Fahrzeuge beschädigt

Schein­bar ertapp­ter Unfall­ver­ur­sa­cher flüch­tet

Am ver­gan­ge­nen Frei­tag kehr­ten zwei Fahr­zeug­be­sit­zer zu beschä­dig­ten Autos zurück. In einem Fall konn­te ein mög­li­cher Ver­ur­sa­cher ange­trof­fen wer­den – doch der fühl­te sich nicht ver­ant­wort­lich.

Fahr­zeug der Wunstor­fer Poli­zei (Sym­bol­bild) | Foto: Dani­el Schnei­der

Wunstorf (red). Am Frei­tag­abend schep­per­te es mal wie­der auf einem Ein­kaufs­markt-Park­platz an der Hagen­bur­ger Stra­ße. Zwi­schen 17.15 und 18.15 Uhr beschä­dig­te jemand einen dort gepark­ten Sko­da und ver­ur­sach­te dadurch einen Scha­den von etwa 1.000 Euro.

Als der Sko­da­be­sit­zer zu sei­nem beschä­dig­ten Wagen zurück­kehr­te, sprach er den ver­meint­li­chen Ver­ur­sa­cher, einen 60-jäh­ri­gen Wunstor­fer, an. Der ent­fern­te sich jedoch ein­fach von der Unfall­stel­le. Die Poli­zei über­prüf­te dar­auf­hin die Wohn­an­schrift des 60-Jäh­ri­gen und nahm wei­te­re Ermitt­lun­gen wegen des Ver­dachts des uner­laub­ten Ent­fer­nens vom Unfall­ort auf.

Info: Fah­rer­flucht
Wer sich nach einem Unfall dazu ent­schei­det, nicht eine ange­mes­se­ne Zeit zu war­ten und ggf. auch danach nichts sofort unter­nimmt, um sei­ne Per­so­na­li­en fest­stel­len zu las­sen, begeht Fah­rer­flucht (juris­tisch: uner­laub­tes Ent­fer­nen vom Unfall­ort) – eine Straf­tat, die von Poli­zei und Jus­tiz ent­spre­chend ver­folgt wer­den muss. Wer sich inner­halb von 24 Stun­den zu einem spä­te­ren Zeit­punkt z. B. beim Unfall­geg­ner oder der Poli­zei mel­det, besei­tigt nicht die Unfall­flucht, kann aber bei leich­ten Sach­schä­den (unter 1.500–1.300 €) auf eine deut­lich gerin­ge­re Stra­fe oder sogar Straf­lo­sig­keit hof­fen.

Ein­ge­schla­ge­ne Heck­schei­be

Noch kei­ne Spur zu einem mög­li­chen Täter hat die Poli­zei hin­ge­gen bei einem Vor­fall, der sich eben­falls am Frei­tag ereig­ne­te. Am Vor­mit­tag oder frü­hen Nach­mit­tag hat­te jemand auf dem Park­platz der Psych­ia­trie Wunstorf absicht­lich die Heck­schei­be eines dort gepark­ten Seat Ibi­za ein­ge­schla­gen. Die Ermitt­ler erhof­fen sich hier­zu Hin­wei­se von mög­li­chen Zeu­gen (Tele­fon: 05031 9530–0).

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