Stein­wür­fe und Böl­ler­at­ta­cke auf Flücht­lings­woh­nung

In der Nacht von Don­ners­tag auf Frei­tag, den 17.6., zün­de­ten Unbe­kann­te vor einer von Flücht­lin­gen bewohn­ten Woh­nung in Wunstorf-Kolen­feld einen soge­nan­nen Polen­böl­ler und war­fen Stei­ne auf die Fens­ter­schei­ben.

Symbolfoto: Uwe Schlick / pixelio.de
Sym­bol­fo­to: Uwe Schlick / pixelio.de

Der Spreng­kör­per, der in Deutsch­land wegen sei­ner Gefähr­lich­keit nicht zuge­las­sen ist und schwe­re Ver­let­zun­gen ver­ur­sa­chen kann, explo­dier­te ver­mut­lich direkt an einem gekipp­ten Fens­ter der Flücht­lings­woh­nung, die sich in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus in der Schwa­len­ber­ger Stra­ße befin­det.

Die in der Woh­nung leben­de 5-köp­fi­ge Fami­lie hör­te in der Nacht gegen 3 Uhr einen lau­ten Knall, ohne dass jemand ver­letzt wur­de. Am dar­auf­fol­gen­den Mor­gen wur­den dann Beschä­di­gun­gen an zwei Fens­tern sicht­bar. Der Fami­li­en­va­ter ver­stän­dig­te die Stadt­ver­wal­tung, die dann die Poli­zei hin­zu­zog.

Die Brand­er­mitt­ler des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes unter­such­ten die Woh­nung. Dabei stell­ten sie fest, dass nicht nur ein Polen­böl­ler gezün­det wur­de, son­dern offen­bar auch Stei­ne gegen wei­te­re Fens­ter der Woh­nung gewor­fen wur­den, wodurch eine der Schei­ben zer­stört wur­de.

Die Poli­zei schätzt den Sach­scha­den auf 1.200 Euro und ermit­telt wegen Her­bei­füh­rens einer Spreng­stoff­ex­plo­si­on sowie Sach­be­schä­di­gung. Zeu­gen der Tat wer­den gebe­ten, sich unter Tel. 0511 109‑5555 zu mel­den.

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