Stadtgespräch

„Bleibt bitte zu Hause!“

Neustädter Ärzte und Pflegekräfte appellieren an die Bevölkerung

Die Ärzte und Pflegekräfte des Neustädter Klinikums haben ihren eigenen Aufruf in der Corona-Krise gestartet.

Appell Klinkum Neustadt
Die Klinikbeschäftigten in Neustadt appellieren | Foto: KRH Kliniken

Neustadt a. Rbge. (red). Ähnliche Aufrufe kursierten in den letzten Tagen bereits in den sozialen Netzwerken, nun hat sich auch das medizinische Personal in Neustadt in die Kampagne von Klinikmitarbeitern eingereiht: Sie zeigen Gesicht und appellieren damit an alle, die Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus unbedingt einzuhalten. „Wir bleiben für euch da! Bleibt ihr bitte zu Hause!“, lautet die Botschaft an die Menschen.

Somit standen Ärzte und Pflegekräfte des Krankenhauses am Freitagmorgen vor der Notaufnahme, um an die derzeitige Wichtigkeit des sozialen Abstands zu erinnern. Die Idee zu der Aktion in Neustadt hatten Chefarzt Dr. Stephan Kaaden und Ingo Gerstmann aus der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie. Die Kollegen aus den anderen Fachkliniken und Bereichen schlossen sich der Aktion spontan an.

1 Kommentar

  1. Toll- einfach toll, was da seitens der Doks und der Pflegekräfte nun auch im Neustädter Klinikum auf die Beine gestellt wurde!

    Unabhängig meines -nett gesagt- ausgesprochen angespannten Verhätnisses zu diesem Krankenhaus, ist es mehr als respektabel, was dort in dieser uns alle (be-) treffenden Krisensituation gewuppt wird.

    Die Forderung nach ‘sozialen Abstand’ ist mehr als gerechtfertigt und soll an dieser Stelle von mir mit “sozialem Anstand” ergänzt werden.

    Wenn wir ALLE beides nicht endlich “auf die Kette kriegen”, droht uns die bereits die in der Diskussion der Politik befindliche bundesweite Ausgangssperre.
    Und die wird allen Ernstes niemand wollen.

    Bitte an die Fraktion der uneinsichrigen Egomanen:
    Kneift auch ihr eure Ar***backen zusammen und denkt wenigsten hier EINMAL (!!!) an eure Mitmenschen.

    Fettes Danke an die medizinischen Fachkräfte, Supermarkt-/Discounter-Mitarbeitenden, den Busfahrern, Postbediensteten, Zeitungs”fritzen” und all denen, die für uns ihren “Allerwertesten hinhalten”!

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