Stadtgesprächaktualisiert

Maximal 300 Besucher gleichzeitig

Naturerlebnisbad Luthe startet in die Saison

Nach dem städtischen Freibad Bokeloh folgte nun heute auch das Naturerlebnisbad Luthe und beginnt wieder mit dem Badebetrieb – natürlich unter Coronabedingungen.

Naturerlebnisbad Eingang
Die Türen zum Naturerlebnisbad stehen wieder offen | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (red). Bis zuletzt war man noch nicht über die Bestimmungen im Klaren, die für Naturfreibäder in Niedersachsen gelten sollen, hatte jedoch gehofft, spätestens zu Pfingsten endlich öffnen zu können. Dieser Wunsch geht nun in Erfüllung. Vier Tage nach dem Freibad Bokeloh startet man damit auch in Luthe die Freibadsaison.

Für Dauerkarteninhaber der Genossenschaft ändert sich wenig, Besucher mit Tageskarten können jedoch nur noch in einem bestimmten Zeitkorridor das Freibad betreten. Dieser besteht unter der Woche von 14 Uhr bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr. Geschwommen werden kann bis 21 Uhr. Insgesamt dürfen sich nicht mehr als 300 Besucher im Schwimmbad aufhalten. Ist diese Zahl erreicht, werden neue Gäste erst eingelassen, wenn andere das Bad verlassen haben.

Samstags und Sonntags von 11 bis 18 Uhr.

Internetampel gibt Hinweis auf Auslastung

Damit man sich nicht umsonst aufmacht zum Naturerlebnisbad und besser planen kann, wird eine Ampel auf der Webseite des Bades anzeigen, wann sich das Bad zu sehr zu füllen beginnt. Bei „Gelb“ sollten sich vor allem Besucher mit längerer Anfahrt nicht mehr auf den Weg machen, da sie dann vor verschlossenen Türen stehen könnten.

Desinfektionsspender
Desinfektionsspender am Eingang des Bades

Im Bad gelten außerdem weitere Regelungen, um ein mögliches Infektionsrisiko zu senken. Im Eingangsbereich wurden Desinfektionsspender aufgestellt, in Duschen und Becken dürfen sich nur eine beschränkte Zahl an Personen gleichzeitig aufhalten, in den Duschen etwa nur maximal 2 Personen. Auf das Abstandhalten zu anderen ist zu achten. Das Personal gibt entsprechende Anweisungen.

Vorstandsmitglied Reinhard Gräpel freut sich, dass das Bad wieder öffnen kann, ist sich aber der Verantwortung bewusst: Man wolle im wohlverstandenen Interesse der Badegäste nur öffnen, wenn man sicher sein könne, alle für den Badebetrieb erforderlichen Bedingungen sachgerecht erfüllen zu können und das Gesundheitsamt grünes Licht gegeben habe. Das war nun der Fall, und damit schaltet auch die Naturerlebnisbad-Ampel erst einmal auf Grün.

Update, 11.45 Uhr: Wegen unerwarteter Hindernisse kann könne man heute doch noch nicht öffnen, wie das Naturerlebnisbad mitteilte. Man hoffe, zum Pfingstwochenende noch starten zu können und werde kurzfristig über den neuen Öffnungstermin informieren.

Update II: Mit zwei Tagen Verspätung konnte zu Sonnabend geöffnet werden.

3 Kommentare

  1. “Unerwartete Hindernisse” gehören zumindest in den letzten Jahren leider zum Geschäft des #Naturerlebnisbad Luthe.
    Ich gehöre aufgrund persönlicher Gegebenheiten nicht zu den Besuchenden dieses Bades.

    Dennoch: ich bin “kollektiv verärgert”, dass durch die aktuelle Situation diese für so viele Menschen in und um Wunstorf so bedeutende Freizeiteinrichtung der Erholung und Entspannung dienend, in Gefahr einer Insolvenz kommen könnte.

    Ich mag bisweilen etwas (!) naiv sein, doch dass im Sinne des Schutzes vor 9 Covid-19 auslösenden SARS-cov2 auch weiterhin unsere Grundrechte beschränkende durch “von oben” angeordnete Verordnungen zwingend notwendig sind, ist mir klar.

    Mir bleibt dem #Naturerlebnisbad Luthe zu wünschen, dass es ihm auch unter den derzeitigen Bedingungen gelingen wird, einen weitestgehend normalen Betrieb zu erreichen und sich zahlreicher Besucher erfreuen wird.

    Ob die “Wasserratten” das als vielleicht als nervig erlebte Prozedere zwecks Einlass hinnehmen?
    Ich weiß es nicht: heißt ich hoffe…

  2. “Hoffen und harrren” ist etwas für Narren. Um dem Naturerlebnisbad zu helfen, kann man durchaus Fördermitglied werden – auch wenn man das Bad nicht selber nutzt. Das Naturerlebnisbad ist einzigartig und braucht in diesen harten Zeiten keine Meckerer, sondern Förderer.
    Da sich die Stadt Wunstorf nicht in der LAge sieht, für seine Bürger ein Freibad vorzuhalten, ist die Initiative der Organisation des Naturerlebnisbades nur bewundernswert. . Ein solches Bad lebt nur durch die ehrenamtlichen Mitarbeier, die viel Zeit und Liebe in das Bad gesteckt habe. Also ran: Fördermitglied werden.

  3. Fördermitgliedschaft(en) sind, da muss ich #B.-M. Rosenbusch zustimmen, mit Sicherheit eine ausgesprochen positive Sache, einem unterstüztungswürdigem Unternehmen gleich welcher Art Arme unter die Arme zu greifen.
    Hierbei muss u.a. das eigene zur Verfügung stehende Budget berücksichtigt werden.

    Ich persönlich vertrete die Ansicht, dass “weniger mehr ist”:
    dahingehend, dass es oft für alles Seiten sinnstiftender ist, wenn einer oder zwei Initiativen eine -den persönlichen Verhältnissen entsprechende- höhere Summe zukommen gelassen wird als sich mit “Klein-Viecherei” zu verzetteln.

    Auch hier werden die Sichtweisen sehr individuell sein; absolut in Ordnung.

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