Graffiti an der Otto-Hahn-Schule

Turnhalle in der Silvesternacht beschädigt

Während an anderer Stelle Böller gezündet und mit Raketen das neue Jahr begrüßt wurde, kam es an der Turnhalle der städtischen Otto-Hahn-Schule zu mehreren Sachbeschädigungen.

Graffiti Turnhalle
Schmie­re­rei­en an der Turn­hal­le der Otto-Hahn-Schu­le | Foto: Dani­el Schnei­der

Wunstorf (red). In der Sil­ves­ter­nacht wur­de nicht nur ein Brief­kas­ten der Deut­schen Post in der Hin­den­burg­stra­ße „gesprengt“. Auch die Turn­hal­le der Otto-Hahn-Schu­le wur­de beschä­digt, wie die Wunstor­fer Poli­zei heu­te mit­teil­te.

Graffiti an Fassade

Die Täter nutz­ten für ihren Van­da­lis­mus jedoch kei­ne Böl­ler, son­dern besprüh­ten das Gebäu­de mit Graf­fi­ti. Ins­ge­samt 7 Schrift­zü­ge wur­den dort am Neu­jahrs­mor­gen ent­deckt.

Graffiti Turnhalle
Schmie­re­rei­en an der Turn­hal­le der Otto-Hahn-Schu­le | Foto: Dani­el Schnei­der

Die Tags müs­sen zwi­schen 16 Uhr am 31. Dezem­ber und 9 Uhr am 1. Janu­ar ent­stan­den sein. Mög­li­che Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei Wunstorf unter Tele­fon (05031) 9530–115 zu mel­den.

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5 Kommentare
  1. Grit Decker sagt

    Van­da­lis­mus ist und bleibt Van­da­lis­mus ‑ohne Wenn und Aber.
    Über die­sen Fakt muss nicht gestrit­ten wer­den ‑hof­fe ich zweck­op­ti­mis­tisch.

    Den­noch will ich per­sön­lich ‑klein aber fein- unter­schei­den:
    sind die gesprüh­ten Schrift­zü­ge Rich­tung poli­tisch radi­kal (in wel­che Rich­tung auch immer) ist „Ende im Gelän­de“:
    DAS geht gar nicht!!!

    Auch ein­fach inhalt­lo­ses Kri­ckel­kra­ckel ist letz­lich inak­zep­ta­bel, doch wenn ein sol­ches in den Medi­en (groß) erwähnt wird, hal­te ich das für kon­tra­pro­duk­tiv.
    Inso­fern näm­lich, dass die­sen Nied­rig-Begab­ten eine Büh­ne gebo­ten wird:
    denn so bekom­men die­se Hir­nis Ober­was­ser für ihre blöd­sin­ni­gen Aktio­nen.
    Da ist dann wenig Auf­merk­sam­keit zu geben sicher ziel­füh­ren­der.

  2. Otto wunstorf sagt

    Unter der hoch­stras­se wird auch alles besprayt so das man sich als Spa­zier­gän­ger am liebs­ten eine lackierstaub­mas­ke auf­set­zen möch­te ( bei­ßen­der farb­ne­bel in der Luft) und die lee­ren dosen lan­den nicht im Son­der­müll son­dern im Gebüsch angeb­lich ist die­se Umwelt­ver­schmut­zung mit spray­do­sen von der Stadt erlaubt

  3. Grit Decker sagt

    Mei­nes Wis­sens nach sind eini­ge Plät­ze unter der Hoch­stra­ße sei­tens der Stadt bzw. sei­tens der Bahn vor eini­gen Jah­ren offi­zi­ell für die Graffiti-„Künstler“ frei­ge­ge­ben wor­den.

    Prin­zi­pi­ell fin­de zumin­dest ich das durch­aus in Ord­nung:
    irgend­wo müs­sen die Spray­er schließ­lich ihre „Kunst“ prä­sen­tie­ren kön­nen.

    In einem jedoch möch­te ich #Otto Wunstorf sofort zustim­men:
    weder im umlie­gen­den Gebüsch noch an irgend­ei­nem ande­ren völ­lig unan­ge­brach­ten Ort haben die (lee­ren) Dosen etwas zu suchen. Punkt.

    Die diver­sen Annah­me­stel­len (lie­gen für Nicht-Moto­ri­sier­te in „der Pam­pa“ und sind folg­lich teil­wei­se uner­reich­bar) wur­den nicht grund­los ein­ge­rich­tet und soll­ten von allen (!) Bür­ge­rin­nen und Bür­gern auch dem Zweck ent­spre­chend genutzt wer­den.

    Gegen die Schwa­den der ver­wen­de­ten Far­ben wird ver­mut­lich tat­säch­lich aus­schließ­lich eine Schutz­mas­ke das ein­zi­ge pro­ba­te Mit­tel sein.
    Lei­der.

    1. Otto wunstorf sagt

      Von mir aus kön­nen die spray­er ja unter der Brü­cke spray­en aber im Tun­nel ist das echt hef­tig gera­de für Leu­te mit asth­ma ist das nur mit luft­an­hal­ten mög­lich den Tun­nel (beim Fri­sör wo frü­her rusack war) zu durch­ge­hen

  4. Grit Decker sagt

    Ja:
    Da muss ‑und möch­te- #Otto Wunstorf „Schüt­zen­hil­fe“ geben!

    Vor mei­nem letz­ten Umzug pas­sier­te ich die erwähn­te Unter­füh­rung häu­fig.
    Was am „Tat­ort Hoch­stra­ße“ noch gera­de so aus­zu­hal­ten ist, ist in der Unter­füh­rung nicht aus­schließ­lich für Lun­gen­ge­schä­dig­te uner­träg­lich.
    Und das kann ich lei­der beur­tei­len.

    Bei allem – auch mei­nem- Ver­ständ­nis für die zumeist jun­gen Graffiti„künstler“:
    Da müs­sen zwin­gend Lösun­gen gefun­den wer­den, die ALLEN Inter­es­sen gerecht wer­den.

    Idea­ler­wei­se wer­den die­se im Rah­men von Gesprä­chen mit allen Betei­lig­ten gefun­den:
    Vor­ga­ben, Erläs­se etc. gibt’s bereits reich­lich- zu reich­lich.

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