War­um Horror­clown­spie­len in Wunstorf kei­ne gute Idee ist

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Ist das noch ein lus­ti­ger Spaß von Jugend­li­chen oder bereits kri­mi­nel­les Ver­hal­ten, wenn man in öffent­li­chen Park­an­la­gen bei Dun­kel­heit als Mons­ter ver­klei­det ande­re erschreckt, wie jüngst im Wunstor­fer Bür­ger­park gesche­hen? Wenn man gar Waf­fen mit sich führt – oder Din­ge, die wie Waf­fen aus­se­hen? Oder ste­cken Kin­der und Erwach­se­ne sowas als lus­ti­gen Spaß weg? Nein, dar­auf soll­te man sich nicht ver­las­sen. Jeder Mensch reagiert auf Uner­war­te­tes unter­schied­lich – und wenn Film­sze­nen wie aus „Scream“ oder „Es“ sich plötz­lich in der Wirk­lich­keit abzu­spie­len schei­nen, kann man nicht vor­her­sa­gen, was das aus­löst.

Man braucht sich nur vor­zu­stel­len, was pas­siert, wenn jemand so erschrickt, dass er in Panik auf die Stra­ße in den flie­ßen­den Ver­kehr läuft. Oder wenn jemand den „Spaß­fak­tor“ gar nicht erkennt und die Situa­ti­on für einen Über­fall hält. Dann ist man schnell im Bereich eines Not­wehr­ex­zes­ses – mit bösen Fol­gen auch für den Spä­ße­ma­cher. Beson­ders in Wunstorf, wo in der Psych­ia­trie auch vie­le Angst­pa­ti­en­ten behan­delt wer­den, ist es wahr­lich kei­ne beson­ders gute Idee, bei Dun­kel­heit mit Clowns- oder Hor­ror­mas­ken her­um­zu­lau­fen.

Poten­ti­el­le Spaß­vö­gel soll­ten sich daher nicht nur gut über­le­gen, ob sie das Risi­ko wirk­lich ein­ge­hen wol­len, selbst „Opfer“ einer Not­wehr­la­ge zu wer­den – son­dern auch wei­ter­den­ken, was sie mit ver­meint­lich harm­lo­sen Strei­chen bei den fal­schen Leu­ten anrich­ten kön­nen.

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