Stadtgespräch

Schlange im Gepäck

Patient bringt Python mit ins Krankenhaus

Wer sein Haustier mit in die Klinik mitzunehmen versucht, bekommt normalerweise einen dezenten Hinweis vom Personal, dass das nicht geht. Diesmal rückte jedoch gleich die Feuerwehr an.

Schlange im Krankenhaus
Das „Mitbringsel“ | Foto: Feuerwehr Wunstorf

Wunstorf (red). Als ein Patient in Wunstorf stationär aufgenommen wurde, brachte er – zunächst unentdeckt – sein Haustier einfach mit. Seinen Goldhamster, den Wellensittich oder die Katze während eines Klinikaufenthalts einfach mitbringen – das ist aus diversen Gründen im Krankenhausbetrieb nicht möglich. Das Klinikpersonal in Wunstorf wäre aber wahrscheinlich froh gewesen, wenn es nur ein Sittich oder der Hamster gewesen wäre. Stattdessen entdeckte es eine Python im Gepäck des Patienten. Der hatte offenbar „vergessen“, das Tier zu erwähnen.

Schlangentransport im Krankenhaus
Die Feuerwehr holte die Schlange ab | Foto: Feuerwehr Wunstorf

Die Klinik rief sofort die Feuerwehr. Die rückte in der vergangenen Nacht noch gegen 1 Uhr aus, sammelte das Tier ein und brachte es zur Tierärztlichen Hochschule nach Hannover. Somit setzen Schlange und Herrchen ihren Klinikaufenthalt nun vorerst getrennt fort.

Auepost Redaktion

Recherchieren, sichten, redigieren, schreiben: Die Redaktion der Wunstorfer Auepost trägt täglich die Neuigkeiten aus der Auestadt zusammen.

1 Kommentar

  1. Bei der Vorstellung der diversen Gesichtsausdrücke des überraschten bis geschockten Personals-ärzliches wie pflegerisches- “erleide” ich DEN Lachflash des (meines) Tages! lol

    Dass stehendes Fußes die Einsatzkräften unserer Feuerwehr zur Hilfe gerufen wurden, um sich von der ungebetenenen Patientin auf elegante Weise zu entledigen, ist nachzuvollziehen.

    Genauso nachvollziehbar ist mir, dass sich der “zweibeinige Gast des Hauses” nicht von seiner als Haustier gehaltene Python trennen wollte.

    Ein Aufenthalt im KRH-Wunstorf ist nahezu immer eine als extreme Belastung erlebte Situation.

    Durch die oftmals ausgesprochen schwierige individuelle Lebenssituation sind die zwischenmenschlichen Beziehungen allzu oft “auf der Streck geblieben”, so dass das Haustier als Freundesersatz und als Partner gesehen wird.

    Verständlich, dass sich dann bei einem- oftmals gegen den eigenen Wille erzwungen!- Aufenthalt in der örtlichen “Filiale” der KRH nicht auch noch vom geliebten Tier getrennt werden will.
    Bestimmungen hin oder her.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Verwandte Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"