StadtgesprächSteinhude

Unfallfahrer flüchtet mit Zeuge auf der Motorhaube

Wilde Verfolgungsszenen in Steinhude: Als ein Zeuge einen Unfallfahrer stoppen will, nimmt dieser ihn auf die Motorhaube.

Polizeifahrzeug Wunstorf
Fahrzeug der Wunstorfer Polizei (Symbolbild) | Foto: Daniel Schneider

Steinhude (red). Ab Freitagnachmittag, gegen viertel nach fünf, war ein 61-jähriger Wunstorfer mit einem Hyundai in Steinhude unterwegs. Bei einem Wendemanöver fuhr er gegen einen Sicherungsbügel neben der Fahrbahn. Ein Zeuge des Unfalls sprach den Fahrer an und stellte sich anschließend vor das Auto, um zu verhindern, dass der 61-Jährige einfach weiterfuhr.

Fahrer gibt Gas

Obwohl der Zeuge vor dem Hyundai stand, gab der Fahrer Gas. Der Zeuge sprang daraufhin auf die Motorhaube des Wagens. Der Unfallverursacher wurde nun tatsächlich zum Fahrerflüchtigen – mit dem Zeugen auf der Motorhaube.

Nach einigen Metern gelang es dem Zeugen, von der Motorhaube wieder herunterzusteigen. Der Autofahrer flüchtete weiter. Kurz darauf kam er ein paar Straßen später jedoch erneut von der Fahrbahn ab und fuhr gegen eine Hauswand. Auch dieser Aufprall konnte den Wunstorfer nicht stoppen, er beging ein zweites Mal Fahrerflucht.

Mit aufs Revier

Dank Zeugenaussagen konnte der Fahrer jedoch durch die Polizei an seiner Wohnanschrift ausfindig gemacht werden. Er stand unter dem Einfluss von Alkohol. Die Beamten brachten ihn aufs Wunstorfer Kommissariat. Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs wurden eingeleitet.

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7 Kommentare

  1. Zivilcourage zu zeigen ist ein Gebot.
    Seine Gesundheit oder gar sein Leben in Gefahr zu bringen ist nicht nur leichtsinnig, sondern -so sorry- grenzt an Blödheit.

    Bei aller Achtung vor dem mutigen Akteur:
    nicht ohne Grund warnen die Beamtinnen und Beamten der Polizei vor solchen Aktionen.

    By the way:
    Sich berauscht -von was auch immer- hinter den Lenker irgendeinen Fahrzeugs zu setzen, geht gar nicht!
    Mit dem eigenen Leben kann ein Jeder tun, was ihm/ihr beliebt.
    Doch das Leben eines anderen zu gefährden: no go!

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