Familie ruft Polizei

Mann bedroht Familienangehörige mit Tod

Körperverletzung und Bedrohung bei einem Familientreffen endeten am Samstagabend mit einer Psychiatrieeinweisung.

Polizeifahrzeug Wunstorf
Fahrzeug der Wunstorfer Polizei (Symbolbild) | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (red). Gestern Abend wurde die Polizei zweimal nacheinander in die Graf-Ludolf-Straße gerufen, nachdem es dort zu familiären Auseinandersetzungen gekommen war. Familienmitglieder hatten selbst die Polizei informiert, nachdem ein 25-Jähriger aggressiv und ausfallend geworden war.

Bruder und Schwester verletzt

Die Familie hatte sich zum gemeinsamen Abendessen verabredet gehabt. Der 25-Jährige beleidigte dabei zunächst seine Angehörigen. Später am Abend trat er dann seiner Schwester in den Bauch. Wenig später schlug er dann auch noch seinem älteren Bruder ins Gesicht und drohte seiner Schwester an, sie umzubringen.

Da die Polizei bereits zum zweiten Mal vorstellig geworden war, wurde ein Arzt hinzugerufen. Dieser wies den 25-Jährigen in die Psychiatrie ein.

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10 Kommentare
  1. Grit Decker meint

    Zumeist bekomme ich Derartiges in „meiner“ Straße mit, der Polizeieinsätze haben wir im Viertel des Öfteren…
    Doch hier war ich entweder blind und taub, oder es war einer der „stillen“ Anfahrten unserer örtlichen Einsatzkräfte.
    Egal -und letzten Endes uninteressant.

    Grundsätzlich habe ich ein Problem damit, wenn ein Mensch in unsere sogenannten „Fach“-Klinik eingewiesen wird.

    In diesem Fall aber kann ich das Vorgehen insofern nachvollziehen und verstehen, als dass sich die hart angegangenen Angehörigen und letzlich auch die eingesetzten Beamtinnen und Beamten nicht anders zu helfen wussten als mit dem letzten Mittel.
    Und dass eine Einweisung in eine psychiatrische Klinik auch das letzte Mittel zu sein hat, werde hoffendlich nicht nur ich so sehen.

  2. Marc Schaper meint

    schon wieder?

  3. Yase Min meint

    Ji Yan

    1. Grit Decker meint

      Vielleicht fühlt sich #Yase Min fähig, mir verständlich darzulegen, was es mit diesen mich sehr irritierenden bloßen Namensnennungen auf sich haben soll.
      Sorry: ich bin dankenswerterweise nicht gänzlich „blöde“, doch um dieses Phänomen zu verstehen, dafür reicht’s dann leider doch nicht 🙁

      1. Basti g. meint

        Ja das soll mal einer verstehen !

      2. Mirko Baschetti meint

        Das sind gespiegelte Facebook-Kommentare, in denen manchmal nur andere verlinkt werden, um sie darüber in Kenntnis zu setzen.

        1. Grit Decker meint

          *grübel grübel*:
          die digitale Technik und ich sind nicht so wirklich „dicke“ miteinander 🙁
          Verstehe ich die Erklärung von #Mirko richtig, wenn ich denke, dass die für mich nicht nachzuvollziehen Namensnennungen auf Beiträge in Facebook verweisen sollen?
          Weil ich mir in Facebook, Instagram und Co ganz bewusst KEIN Profil/Account eingerichtet habe, bin ich da durchaus etwas (!) „Dumm-Trulla“…

          1. Mirko Baschetti meint

            Ja, die Namensnennungen habenkeine weitere Beduetung. 🙂

  4. Basti g. meint

    Verstehe nicht wieso immer mehr Leute durchdrehen und sogar Gewalt in der Familie ausüben solche Leute müsste man gleich richtig bestrafen ! Meist sind es Täter die minderwertigkeitskomplexe haben und sich Schwächere aussuchen um ihre Aggression abzubauen ! Im Kopf sind diese meistens im 12. Lebensjahr stehen geblieben nur weil jetzt der Bart wächst denken diese sie seien erwachsen und müssten einen auf stark machen echt lächerlich kann diesen Tätern nur raten sucht euch ein schönes Hobby oder erstmal Arbeit

    1. Grit Decker meint

      Als von psychischer und körperlicher Gewalt in Kindertagen Betroffene, wie als im pädagogischen Bereich ehemalige Tätige gibt es für mich keine Rechtfertigung und Entschuldigung für die Täter.
      Punkt.

      Selbst wenn Minderwerigkeitskomplexe, grenzenloser Narzissmuss oder sonst irgendwelche massive Störungen bei den Ausführenden von Gewalt aller Arten vorliegen sollten -wohlgemerkt „sollten“, müssen diese Leute lernen, mit ihren Auffälligkeiten ANGEMESSEN umzugehen:
      Ein an-anderen-Menschen-sich-Austoben geht gar nicht.
      Niemals. Auf keinen Fall.

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