Ominöse Fäkal-Röhrchen

Naturerlebnisbad-Ermittlungen führen in Sackgasse

Die ominösen Röhrchen aus dem Naturerlebnisbad sind Reste von Feuerwerksknallern. Doch wie sie ins Freibad kamen, bleibt rätselhaft.

Fäkalröhrchen
Die im Natur­er­leb­nis­bad gefun­den­den Röhr­chen | Foto: Poli­zei Wunstorf

Wunstorf (red). Die Poli­zei weiß nun, wor­um es sich bei den omi­nö­sen Röhr­chen han­delt, die im Natur­er­leb­nis­bad gefun­den wur­den. Nach­dem in der Pres­se über die ent­deck­ten Behält­nis­se berich­tet wor­den war, hat­ten sich vie­le Wunstor­fer beim Kom­mis­sa­ri­at gemel­det und mit­ge­teilt, dass es sich bei den Röhr­chen um Kap­seln von Feu­er­werks­bat­te­ri­en han­deln müs­se, wie die zustän­di­ge Ermitt­le­rin heu­te der Aue­post sag­te. Auch in den Kom­men­ta­ren zum ent­spre­chen­den Aue­post-Arti­kel wur­de auf die Her­kunft der Kunst­stoff­hül­sen auf­merk­sam gemacht.

Viele Fragen weiter offen

Die­se Erkennt­nis hilft jedoch letzt­lich nicht wei­ter, son­dern lässt den Kreis poten­ti­el­ler Ver­däch­ti­ger eher explo­die­ren: Auch in Luthe wur­de zum Jah­res­wech­sel ordent­lich „gebal­lert“, und Feu­er­werks­res­te las­sen sich auch jetzt noch sogar in der Natur fin­den.

War­um die Hül­sen mit Fäka­li­en gefüllt waren, weiß man nicht, und auch eine Ursäch­lich­keit für die schlech­ten Was­ser­wer­te lässt sich nicht sicher bele­gen. In Fra­ge käme etwa auch ein „Win­del­un­fall“ oder die schon bekann­ten Enten­pär­chen, die das Natur­er­leb­nis­bad eben­falls schät­zen. Ein Zusam­men­hang mit den nächt­li­chen „Wild­ba­den­den“ Anfang Juni ist eben­falls nicht her­stell­bar.

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1 Kommentar
  1. Grit Decker sagt

    Hier zeigt sich wie­der ein­mal „Nichts Genau­es weiß man nicht“.

    Bei all den (wider­sprüch­li­chen?) Infor­ma­tio­nen, die zu ver­neh­men sind, ist es nicht ver­wun­der­lich, dass der Gerüch­te­kü­che ordent­lich ange­heizt wird.

    Mei­ner Mei­nung nach soll­ten wir uns ALLE mit einer Mei­nung und Einschätzung/Beurteilung und vor allem mit dem Fäl­len irgend­wel­cher (Vor-) Ver­ur­tei­lun­gen von wem auch immer zurück­hal­ten, zumin­dest so lan­ge, bis ech­te Fak­ten auf dem Tisch lie­gen wer­den.

    Der „Fak­tor Mensch“ spielt bei uns Bür­ge­rin­nen und Bür­gern zwei­fels­oh­ne eine gro­ße Rol­le, ‑eine Tat­sa­che, von der weder ich noch ein ande­rer sich frei­spre­chen kann; doch allei­ne das Gebot der Fair­ness soll­te mich und alle ande­ren ‑egal ob Betroffen*r, „schnö­de“ Aller­welts­leu­te“ und soge­nann­te Fach­leu­te- zur Zurück­hal­tung ermah­nen.

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