Verkehrsunfälle am Wochenende

Polizei ermittelt zwei Fahrerflüchtige

Dank der Hinweise von Zeugen konnte die Wunstorfer Polizei am Wochenende zwei Fälle von Fahrerflucht aufklären.

Symbolbild Polizeifahrzeug
Beschrif­tung auf einem Strei­fen­wa­gen der Wunstor­fer Poli­zei (Sym­bol­bild) | Foto: Dani­el Schnei­der

Wunstorf (red). Am Frei­tag kurz nach Mit­tag war eine 28-jäh­ri­ge Wunstor­fe­rin auf der Bahn­hofs­stra­ße in Rich­tung ZOB unter­wegs gewe­sen, als sie aus unbe­kann­ten Grün­den mit ihrem Renault von der Fahr­bahn abkam und auf der rech­ten Stra­ßen­sei­te mit einem Fahr­rad­stän­der zusam­men­stieß und ca. 100 Euro Scha­den ver­ur­sach­te. Die Unfall­ver­ur­sa­che­rin beging danach Fah­rer­flucht. Eine Zeu­gin hat­te sich jedoch das Kenn­zei­chen auf­ge­schrie­ben, so dass die Poli­zei die Fah­re­rin ermit­teln konn­te.

Einen Tag spä­ter, am Sams­tag­abend, wur­de die nächs­te Fah­rer­flucht began­gen: In Stein­hu­de „Im Sand­brin­ke“ stieß ein 82-jäh­ri­ger Fiat­fah­rer aus Wolfs­burg beim Vor­bei­fah­ren gegen einen gepark­ten Hon­da, wodurch ein Sach­scha­den von etwa 400 Euro ent­stand. Auch in die­sem Fall notier­te sich eine Zeu­gin das Num­mern­schild des Fah­rer­flüch­ti­gen, so dass ein ent­spre­chen­des Straf­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet wer­den konn­te.

14.000 Euro Sachschaden

Eini­ge Stun­den zuvor, gegen 12.50 Uhr, hat­te ein „Fahr­bahn­rand­remp­ler“ noch gra­vie­ren­de­re Fol­gen: Eine 81 Jah­re alte Wunstor­fe­rin war in der Lei­nen­we­ber­stra­ße mit ihrem Opel an einen gepark­ten BMW gefah­ren und hat­te einen Gesamt­scha­den von 14.000 Euro ver­ur­sacht. Die Unfall­ver­ur­sa­che­rin blieb unver­letzt. Als Fol­ge des Unfalls kam es am Sonn­abend zu Behin­de­run­gen des Besu­cher­ver­kehrs am Stein­hu­der Meer.

- Anzeige -
Werben auf auepost.de
1 Kommentar
  1. Grit Decker sagt

    Dass Fah­rer­flucht alles ande­re als ein „Kava­liers­de­likt“ ist, dürf­te klar sein.

    Bei den unfass­bar vie­len dahin­ge­hen­den Vor­komm­nis­sen fin­de es es völ­lig in Ord­nung, dass die Poli­zei hin­ter den Tätern her ist, wie „der Teu­fel hin­ter der armen See­le“.
    Ohne auf­merk­sa­me Beob­ach­ten­de und dann Mel­den­de wäre die Poli­zei wohl ziem­lich „auf­ge­schmis­sen“ bei den Ermitt­lung der Täter.

    Doch rein mensch­lich habe ich mit der Frau des ers­ten Falls in die­sem Arti­kel durch­aus Mit­ge­fühl:
    ich hof­fe für sie, dass es ange­sichts des klei­nen- wirk­lich klei­nen Scha­den erst gar nicht zu einem Ver­fah­ren kom­men wird.
    Von der Über­las­tung der Gerich­te ‑auch durch ich umschrei­be es mal mit „Pil­le-Pal­le“- mal ganz abge­se­hen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.