Bei nächtlicher Verkehrskontrolle

Über­ra­schung wäh­rend des Alko­hol­tests

Wäh­rend einer Ver­kehrs­kon­trol­le in der Nacht zu Sonn­tag woll­ten Wunstor­fer Beam­te einen Alko­hol­test durch­füh­ren. Es klapp­te nicht.

Fahr­zeug der Wunstor­fer Poli­zei (Sym­bol­bild) | Foto: Dani­el Schnei­der

Wunstorf (red). Das, was wäh­rend die­ser Kon­trol­le geschah, pas­siert der Wunstor­fer Poli­zei nicht all­zu häu­fig. Auf der Schloß Rick­lin­ger Stra­ße in Luthe führ­ten die Beam­ten eine Ver­kehrs­kon­trol­le durch. Sie stopp­ten einen 29 Jah­re alten Mann aus Wunstorf. Als die Poli­zis­ten Alko­hol­ge­ruch bemerk­ten, ver­such­ten sie den Ange­hal­te­nen zu einem Atem­al­ko­hol­test zu bewe­gen.

Es blieb beim Ver­such. Der 29-Jäh­ri­ge war der­art alko­ho­li­siert, dass meh­re­re Ver­su­che, den Test durch­zu­füh­ren, miss­lan­gen. Der Mann schaff­te es in sei­nem Zustand nicht mehr, „ins Röhr­chen zu pus­ten”.

Blut­pro­be ent­nom­men, Füh­rer­schein weg

Ein Arzt muss­te ihm schließ­lich eine Blut­pro­be ent­neh­men. Die Wei­ter­fahrt wur­de unter­sagt und der Füh­rer­schein des 29-Jäh­ri­gen beschlag­nahmt. Zur Höhe des Pro­mil­le­ge­halts im Blut mach­te die Poli­zei kei­ne Anga­ben. Kor­re­liert er jedoch mit dem gezeig­ten Ver­hal­ten wäh­rend der Ver­kehrs­kon­trol­le, dürf­te der Wunstor­fer in nächs­ter Zeit so schnell nicht mehr legal hin­ter dem Steu­er sit­zen.


Copy­right © 2018 Wunstor­fer Auepost. Tex­te und Fotos sind urhe­ber­recht­lich geschützt. Wei­ter­ver­wen­dung nur mit Geneh­mi­gung der Redak­ti­on.
- Anzeige -
1 Kommentar
  1. Grit Decker meint

    Mitt­ler­wei­le habe ich etli­che Arti­kel kom­men­tiert und erlau­be mir zu sagen, dass ich mir eine „ver­nünf­ti­ge” Aus­drucks­wei­se zuschrei­ben darf.

    Doch weil bekann­ter­ma­ßen Aus­nah­men die Regel bestä­ti­gen, heißt das inhalt­lich hier:
    „Der Typ hat sich sein Hirn weg­ge­sof­fen!!”

    Im Zustand des Voll­rauschs sich ans Steu­er eines Fahr­zeugs zu set­zen, ist schlicht „hirn­ris­sig”. Kom­plett hirn­ris­sig.

    Sei­ne eige­ne Gesund­heit auf’s Spiel zu set­zen und sein eige­nes Leben zu ris­kie­ren, ist letz­ten Endes die ganz eige­ne, per­sön­li­che Ent­schei­dung.
    Eine Ent­schei­dung, die mei­ner (!) Mei­nung nach akzep­ta­bel ist.

    Cut ist für mich ganz klar dort, wenn ande­re invol­viert wer­den.
    Das geht gar nicht!
    Denn das hat dann nichts mehr mit der per­sön­li­cher Frei­heit auch in sei­nen Ent­schei­dun­gen zu tun.

    Ich bin nicht moto­ri­siert, somit ist mir das Ver­kehrs­recht inhalt­lich nicht so ganz geläu­fig.
    Soll­te dort nicht bereits die Mög­lich­keit des lebens­lan­gen Füh­rer­schein­ent­zugs fest­ge­schrie­ben sein, dann wird es höchs­te Zeit, dass das nach­ge­holt wird!

    Denn wie wir hier wie­der ein­mal sehr deut­lich vor Augen geführt bekom­men, gab, und gibt – und wird’s lei­der immer geben- es Men­schen, deren ver­ant­wor­tungs­lo­ses Ver­hal­ten – und damit mei­ne ich nicht aus­schließ­lich das im Stras­sen­ver­kehr- kaum noch zu top­pen ist.

    By the way:
    ich fra­ge mich gera­de, wie er es in DEM Zustand über­haupt noch hin­ter das Steu­er schaf­fen konn­te *Grü­bel grü­bel*…

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.