82-jähriger Unfallverursacher stirbt

Schwerer Unfall auf der B 6

Gestern Abend kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 6 bei Frielingen. Ein Autofahrer überlebte den Unfall nicht.

Unfallstelle Feuerwehreinsatz
Aus­leuch­tung Unfall­stel­le (Sym­bol­bild) | Foto: Feu­er­weh­ren SG Sach­sen­ha­gen

Garb­sen (red). Kurz nach 19 Uhr am Diens­tag­abend ereig­ne­te sich ein schwe­rer Unfall auf der B 6 kurz vor der Abfahrt Frielingen/Bordenau. Ein Tre­cker-Gespann und ein Auto stie­ßen zusam­men.

Geländewagen prallt auf Traktor

Ein 82-Jäh­ri­ger, der aus Rich­tung Neu­stadt kam, war in sei­nem VW-Gelän­de­wa­gen auf der Fahr­bahn in Rich­tung Han­no­ver unter­wegs gewe­sen und hat­te offen­bar den Trak­tor samt Anhän­ger zu spät bemerkt, der vor ihm auf dem rech­ten Fahr­strei­fen fuhr. Der Gelän­de­wa­gen fuhr auf den Trak­tor auf und schleu­der­te dann nach links in die Mit­tel­schutz­plan­ke. Ein nach­fol­gen­der Fiat Pan­da mit meh­ren Per­so­nen über­fuhr anschlie­ßend die Trüm­mer­tei­le, da des­sen Fah­re­rin die Unfall­stel­le zu spät gese­hen hat­te.

Unfallverursacher stirbt

Die Feu­er­weh­ren aus Neu­stadt und Eilve­se sowie Poli­zei und Ret­tungs­dienst rück­ten zur Unfall­stel­le aus. Die Ret­tungs­kräf­te konn­ten dem Gelän­de­wa­gen­fah­rer nicht mehr hel­fen, er hat­te bei dem Auf­prall töd­li­che Ver­let­zun­gen erlit­ten. Der 53 Jah­re alte Tre­cker­fah­rer trug leich­te Ver­let­zun­gen davon und wur­de mit dem Ret­tungs­wa­gen ins Kran­ken­haus gebracht. Die Insas­sen des Fiats wur­den nicht ver­letzt.

Die Feu­er­weh­ren, die mit ins­ge­samt 40 Kräf­ten vor Ort waren, sicher­ten die Ein­satz­stel­le und bar­gen die Lei­che des ver­un­glück­ten Fah­rers mit hydrau­li­schem Gerät aus dem Gelän­de­wa­gen. Die B 6 war am Diens­tag­abend voll gesperrt.

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1 Kommentar
  1. Grit Decker sagt

    Am frü­hen Abend habe ich über den Video­text des Sen­ders NDR erfah­ren, dass es sich bei dem zu Tode gekom­me­nen Fah­rer um den Seni­or-Inha­ber eines nahe gele­ge­nen Möbel­hau­ses han­delt.

    Eigent­lich ist die­se Pres­se­mit­tei­lung nicht wirk­lich für uns „gemei­nem Volk“ von Bedeu­tung:
    der Unfall­tod eines jeden Men­schen ist zutiefst tra­gisch, vor allem für die Ange­hö­ri­gen und Freun­de des Opfers.

    War­um ich die­se Mit­tei­lung den­noch erwäh­ne:
    Zeigt uns das doch, dass auch das Finan­zi­ell-aus­ge­sorgt-zu-haben, letz­ten Endes weder sich noch die einem nach­ste­hen­den Men­schen vor dem Schick­sal, Unglück und sämt­li­chen ander­wei­ti­gen Unge­mach schüt­zen kann.

    Da sind wir dann wie­der alle das sel­be, ohne jeg­li­chen Unter­schied:
    Men­schen.

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