Stadtgespräch

Rattenbefall in Mehrfamilienhaus

Ein verwahrlosendes Mehrfamilienhaus hat die Polizei auf den Plan gerufen. Die Beamten entdeckten zufällig auch Ratten im Gebäude.

Nachbarschaftlicher Hinweis auf Müllsack
Nachbarschaftlicher Hinweis auf einem Müllsack (Symbolbild) | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (red). Als die Wunstorfer Polizei wegen eines Einsatzes in der Barnestraße unterwegs war, fiel den Beamten ein Grundstück auf, das mit Hausmüll übersät war.

Ratten schlüpfen durchs Kellerfenster

Aus einem offenstehenden Kellerfenster des dort befindlichen Mehrfamilienhauses liefen Ratten ein und aus. Auch der Gehweg vor dem Haus war stark verunreinigt.

INFO: Ratten
Ratte
Eine Farbratte in freier Wildbahn | Foto: Mirko Baschetti
Das ursprünglich natürliche Habitat von Ratten sind Wälder. Einige Arten wie die Wander- und Hausratte haben sich jedoch an das Leben in der Nähe des Menschen angepasst und siedeln in landwirtschaftlichen Bereichen und Häusern. In der Landwirtschaft und in Gärten ist die Ratte als Nahrungsmittelschädling gefürchtet, ansonsten als Ãœberträger von Krankheiten: Ratten können über 70 verschiedene Krankheiten auf den Menschen übertragen. Lebensmittelreste z. B. im zugänglichen Hausmüll ziehen Ratten an. Zeigen sich die Tiere dem Menschen, kann das auf einen starken Rattenbefall hindeuten.

Stadt wird tätig

Die Polizei hat die Stadtverwaltung über die Zustände in Kenntnis gesetzt; diese wird nun entsprechende Maßnahmen ergreifen.

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Auepost Redaktion

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11 Kommentare

  1. Zier-Ratten, die als Haustiere gehalten werden, sind mir ausgesprochen sympathisch; ich mag dieses Tiere sehr -und zwar nicht erst, als sich meine jüngere Schwester in ihren Jugendtagen eines dieser hübschen Geschöpfe als ‘ständige Begleitung’ wählte.

    Die sogenannten Ihme-Ratten allerdings sind auch mir zuwider:
    Diese “Viecher” sind nicht nur potten-hässlich, sondern bergen durchaus Gefahren in sich:
    angefangen vom unerwünschten “Genuss” im häuslichen Garten gezogenen Gemüses und Obstes, für die Tiere das Verspeisen der “kullinarischen Highlights” auf dem Kompost bis hin zu gesundheitlichen Risiken.

    Da ist es mehr als verständlich und nachzuvollziehen, dass hier die Stadt aktiv werden muss -und hoffentlich ‘zeitnah’ werden wird.

    1. Ich denke, dass der Ekel von #Julia Hasenbein jeder verstehen wird:
      Der “Ekelfaktor” dieser -mir sei die Wiederholung des Wortes erlaubt- ‘Ihme-Ratten’ ist fürwahr hoch und nicht zu leugnen.
      Da zeigt sich der Unterschied zu den durchaus hübsch zu nennenden (mein persönliche Geschmack) Farb- bzw. Zierratten.

    1. Verstehe auch die Vermieter nicht die sich von ihren Mietern so zumüllen lassen ! Eine bekannte von mir wohnt neben einer fleischerei (ist wohl auch ihr vermieter) auf dem Hinterhof sieht man auch die Mäuse und Ratten flitzen

    1. Inzwischen lebe ich dreißig Jahre in Wunstorf und kann die Ansicht von #Ria M. so nicht teilen:
      unbestritten gibt’s auch in unserer kleinen Stadt Gegenden, die nicht als so positiv und wirklich schmeichelhaft zu sehen sind; da ist Wunstorf nichts Besseres als jeder andere (Wohn-) Ort.

      Generell jedoch ist es nicht Dreck, Müll und anderer Unrat, den ich als störend und belästigend wahrnehmen muss.
      Wunstorf hat mit Sicherheit auch seine Schwachstellen, die ich aber nicht im äußeren Erscheinungsbild liegend sehe.

      Die Sichtweisen sind unleugbar unterschiedlich, um welches Thema es auch immer geht.
      Wir sollten uns glücklich schätzen, dass wir in einem Land leben, in welchem wir diese unterschiedlichen Sichtweisen und Meinungen (noch!) zum Ausdruck bringen dürfen.

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