Alkoholbedingte Einsätze am Wochenende

Polizei befreit Betrunkenen aus Friedhofsgrab

An diesem Wochenende war Alkohol mehrmals die Ursache für Einsätze der Wunstorfer Polizei: Eine stark alkoholisierte Person war in einem offenen Grab gefangen, ein weiterer Betrunkener randalierte im Rettungswagen.

Rettungswagen im Einsatz Am Stadtgraben (Symbolbild)

Wunstorf (red). Am Freitag in den späten Abendstunden wurde auf dem Friedhof in der Senator-Meier-Straße eine betrunkene Person in einem ausgehobenen Grab entdeckt. Die Person war stark angetrunken und kam aus eigener Kraft nicht mehr aus der offenen Ruhestätte heraus. Die betrunkene Person wurde zum Kommissariat gebracht, ärztlich untersucht und dann zum Ausnüchtern in Polizeigewahrsam gehalten, nachdem Angehörige abgelehnt hatten, die Obhut zu übernehmen. Warum sie in das Grab geklettert oder gefallen war und wie lange sie dort bereits zugebracht hatte, konnte die Person nicht erklären.

Nach Randale auf die Intensivstation

Eine weitere Person war noch nicht in ein offenes Grab gefallen, jedoch ebenfalls stark angetrunken und sollte daher mit dem Rettungswagen ins Neustädter Krankenhaus gebracht werden. Im Rettungswagen wurde dann jedoch derart randaliert, dass die Sanitäter die Polizei zur Unterstützung rufen mussten. Der alkoholisierte Patient wurde im Rettungswagen fixiert und schließlich auf die Intensivstation nach Neustadt gebracht.

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1 Kommentar
  1. Grit Decker meint

    Fall Nummer 1:
    DEN Lach-Flash konnte ich nicht verhindern!
    Da gehört schon ’ne Menge an Alkohol dazu, um derart „blau“ zu sein.
    Ich frag‘ mich bloß, für wen die „Überraschung der besonderen Art“ größer gewesen ist:
    für „Besoffski hoch 3“, oder für die Leiche, die sich vor Schreck nochmal im Grab umdrehte…

    Fall Nummer 2:
    Da war nix mit lautem Lachen, im Gegenteil: das wäre mir im Halse stecken geblieben.
    Wer sich -mit was auch immer- zudröhnen will, „bis der Arzt kommt“, soll das ja meinetwegen tun, dann aber nicht derart auf Krawall gebürstet sein, dass den Einsatzkräften nichts mehr bleibt, als unsere Ordnungshüter zur Hilfe holen zu müssen. NO GO!!

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