Aktion zur Verkehrssicherheit

Poli­zei kon­trol­liert tele­fo­nie­ren­de Auto­fah­rer

Ges­tern fand ein bun­des­wei­ter Akti­ons­tag der Poli­zei zur Ver­kehrs­si­cher­heit statt. Unter dem Mot­to „sicher.mobil.leben“ wur­de auch in Wunstorf kon­trol­liert.

Ver­kehrs­kon­trol­le der Poli­zei­di­rek­ti­on Han­no­ver (Sym­boil­bild) | Foto: Poli­zei­di­rek­ti­on Han­no­ver

Wunstorf (red). Der Wunstor­fer Flur­funk warn­te am gest­ri­gen Don­ners­tag schnell, dass die Poli­zei an meh­re­ren Stand­or­ten ein genaue­res Auge auf den Stra­ßen­ver­kehr warf – und lös­te sogleich eine Debat­te in den sozia­len Medi­en aus, ob man über­haupt vor Poli­zei­kon­trol­len war­nen sol­le, da es doch schließ­lich „die Rich­ti­gen tref­fe“.

An den Kon­trol­len, bei denen es um Ablen­kung im Stra­ßen­ver­kehr ging, waren in der gesam­ten Regi­on Han­no­ver mehr als 100 Beam­te der Poli­zei­di­rek­ti­on Han­no­ver im Ein­satz. Von Mor­gens um 6 Uhr bis Abends um 22 Uhr hat­te die Poli­zei 36 Kon­troll­stel­len ein­ge­rich­tet und war auch mit mobi­len Teams unter­wegs. In Wunstorf wur­de z. B. an der Feu­er­wehr her­aus­ge­wun­ken. Auch die Auto­bah­nen waren in die Kon­trol­len ein­be­zo­gen.

Über 400 Ver­kehrs­ver­stö­ße

Im Fokus stand dabei vor allem die ver­bo­te­ne Nut­zung von Mobil­te­le­fo­nen, aber auch auf ande­re Ablen­kungs­quel­len wur­de geschaut. Ins­ge­samt kon­trol­lier­ten die Poli­zis­ten 523 Ver­kehrs­teil­neh­mer, auch Rad­fah­rer wur­den ange­hal­ten. 213 Fah­rer wur­den dabei mit dem Han­dy am Ohr oder bei der Bedie­nung ande­rer elek­tro­ni­scher Gerä­te ertappt. Neben­bei regis­trier­ten die Beam­ten 205 wei­te­re Ver­kehrs­ver­stö­ße, sodass letzt­lich über 400 Ord­nungs­wid­rig­kei­ten geahn­det wur­den.

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4 Kommentare
  1. Reinhard Beierle meint

    Das fand gut und rich­tig und wer beim fah­ren tele­fo­niert oder sonst­was soll ruhig zah­len

  2. Hohaus-Fotografie meint

    Bei 523 Kon­trol­len 400 Ord­nungs­wid­rig­kei­ten. Da fällt mir nichts mehr zu ein.

  3. Stephan Gärtner meint

    Das soll­ten Sie jeden Tag machen. Genau­so wie Geschwin­dig­keits­kon­trol­len.

  4. Grit Decker meint

    Trau­rig, dass der­ar­ti­ge Kon­trol­len über­haupt not­wen­dig sind.

    Doch die­je­ni­gen, die der Mei­nung sind, wider bes­se­ren Wis­sens und im vol­len Bewusst­sein der Risi­ken, am Steu­er mit der Nut­zung ihres (Smart-) Pho­nes oder ande­rer Gerä­ten Men­schen in (lebens-) gefähr­li­che Situa­tio­nen zu brin­gen, sol­len -nein: müs­sen!- zur Rechen­schaft gezo­gen wer­den.

    Und wie geht das bes­ser, als die­se Leuts durch deren Liebs­tes – dem Geld- an den Kant­ha­ken zu brin­gen???
    Eben: so! Und nur so!!

    Sich selbst zu gefähr­den, ist das eine und letzt­lich jedem sei­ne eige­ne Ent­schei­dung.
    Kom­men jedoch ande­re – und völ­lig Unbe­tei­lig­te- ins Spiel ist „Schluss mit lus­tig“!!

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