Alkoholeinfluss und Fahrerflucht

Viel Blechschaden nach Autounfällen

Zum Ende der Woche hatten offenbar mehrere Autofahrer Probleme, die Spur zu halten.

Symbolbild Polizeifahrzeug
Beschrif­tung auf einem Strei­fen­wa­gen der Wunstor­fer Poli­zei (Sym­bol­bild) | Foto: Dani­el Schnei­der

Wunstorf (red). Am frü­hen Sams­tag­mor­gen, um etwa 3.15 Uhr, war ein 31-jäh­ri­ger Wunstor­fer unter Alko­hol­ein­fluss ste­hend mit sei­nem Auto unter­wegs. Auf der B 441 zwi­schen Luthe und Wunstorf kam er von der Fahr­bahn ab und kol­li­dier­te mit meh­re­ren Ver­kehrs­schil­dern. Die Poli­zei stell­te den Füh­rer­schein sicher und lei­te­te ein Straf­ver­fah­ren ein.

Fahrerflucht

Bereits am Frei­tag wur­de in der Zeit zwi­schen 10 und 13 Uhr auf der Kolen­fel­der Stra­ße der gepark­te VW T5 einer 57-Jäh­ri­gen Wunstor­fe­rin beschä­digt, ver­mut­lich durch ein vor­bei­fah­ren­des Auto. Genau einen Tag spä­ter, zu ähn­li­cher Stun­de, näm­lich zwi­schen 9.15 und 11.30 Uhr, wur­de ein wei­te­rer VW eines eben­falls 57-jäh­ri­gen Wunstor­fers eben­so beschä­digt. Der Tou­ran, der „ Am Stran­de“ in Gro­ßen­hei­dorn geparkt war, wur­de offen­bar eben­falls durch einen ande­ren vor­bei­fah­ren­den Wagen in Mit­lei­den­schaft gezo­gen.

INFO: Fah­rer­flucht
Wer sich nach einem Unfall dazu ent­schei­det, nicht eine ange­mes­se­ne Zeit zu war­ten und ggf. auch danach nichts sofort unter­nimmt, um sei­ne Per­so­na­li­en fest­stel­len zu las­sen, begeht Fah­rer­flucht (juris­tisch: uner­laub­tes Ent­fer­nen vom Unfall­ort) – eine Straf­tat, die von Poli­zei und Jus­tiz ent­spre­chend ver­folgt wer­den muss. Wer sich inner­halb von 24 Stun­den zu einem spä­te­ren Zeit­punkt z. B. beim Unfall­geg­ner oder der Poli­zei mel­det, besei­tigt nicht die Unfall­flucht, kann aber auf eine deut­lich gerin­ge­re Stra­fe oder sogar Straf­lo­sig­keit hof­fen. Das gilt aber nur, wenn es ein gerin­ger Sach­scha­den (unter 1.500–1.300 €) war, der abseits des nor­ma­len Stra­ßen­ver­kehrs ent­stan­den ist (z. B. beim Par­ken). Bei höhe­ren Scha­dens­sum­men, Per­so­nen­schä­den, Unfäl­len im flie­ßen­den Ver­kehr oder nach 24 Stun­den pro­fi­tiert der Unfall­ver­ur­sa­cher nicht von die­ser Rege­lung.

In bei­den Fäl­len begin­gen die Ver­ur­sa­cher Fah­rer­flucht und küm­mer­ten sich nicht um die ent­stan­de­nen Schä­den. Die Wunstor­fer Poli­zei bit­tet mög­li­che Zeu­gen, sich unter Tele­fon (05031) 95300 zu mel­den.

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