Bahnverkehr in der Region stark gestört

Stellwerksstörungen legen Zugverkehr lahm

Am Sonntag war ein Stellwerk in Hannover zweimal gestört, der Hauptbahnhof konnte nicht mehr angefahren werden.

Raschplatz
Ein­gang zum Haupt­bahn­hof Han­no­ver am Rasch­platz (Sym­bol­bild) | Foto: Dani­el Schnei­der

Han­no­ver (red). Am Sonn­tag­nach­mit­tag war zwi­schen 15 und 16 Uhr zum ers­ten Mal ein Stell­werk in Han­no­ver gestört: Die Fol­ge war, dass der Haupt­bahn­hof nicht mehr ange­fah­ren wer­den konn­te. Züge wur­den zurück­ge­hal­ten oder gleich umge­lei­tet. Es kam zu gro­ßen Ver­spä­tun­gen, Ersatz­ver­kehr mit Bus­sen wur­de ein­ge­rich­tet.

Zweite Störung am Abend

Am Abend konn­ten ers­te Züge wie­der fah­ren, gegen 19 Uhr schie­nen die Stell­werks­pro­ble­me beho­ben. Doch kurz dar­auf, nach 20 Uhr, fiel das Stell­werk in Tei­len erneut aus. Um ca. 21 Uhr konn­te der Haupt­bahn­hof Han­no­ver erneut nicht ange­fah­ren wer­den, Züge stopp­ten wie­der auf offe­ner Stre­cke kurz vor Han­no­ver oder wur­den in den umlie­gen­den Bahn­hö­fen zurück­ge­hal­ten, dar­un­ter auch in Wunstorf. Betrof­fen waren alle Zug­gat­tun­gen, auch die S‑Bahn.

Probleme dauern an

Um 21.19 Uhr mel­de­te die Bahn, dass der Haupt­bahn­hof wie­der ange­fah­ren wird, aber mit Ver­spä­tun­gen von bis zu einer Stun­de. Die Züge in Ost-West-Rich­tung hiel­ten nun zusätz­lich auch in Wunstorf. Rund um Mit­ter­nacht hat­ten sich die Ver­spä­tun­gen auf eine hal­be Stun­de abge­baut. Am heu­ti­gen Mon­tag­mor­gen lief der Zug­ver­kehr weit­ge­hend wie­der nor­mal, es kann jedoch wei­ter­hin zu ein­zel­nen Zug­aus­fäl­len kom­men. Die Fahr­gast­in­for­ma­tio­nen im Groß­raum Han­no­ver sind dar­über hin­aus noch inkon­sis­tent, es kann zu ver­al­te­ten Anzei­gen kom­men.

Genaue Grün­de für den Stell­werks­aus­fall nann­te die Deut­sche Bahn nicht, sie sprach ledig­lich von tech­ni­schen Stö­run­gen.

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1 Kommentar
  1. Grit Decker sagt

    Schei*** Tech­nik!- Ich weiß schon ziem­lich genau, wes­halb ich mit der kei­ne Duz-Freund­schaft unter­hal­te…
    Doch tröst­lich zu sehen, dass nicht aus­schließ­lich ich immer wie­der an der schei­te­re *grins*.

    Den­je­ni­gen, die aus wel­chen Grün­den auch immer mit der Bahn hät­ten rei­sen müs­sen, war mit Sicher­heit nicht zum Grin­sen.
    Ob es da der „Schie­nen-Ersatz­ver­kehr“ hat ret­ten kön­nen? Für Nah-Rei­sen­de viel­leicht, die in die Fer­ne rei­sen woll­ten, haben ver­mut­lich „lan­ge Nase“ machen müs­sen.
    Soviel zum The­ma „Mehr die Bahn nut­zen“…

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