Maifest

Pfunds-Ker­le trot­zen Wind und Wet­ter

Die „Pfunds-Ker­le“ spiel­ten auch in die­sem Jahr wie­der zum 1. Mai auf – wet­ter­be­dingt mit weni­ger Publi­kum als üblich.

Dicke Jacken, aber enga­gier­tes Publi­kum | Bild: Dani­el Schnei­der

Wunstorf (ds). Wind und Wol­ken mach­ten heu­te dem Mai­fest vor der Wunstor­fer Stadt­kir­che einen Strich durch die Rech­nung. Auf die treu­en Fans der Pfunds-Ker­le, erkenn­bar an Trach­ten­hü­ten und Fan­ar­ti­keln, konn­te man sich aber ver­las­sen.

Ja, sowas hör’ ich auch mal ganz ger­ne.“Ein Besu­cher

Sie lie­ßen sich auch vom Hun­de­wet­ter nicht abschre­cken und reis­ten von vie­ler­orts an. Die Musi­ker selbst hiel­ten eben­falls tap­fer durch und gaben alles, um den Besu­chern nicht nur sprich­wört­lich ein­zu­hei­zen, auch wenn sie in dicken Jacken und mit Müt­zen fast ein wenig win­ter­li­ches Flair ver­brei­te­ten.

Der Wunstor­fer Markt­platz am 1. Mai | Foto: Dani­el Schnei­der

Das Feh­len des Wunstor­fer Publi­kums war aller­dings deut­lich bemerk­bar. Wo sonst am 1. Mai kein Durch­kom­men in der Stadt ist, blieb der Markt­platz pas­sier­bar, und auch die Bier­bän­ke mach­ten einen eher trau­ri­gen Ein­druck. Am spä­ten Nach­mit­tag, als die Son­ne doch noch dazu­kam, wur­den die Rei­hen dann aller­dings noch ein biss­chen vol­ler.

Info: Pfunds-Ker­le
Die „Pfunds-Ker­le”, heu­te bestehend aus Paul und Mar­tin Köh­le und Josef Wach­ter, spie­len seit 1992 zusam­men und stam­men aus dem Nord­ti­ro­ler Ober­land. Die Band tritt tra­di­tio­nell zum 1. Mai in Wunstorf auf. Der Band­na­me ist ein Wort­spiel mit dem Orts­na­men „Pfunds”, dem Hei­mat­ort eines der Mit­glie­der.
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1 Kommentar
  1. Grit Decker meint

    Beim letz­jäh­ri­gen 1.Mai-Fest sah ich die „Pfunds-Ker­le“ erst­mals.

    Ansich geht deren „Muk­ke“ nicht unbe­dingt in mei­ne Rich­tung, dich nach dem ich von den Jungs und deren Auf­trit­ten in unse­rer klei­nen doch fei­nen Stadt aus­schließ­lich Posi­ti­ves erzählt bekam und auch die Berich­te in der loka­len Pres­se Gutes berich­te­ten, woll­te ich das doch end­lich (!) ein­mal „live“ mit­er­le­ben.

    Also gezielt auf zum Markt-Platz.

    Kurz:
    Ich muss­te mei­nen Besuch NICHT bereu­en,
    weil es total schön wur­de!

    Tol­ler Auf­tritt mit schmis­si­ger Musik, fröh­li­ches, aus­ge­las­se­nes (Fan-) Publi­kum, wel­ches selbst die Tische zur Tanz­flä­che mach­te.

    Weil ich mich den gesam­ten Nach­mit­tag ledig­lich an zwei Bie­ren „fest­hielt“, war es aus­ge­spro­chen erhei­ternd zu beob­ach­ten, wie die Stim­mung von Song zu Song stieg.
    Oki: das eine wie ande­re genos­se­ne „geis­ti­ge Getränk“ wird dazu bei­ge­tra­gen haben… *grins*

    Doch gera­de weil alle zwar sehr aus­ge­las­se­ner Stim­mung waren, doch Alle und Alles abso­lut fried­lich blieb, hat’s mir ganz viel Spaß gemacht.
    So woll­te ich in die­sem Jahr erneut den Auf­tritt der „Pfunds­ker­le“ live erle­ben.

    Durch das ver­gan­ge­ne Mai-Fest wuss­te ich, dass ein frü­hes, ganz frü­hes ‘Auf­lau­fen’ zwecks Sitz­platz ange­ra­ten ist.
    Doch die fie­sen Wind­bö­en hiel­ten mich dann lei­der ab.

    Ich hat­te Beden­ken, ob die Jungs über­haupt auf­tre­ten kön­nen:
    es war ja lei­der auch Schau­er­wet­ter ange­kün­digt, so dass das Equip­ment gelit­ten hät­te.

    Jetzt bin ich rich­tig knö­rig:
    Zurück­hal­tung mag oft ein guter Rat­ge­ber sein, doch hier war sie defi­ni­tiv die fal­sche Wahl!

    Kei­ne Ahnung, wo ich am nächs­ten 1.Mai sein wer­de, doch wenn es mir mach­bar sein wird, bin ich dann wie­der dabei.
    Defi­ni­tiv!

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