Gestohlene Räder sichergestellt

Weitere Fahrraddiebe von der Polizei ertappt

Selbst gut gesicherte Fahrräder werden derzeit in Wunstorf gestohlen. Doch die Polizei konnte einige der entwendeten Räder wiederbeschaffen – einige warten noch auf ihre Besitzer.

Fahrrad
Her­ren­lo­ses Damen­rad in Wunstorf (Sym­bol­bild) | Foto: Dani­el Schnei­der

Wunstorf (red). Auch die der­zeit ver­stärk­ten Kon­trol­len der Wunstor­fer Poli­zei zur Auf­klä­rung von Fahr­rad­dieb­stäh­len kön­nen nicht ver­hin­dern, dass wei­te­re Räder gestoh­len wer­den. Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de ver­schwan­den in der Innen­stadt und am Bahn­hof wie­der meh­re­re Fahr­rä­der. Am Sams­tag­abend wur­de sogar ein mit 3 Schlös­sern gesi­cher­tes schwarz-grau­es Pedel­ec direkt vor der Stadt­kir­che gestoh­len. Das Rad hat­te einen Wert von ca. 1.500 Euro.

Sichergestellte Räder warten auf ihre Besitzer

Bei den Kon­trol­len der Poli­zei konn­ten unter­des­sen wei­te­re 5 Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt wer­den. Von den dabei sicher­ge­stell­ten Fahr­rä­dern konn­ten jedoch zwei noch nicht ihren Eigen­tü­mern zuge­ord­net wer­den. Es han­delt sich dabei um ein grü­nes Damen­fahr­rad der Mar­ke Caprio­lo mit vor­de­rem schwar­zen Fahr­rad­korb sowie um ein wei­ßes Damen­rad der Mar­ke Kett­ler vom Typ Mar­seil­le. Die Eigen­tü­mer wer­den gebe­ten, sich bei der Wunstor­fer Poli­zei zu mel­den.

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7 Kommentare
  1. Seher Schneeberger sagt

    Die Räu­ber sind sicher erst durch die vie­len Schlös­ser Auf­merk­sam gewor­den.

  2. Micha Herr-Forder sagt

    Egal ob abge­schlos­sen oder nicht, geklaut wird sowie­so, sind ja auch kaum Stra­fen zu erwar­ten .…..die Kuschel­jus­tiz soll­te ein Ende haben.…..

  3. Grit Decker sagt

    Die bes­ten Schlös­ser erfül­len lei­der nicht ihren Zweck, so lan­ge die Klau­en­den nicht die über­fäl­li­gen „Ord­nungs­gongs“ in Form emp­find­li­chen Stra­fen erfah­ren müs­sen.

    Ich bin wahr­lich kei­ne Anhän­ge­rin des knall­har­ten „law and order“, den­noch bin ich der Mei­nung, dass in etli­chen Fäl­len mit Geld- und/oder zur Bewäh­rung aus­ge­setz­ten Stra­fen vie­le Tat­aus­füh­ren­de nicht mehr zu errei­chen sind, folg­lich die Gren­zen in ihren Kon­se­quen­zen klar auf­ge­zeigt wer­den sol­len ‑Nein: „müs­sen“!

  4. Mike sagt

    Auch unse­re Fahr­rä­der wur­den Frei­tag­nacht vor´m Bahn­hof geklaut. Kei­ne Ahnung was man dage­gen noch machen kann, aber auf jeden Fall soll­te die Poli­zei mal die Leu­te kon­trol­lie­ren, die auf diver­sen Platt­for­men etli­che gebrauch­te Fahr­rä­der ver­kau­fen wol­len.

    1. Grit Decker sagt

      So bit­ter wie es für die Geschä­dig­ten wie #Mike auch ist, die Rad­be­sit­zen­den selbst kön­nen lei­der nichts tun.
      Weder zum Schutz ihrer Räder, noch für sich als Mensch ‑jede Straf­tat hin­ter­lässt bekann­ter­ma­ßen Spu­ren bei den Betrof­fe­nen.

      Da ist #Mikes Hin­weis mehr als gut.
      Bleibt zu hof­fen, dass der an den ent­spre­chen­den Stel­len ankommt.

  5. Mike Aha sagt

    Die Poli­zei soll­te mal ein­fach auf diver­sen Online­platt­for­men nach ver­däch­ti­gen Ver­käu­fern Aus­schau hal­ten, und denen einen Besuch abstat­ten. Kann mir nicht vor­stel­len, wenn da einer mehr als 5 gebrauch­te Fahr­rä­der anbie­tet, dass da kei­nes von geklaut ist. Und soll­te doch alles in Ord­nung sein, hat er Glück gehabt. Ich den­ke aber die Tref­fer­quo­te wäre recht hoch.

    1. Grit Decker sagt

      Die Tref­fer­quo­te- wie #Mike es aus­drückt- wäre ver­mut­lich nicht klein, jedoch weiß ich um vie­le Leuts, die bei den zahl­rei­chen Ver­stei­ge­run­gen der Fund­bü­ros nicht nur ein oder zwei „Drah­res­el“ für ver­gleichs­wei­se klei­nes Geld erstei­gern, um die lega­le (ganz wich­tig!) „Beu­te“ wei­ter zu ver­äu­ßern, auch über Online-Platt­for­men.

      Trotz­dem:
      Das genaue Hin­schau­en der zustän­di­gen Behör­den ist ange­sichts der stän­dig zuneh­men­den Fahr­rad­dieb­stäh­le ange­bracht ‑sehr ange­bracht.

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