehren­amt respek­tiert das reicht einem Feuerwehrmann/Frau aus z.B Ret­tung­gas­sen bil­den oder das Gaf­fen auf­hö­ren.

  11. Jörg Baumgarten sagt

    Mich wür­de mal inter­es­sie­ren, wie­viel doku­men­tier­te Über­grif­fe es in Wunstorf auf Ein­satz­kräf­te gibt!

  12. Biggi Selli sagt

    Bes­ser wäre eine Mit­glied­schaft bei den Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren- als För­der­mit­glied! Effek­tiv und nach­hal­tig

  13. Biggi Selli sagt

    Keks­kör­be für Ande­re auf­stel­len? – Irgend­wie schräg die Akti­on – Das stimmt schon.

  14. Biggi Selli sagt

    Wunstorf sagt ja nicht Dan­ke, denn das wäre die Stadt­ver­wal­tung, son­dern.… Wer?

  15. John-Lee Großöhme sagt

    Boa Ey hört doch ein­fach mal auf andau­ernd rum zu jam­mern. Mimi­mi hier Mimi­mi da. Es ist echt ekel­haft sowas undank­ba­res zu lesen. Ich fin­de die Akti­on Super, und sage ger­ne Dan­ke an die Poli­zei und Lebens­ret­ter. !!!

  16. Christian S. sagt

    Die Heu­che­lei des Herrn S. geht mir so der­ma­ßen auf den Zei­ger. Im Som­mer noch wur­de der Vor­schlag gemacht, im Mönche­hof auf­grund der weni­gen Bewoh­ner, auch die Pfle­ge­kräf­te mit einer Klei­nig­keit zu beschen­ken. Dies wur­de wehe­ment zurück gewie­sen mit der Aus­sa­ge „die wer­den doch dafür bezahlt“. Und nun wird auf ein­mal eine „Dan­ke-Akti­on“ ins Leben geru­fen. Schlech­te PR, ein­fach nur schlecht und ekel­haft das gan­ze Thea­ter des Herrn S.
    PS: Ich habe alles schwarz auf weiss falls mir kei­ner glau­ben soll­te!
    Gruß, ein ehe­ma­li­ger Admin der Grup­pe

  17. Andrea Ehrke Grupe sagt

    Ich fin­de auch das ist eine ganz coo­le Idee.

    So haben auch die jeni­gen die Chan­ce mal Dan­ke zu sagen die nicht die Mög­lich­keit haben För­der Mit­glied zu wer­den.

    Das ist ja auch immer so eine finan­zi­el­le Fra­ge.

    Es ist schon ein unter­schied ob ich eine för­der­mit­glid­schaft abschlie­ße oder ob ich mal eine Tafel Scho­ko­la­de Kek­se oder so mehr kau­fe und in die Kis­te lege. Das mach ich auch für die Tafel oder das Tier­heim.

    Eben jeder in sei­nen Mög­lich­kei­ten.

    1. Grit Decker sagt

      DAS ‑lie­be mir unbe­kann­te Andrea- unter­schrei­ben ich (Ihnen) sofort!

      Ich sehe das ganz genau­so:
      nicht jede/r hat ein der­art „dickes“ Porte­mon­naie, um einen För­der­mit­glied­schafts-Ver­trag abzu­schlie­ßen- und sei es ledig­lich für ein Jahr‑, und hat viel­leicht auch nicht die nöti­gen finan­zi­el­len Mit­tel für eine grö­ße­re Geld-Zuwen­dung an eine Organisation/einen Ver­ein, der einem mit sei­nem Kon­zept selbst am Her­zen liegt.
      Allein von daher begrü­ße ich Aktio­nen, die mit einem klei­nen finan­zi­el­len Auf­wand unter­stützt wer­den kön­nen.

  18. Marita Ahrens sagt

    Um auf den Text zurück zu kommen..er wur­de sehr wohl bei der Wich­tel­ak­ti­on “ geme­ckert“!
    Ich habe Rein­hard See­gers des öfte­ren gefragt, ob er nicht mal was für die Bedürf­ti­gen, Obdach­lo­sen machen möch­te.
    Lei­der wur­de es stets abge­schmet­tert..

    1. Grit Decker sagt

      Soll­te das ‑wie berich­tet- zutref­fen, ist das nicht in Ord­nung.
      Auch in unse­rer klei­nen Stadt gibt es nicht nur zwei oder drei Obdach­lo­se, die sich über jede Form der Unter­stüt­zung freu­en.

      Und da weiß ich durch­aus, wovon ich spre­che.
      Dan­kens­wer­ter­wei­se habe ich kei­ne „Berüh­rungs­ängs­te“, kom­me also mit eini­gen die­ser Grup­pe des Öfte­ren ins lehr­rei­che Gespräch.
      Als durch­aus leicht ver­rückt zu bezeich­nen­de Hun­de­freun­din erge­ben sich die­se Unter­hal­tun­gen nahe­zu von selbst.
      Da wird sich allei­ne sei­tens der Woh­nungs­lo­sen über Strei­chel­ein­hei­ten für die Fell­na­se und das eine und ande­re Lecker­chen für sel­bi­gen rie­sig gefreut. Und wenn dann noch ein Euro für’s Herr­chen übrig ist, bin ich „bes­te Freun­din“.

      Es wür­de mich sehr freu­en, soll­te sich – nicht nur!- die Grup­pe die­sen Men­schen in Form einer Akti­on zuwen­den.

  19. Jörg B. sagt

    Lei­der die Wahr­heit…
    Bei der ers­ten Weih­nachts­ak­ti­on 2016 habe ich den Wunstor­fer Tages­treff als Alter­na­ti­ve zum Alten­heim vor­ge­schla­gen, was letzt­end­lich zu unfai­ren Kom­men­ta­ren inkl. Blo­cka­de sei­tens der Admins führ­te!
    Habe die gan­zen Screen­shots auch auf­ge­ho­ben!
    Da ich Unter­neh­mer aus Wunstorf bin, waren die Kom­men­ta­re teil­wei­se sogar geschäfts­schä­di­gend, obwohl ich grund­sätz­lich als Pri­vat­per­son mei­ne Meinung/Anmerkung schrei­be. Scha­de…

    1. Grit Decker sagt

      Grund­sätz­lich bin ich für mich um Neu­tra­li­tät mehr als bemüht.
      Lese ich hin­ge­gen ste­tig zuge­nom­me­ne Stel­lung­nah­men wie die­se, fällt es mir zumin­dest hier deut­lich schwe­rer, mei­ne unvor­ein­ge­nom­me­ne Ein­stel­lung auf­recht zu erhal­ten.

    2. Christian S. sagt

      Bit­te um Kor­rek­tur. „auf Sei­ten DES Admins!“ ich war zu der Zeit eben­so Admin und habe defi­ni­tiv nie­man­den blo­ckiert, weil er ande­rer Mei­nung war!

      1. Grit Decker sagt

        Rumeie­rei“ ist das Mei­ni­ge nicht.
        Ich hal­te es mit den offe­nen und kla­ren Wor­ten:

        Ihre Ant­wort erin­nert mich sehr an mei­ne frü­he­re Berufs­tä­tig­keit in der Kin­der- und Jugend­be­treu­ung.

        Ich habe kei­nen Account bei Face­book, ergo bin ich nicht in Ihrer Grup­pe aktiv dabei.
        Heißt, dass ich die Vor­gän­ge dort nicht ken­ne und mit Sicher­heit nicht beurteilen/bewerten wer­de kann und möch­te.

        Die ein­ge­stell­ten Kom­men­ta­re hier zei­gen jedoch auch mir deut­lich, dass in der Grup­pe eini­ges mäch­tig im Argen liegt.
        Ich leh­ne mich mit mei­ner Ein­schät­zung nicht zu weit aus dem Fens­ter, nach der es ange­bracht ist, eini­ge Gege­ben­hei­ten einer Grund­satz­dis­kus­si­on zu stel­len.
        Auch Selbst­kri­tik zu üben, ist das Gebot der Stun­de.

        Ange­mes­se­ner und ziel­füh­ren­der alle­mal.
        Mehr zumin­dest als hier Sät­ze „raus­zu­hau­en“, die einem Kita-Kind ange­mes­sen sind; für einen Erwach­se­nen schlicht pein­lich.

        Es bleibst selbst­ver­ständ­lich Ihren über­las­sen, was Sie mit mei­ner kla­ren „Ansa­ge“ machen wer­den.
        Nach­den­ken drü­ber wäre eine gute Wahl ‑nur mal so als Idee.

    3. Grit Decker sagt

      Ich darf mei­ne Ant­wort ergän­zen:
      Weder ken­ne ich Sie per­sön­lich noch bin ich in Kennt­nis dar­über, dass Sie Geschäfts­in­ha­ber sind.
      Dafür weiß ich umso mehr um die Glaub­wür­dig­keit des im Netz Gepos­te­ten.

      ABER:
      Ich kann (und will!) mir nicht vor­stel­len, dass ein Geschäftsmann/eine Geschäfts­frau eines Unter­neh­mens vor Ort hier irgend­wel­chen unstim­mi­gen Aus­sa­gen macht, denn das käme schließ­lich dem berühm­ten „Schnitt ins eige­ne Fleisch“ gleich.

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