Schwerer Verkehrsunfall auf der B 6

VW-Bus fährt in liegengebliebenes Auto

Bei einem Unfall auf der B 6 zwischen Frielingen und Bordenau wurde heute ein 25-Jähriger lebensgefährlich, eine 46-Jährige schwer verletzt, nachdem ein VW-Bus ungebremst auf ein Pannenfahrzeug geprallt war.

Unfall
Unfall­stel­le auf der B 6 | Foto: Feu­er­wehr

Neustadt/Garbsen (red). Heu­te Nach­mit­tag gegen 16.15 Uhr kam es auf der B 6 zwi­schen den Auf­fahr­ten Bor­denau und Frie­lin­gen zu einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall. Ein 25-Jäh­ri­ger war mit 3 Mit­fah­rern in sei­nem Tou­ran in Rich­tung Han­no­ver unter­wegs. Hin­ter Bor­denau muss­te der Fah­rer wegen einer Pan­ne anhal­ten und brach­te den VW auf dem rech­ten Fahr­strei­fen am Fahr­bahn­rand zum Ste­hen.

Touran-Fahrer in Gebüsch geschleudert

Als er mit sei­nem Bei­fah­rer gera­de aus­ge­stie­gen war, um ein Warn­drei­eck auf­zu­stel­len, geschah der Unfall: Ein 41-Jäh­ri­ger VW-Bus-Fah­rer hat­te die Situa­ti­on offen­bar zu spät erkannt und fuhr unge­bremst direkt in den Tou­ran hin­ein, wel­cher stark beschä­digt wur­de. Der dane­ben­ste­hen­de Fah­rer wur­de erfasst und in ein Gebüsch geschleu­dert. Eine 46-jäh­ri­ge Frau, die noch im Tou­ran auf der Rück­bank geses­sen hat­te, wur­de durch den Auf­prall des ande­ren Fahr­zeugs schwer ver­letzt.

Feuerwehr befreit eingeklemmte Frau

Die Feu­er­wehr muss­te die Frau mit hydrau­li­schem Ret­tungs­ge­rät aus dem Fahr­zeug befrei­en. Der Fah­rer des VW-Bus­ses und des­sen 24-jäh­ri­ge Bei­fah­re­rin zogen sich nur leich­te Ver­let­zun­gen zu. Der drit­te Tou­ran-Insas­se, der zum Zeit­punkt des Unfalls eben­falls neben dem Fahr­zeug gestan­den hat­te, blieb unver­letzt. Der lebens­ge­fähr­lich ver­letz­te 25-Jäh­ri­ge wur­de vom Ret­tungs­hub­schrau­ber „Chris­toph Nie­der­sach­sen“ in eine Kli­nik geflo­gen, die Mit­fah­re­rin kam mit dem Ret­tungs­wa­gen ins Kran­ken­haus nach Han­no­ver. Die Feu­er­weh­ren Neu­stadt und Eilve­se waren mit 50 Ein­satz­kräf­ten vor Ort.

Die B 6 in Rich­tung Han­no­ver blieb bis zum Abend wegen der Ret­tungs- und Ber­gungs­maß­nah­men voll gesperrt. Der Ver­kehrs­un­fall­dienst sucht noch Zeu­gen des Unfalls und bit­tet die­se, sich unter Tele­fon (0511) 109‑1888 zu mel­den.

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