Autobahn erneut voll gesperrt

Wie­der schwe­rer Unfall auf der A 2

Schon wie­der kam es zu einem schwe­ren Unfall auf der Auto­bahn, als ein zu spät brem­sen­der Last­wa­gen­fah­rer auf einen unfall­be­dingt brem­sen­den wei­te­ren LKW auf­fuhr.

LKW-Unfall auf der A2 (Sym­bol­bild) | Foto: Feu­er­wehr Wunstorf

Bad Nenn­dorf (red). Einen Tag nach dem schwe­ren Unfall auf der A 2 zwi­schen Kolen­feld und Luthe war aus Rich­tung Süden schon wie­der kein Durch­kom­men nach Wunstorf. Wegen eines erneu­ten schwe­ren Unfalls war die A2 Rich­tung Han­no­ver erneut voll gesperrt.

Am frü­hen Frei­tag­nach­mit­tag gegen 12.50 Uhr kam es zwi­schen Lau­en­au und Bad Nenn­dorf zum Unfall mit vier betei­lig­ten Fahr­zeu­gen. Ein LKW-Fah­rer wur­de dabei schwer ver­letzt.

Anhän­ger reißt ab

Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen war ein 43 Jah­re alter VW-Fah­rer mit sei­nem Prit­schen­wa­gen samt Anhän­ger auf dem rech­ten der drei Fahr­strei­fen in Rich­tung Han­no­ver unter­wegs gewe­sen. Vor der Abfahrt Bad Nenn­dorf wech­sel­te ein 25-jäh­ri­ger Seat-Fah­rer vom mitt­le­ren auf den rech­ten Fahr­strei­fen und tou­chier­te dabei den Anhän­ger des VW. Die­ser riss dar­auf­hin ab und kipp­te auf die Fahr­bahn, wäh­rend der Seat ins Schleu­dern geriet und auf dem mitt­le­ren Fahr­strei­fen zum Ste­hen kam.

Zwei­te Not­brem­sung kommt zu spät

Ein nach­fol­gen­der 48-jäh­ri­ger Last­wa­gen­fah­rer bemerk­te das Unfall­ge­sche­hen noch recht­zei­tig: es gelang ihm, vor den Unfall­fahr­zeu­gen zu brem­sen. Ein dahin­ter fah­ren­der 44 Jah­re alter wei­te­rer LKW-Fah­rer konn­te jedoch nicht mehr schnell genug reagie­ren und fuhr auf den not­brem­sen­den Sat­tel­zug auf.

Der 44-Jäh­ri­ge wur­de dabei im LKW ein­ge­klemmt und muss­te von der ein­tref­fen­den Feu­er­wehr befreit wer­den. Ein Ret­tungs­hub­schrau­ber flog den Schwer­ver­letz­ten anschlie­ßend in eine Kli­nik. Die bei­den 25 und 43 Jah­re alten Auto­fah­rer zogen sich leich­te Ver­let­zun­gen zu und wur­den mit Ret­tungs­wa­gen in nahe­ge­le­ge­ne Kli­ni­ken gebracht.

Wäh­rend der Ret­tungs- und Ber­gungs­maß­nah­men war die A 2 in Rich­tung Ber­lin bis etwa 16.40 Uhr voll gesperrt, gegen Abend wur­de der Ver­kehr dann zwei­spu­rig an der Unglücks­stel­le vor­bei­ge­führt. Es kam zu erheb­li­chen Behin­de­run­gen. Den ent­stan­de­nen Gesamt­scha­den schätzt die Poli­zei auf 20.000 Euro.

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5 Kommentare
  1. Jessi Just meint

    Vik­tor Neu

  2. Thorsten Mues meint

    Bei den gefah­re­nen Sicher­heits­ab­stän­den wird sich das nicht ändern. Zum Teil lie­gen die bei 20% vom Mini­mum (50m). Da tut Kon­trol­le not.

    1. Kirsten Riedel meint

      Von Sicher­heits­ab­stand kann da oft kei­ne Rede sein. Ich ver­ste­he es nicht, die gefähr­den doch auch sich selbst.

    2. Andreas Mergell meint

      …und Assis­tenz­sys­te­me wer­den bewusst abge­schal­tet, um genau die­sen Sicher­heits­ab­stand unter­schrei­ten zu kön­nen. Angeb­lich, weil man dann schnel­ler über­ho­len kann.Wo sind die Zei­ten hin, wo noch 2 Fah­rer auf dem Bock saßen und sich abge­wech­selt haben. Heu­te wird den Fah­rern lang­wei­lig und sie spie­len mit dem Han­dy oder dem Com­pu­ter, anstatt sich mit dem Bei­fah­rer zu unter­hal­ten…

  3. Wolfgang Fenske meint

    Schade,Dass man die Kenn­zei­chen nicht sieht…mehr Kom­men­tar brauchts nicht oder?????

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