Stadtgespräch

Mutmaßlicher Drogendealer verhaftet

Bei einer Personenkontrolle ging der Wunstorfer Polizei am Sonnabend ein mutmaßlicher Drogendealer ins Netz. Der Verdächtige sitzt nun in U-Haft.

Symbolbild Marihuana
Marihuana (Symbolbild)

Wunstorf (red). Am Samstagabend wollten Polizeibeamte einen 30-Jährigen in der Wunstorfer Rubensstraße kontrollieren. Statt sich kontrollieren zu lassen, setzte der Mann zur Flucht an und warf dabei diverse bereits verkaufsfertige kleine Beutel mit Marihuana weg. Es blieb jedoch beim Fluchtversuch, die Beamten konnten den Flüchtigen stellen.

Spürhund im Einsatz

Auch die weggeworfenen Marihuanabeutel wurden wiedergefunden – dazu kam ein Rauschgiftftspürhund zum Einsatz. Insgesamt konnte dem 30-Jährigen so eine größere Menge Rauschgift zugeordnet werden. Das Amtsgericht Neustadt erließ einen Haftbefehl, so dass der Mann nun in Untersuchungshaft sitzt.

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Auepost Redaktion

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1 Kommentar

  1. Hiermit mit Sicherheit die kontroverse Diskussion um die Legalisierung von Cannabis in weiten Kreisen wieder geführt werden.

    Egal, ob man selbst zu den Befürwortern oder zu den Gegner einer Freigabe zählt:
    noch ist der Handel strafbar, so dass sich Dealer in die Illegalität begeben, wenn sie ihre “Waren verticken”; mit allen Konsequenzen.

    In dem hier geschilderten Fall stellt sich für mich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit:
    Dass der Handel mit Cannabis-Produkten, weil eben illegal, geahndet wird, ist so.
    Wenn ich aber ständig sehen muss, dass zum Beispiel an Raubzügen Beteiligte nach der erkennungsdienstlichen Erfassung zumeist wieder auf freien Fuß gesetzt werden müssen -wegen mangelnden Haftgründen-, löst ein derartiges Vorgehen mehr als nur Irritation in mir aus.

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