Stadtgespräch

Passagiere kommen zu Hilfe

Schwarzfahrer attackiert Zugbegleiter

In der S-Bahn wurde ein Zugbegleiter Opfer einer Körperverletzung durch einen Schwarzfahrer.

S-Bahn
S-Bahn der Linie S1 im Haster Bahnhof (Archivbild) | Foto: Daniel Schneider

Haste (red). Wie die Polizei gestern mitteilte, wurde am Freitagabend ein Zugbegleiter der Deutschen Bahn von einem Fahrgast attackiert. Der Vorfall ereignete sich in der S-Bahn gegen 19 Uhr. Der 36-jährige Zugbegleiter wollte bei einem Fahrgast den Fahrschein kontrollieren. Doch der 29-Jährige konnte kein gültiges Ticket vorweisen.

Beim Halt im Haster Bahnhof versuchte der Mann aus Lindhorst stattdessen zu flüchten. Dabei schlug er den Zugbegleiter auf Schulter und Rücken. In dem Handgemenge stürzten Schwarzfahrer und Bahnmitarbeiter. Letzterer wurde leicht verletzt.

Andere Fahrgäste greifen ein

Zwei Fahrgäste kamen dem Zugbegleiter zu Hilfe und hielten den aggressiven Fahrgast bis zum Eintreffen der Polizei fest. Den Lindhorster erwarten nun Strafanzeigen wegen Erschleichen von Leistungen und Körperverletzung.

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4 Kommentare

  1. Es wird immer respektloser !!!!!! Die Eltern von diesem Mann sollten sich schämen ihn nicht erzogen zu haben gleich einsperren solche unmenschen

  2. Ohne gültigem Ticket zu fahren ist das Eine, da soll ein Jeder seine eigene Meinung zu haben.

    Doch als “Sahnehäubchen oben auf” -wie hier geschildert-, Angehörige des Zugbegleitpersonals, zu dessen Aufgaben schließlich auch gehört zu überprüfen, ob die Fahrgäste mit einem gültigen Fahrschein die Busse und Bahnen nutzen, tätlich anzugreifen, ist eines der ganz klaren mit nichts zu rechtfertigenden unentschuldbaren No-Goes!

  3. Schwarzfahrer erleben die Busfahrer der Regiobus der einzelnen Betriebshöfe jeden Tag. Seit ca. 8 Jahren ist der Vorneeinstieg der Fahrgäste mit Fahrscheinkontrolle durch das Fahrpersonal da gibt es täglich Diskussion mit Schwarzfahrer, aber das ist ja seit dem 01.01.20 vorbei, da das Fahrpersonal laut Geschäftleitung keine Sichtkontrolle mehr durchgeführt werden soll. Somit ist Tür und Tor für Schwarzfahrer geöffnet worden. Das Zahlen dann alle anderen erlichen Fahrgäste mit.
    Mit freundlichen Grüßen.
    W. Sasse

    1. Ich möchte mich in weiten Teilen #Wolfgang Sasse anschließen wollen:
      auch ich sehe den Verzicht auf die Sichtkontrolle der Fahrkarten kritisch.

      Zu den Stoßzeiten an den Schulen ergibt das für mich durchaus einen Sinn.
      Ansonsten jedoch halte ich den personellen wie finanziellen Aufwand für mitfahrende kontrollierende Personen für unverhältnismäßig.

      Ich persönlich würde die Rückkehr zur Sichtkontrolle der Tickets durch die Fahrer*innen begrüßen.
      Nicht zuletzt deshalb, weil dadurch die Quote der schwarz fahrenden Personen auf unter 2% gedenkt werden konnte (laut einer Presseinformation von ‘anno dazumal’).

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