Stadtgespräch

Verdopplung

Neue Parkgebühren in Wunstorf

Um die wegfallenden Einnahmen durch die „Strabs“ zu kompensieren, hatten sich Stadtrat und Verwaltung im vergangenen Dezember auf eine Erhöhung der Parkgebühren geeinigt. Diese ist nun umgesetzt worden, die Parkautomaten sind entsprechend neu programmiert.

Neue Parkgebühren in Wunstorf
Die Parkautomaten sind nun umprogrammiert. | Foto: privat

Wunstorf (red). Wer heute morgen Geld in den Parkautomaten am Nordwall einwarf, wird sich vielleicht etwas gewundert haben: Die Gebühren sind hier um das Doppelte angestiegen. Statt wie bisher 50 Cent pro Stunde muss nun 1 Euro bezahlt werden. Die gebührenpflichtige Zeit ist zudem von bisher 9–15 Uhr um eine Stunde auf 9–16 Uhr verlängert worden. Samstags und sonntags bleibt das Parken nach wie vor gebührenfrei.

Auch die Mindestgebühr wurde verdoppelt, statt 25 Cent müssen nun mindestens 50 Cent für eine halbe Stunde Parken eingeworfen werden. 5-, 10- und 20-Cent-Münzen werden gar nicht mehr angenommen.

Fraglich, ob Geldkartenfunktion bleibt

Am Nordwall funktioniert außerdem bereits seit knapp drei Monaten die Echtzeitparkfunktion nicht mehr, die über die Geldkartenfunktion von EC-Karten realisiert ist. Grund ist, dass dringend benötigte Ersatzteile derzeit nicht geliefert werden können. Echtzeitparken soll es auch in Zukunft weiterhin geben, ob aber das Echtzeitparken mit Geldkarte langfristig erhalten bleibt oder auf eine Handyzahlungsmöglichkeit umgestiegen wird, entscheidet sich, wenn das noch immer nicht vorliegende Parkraumbewirtschaftungskonzept diskutiert wurde.

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3 Kommentare

  1. Sorry,aber 50 Cent für eine halbe Stunde Parken finde ich ganz schön happig,da fühle ich mich doch schon leicht abgezockt.Einfach mal so ratzifatzi die Gebühren um das Doppelte zu erhöhen ist nicht gerade kundenfreundlich .

  2. Den Wegfall der STRABs kann man nur über die Grundsteuer ausgleichen. Ich habe das dem Rat und der Verwaltung mehrmals mit genauer Berechnung vorgeschlagen. Ein Ausgleich über die Grundsteuer wird auch von der Regionalverwaltung vorgeschlagen und befürwortet.
    Die Stadt Wunstorf besteht zu 50 % aus der Kernstadt ,und zu 50 % aus Randgemeinden . Wenn die Bewohner der Gemeinden in die Kernstadt müssen ( Amt, Arztbesuch , Einkauf , usw)., sind diese aut. Ihr KFZ und somit auf die Parkplätze angewiesen. Eine Erhöhung der Parkgebühren um 100 % ist eine bodenlose Frechheit gegenüber den Einwohnern, die nicht direkt in der Kernstadt wohnen. Auch eine Erhöhung der Parkgebühren in Steinhude mindert nur die Einnahmen aus dem Naherholungsgebiet — bzw. am Wochenenden sind alle Strassen in Steinhude hoffnungslos verstopft.
    Den Wegfall der STRABs haben der Rat und die Verwaltung zum 30.06. verse 01.07.2020 beschlossen , weil einige fertigbestellte Strassenausbauten noch von den Anliegern bezahlt werden sollen , können , müssen ??? Nur für eine Strasse in Kolenfeld gilt das zuerst angegebene und angestrebte Datum 31.12.2019 verse 01.01.2020 zur Abschaffung der STRABs ,damit diese Strasse aus der Zahlungspflicht herausgenommen werden kann. Das ist ein Unding . Entweder die STRABs entfallen zum 01.01.2020 und alle müssen nicht mehr zahlen — oder zum 30.06.2020 und alle im Bau befindlichen Strassen zahlen (auch Kolenfeld) . Eine Festlegung des Wegfalles der STRABs auf zwei verschiedene Daten ist nach meinen Recherchen juristisch nicht möglich.
    Ein Zahlungswegfall Der STRABs für alle schon ausgebauten Strassen ,die noch keine Gebührenbescheide bekommen haben wäre mit der Erhöhung der Grundsteuer der Stadt un 30,00 Euro / Jahr erledigt. Eine Erhöhung der Grundsteuer um bis zu 80,00 Euro / Jahr ,wie von der Niedersächsischen Kommunalverwaltung angeregt , würde das Problem des Straßenbaues und der Straßen Erneuerung für alle kommenden Strassen und Jahre lösen. Um das über die Parkgebühren zu lösen ,müssen ca. 4 Millionen Euro erreicht werden, was eine Erhöhung der Parkgebühren um mindestens 500 % bedeuten würde.

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