Was machen die da eigent­lich?

Was machen die da eigent­lich im Frei­bad Bokel­oh? Die Lecks in den Was­ser­lei­tun­gen stop­fen? Oder nach Öl boh­ren? Gefühlt ver­geht kei­ne Woche, in der nicht ein neu­es Loch in den Lei­tun­gen gefun­den wird. Kaum ist das Was­ser im Becken wie­der müh­sam auf­ge­füllt, ver­si­ckert es auch schon wie­der irgend­wo, das Was­ser muss erneut abge­las­sen wer­den und die Suche nach dem nächs­ten Leck beginnt von vor­ne. Und das Gan­ze immer wie­der. Inzwi­schen sind wir wohl beim 4. Leck ange­kom­men.

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Als ob das noch nicht rei­chen wür­de, haben die Bau­ar­bei­ter nun auch Öl ins Becken lau­fen las­sen. Kann pas­sie­ren, wenn Hydrau­lik­lei­tun­gen rei­ßen. Macht sich aus­ge­rech­net im Frei­bad­be­cken aber nicht beson­ders gut – und wird, wie nun bekannt wur­de, die vor­sich­tig ange­peil­te Wie­der­in­be­trieb­nah­me noch wei­ter nach hin­ten ver­schie­ben. Das wird den Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­kern neue Nah­rung geben, die sowie­so nicht mehr dar­an glau­ben, dass das Frei­bad die­ses Jahr oder über­haupt noch mal öff­net.

Dezember 2016: Badesaison in Bokeloh beginnt
Dezem­ber 2016: Bade­sai­son in Bokel­oh beginnt

Kann ein ein­zel­nes Frei­bad so viel Pech haben? So lang­sam kann man die Leu­te ver­ste­hen, die bereits dar­an glau­ben, dass dahin­ter ein per­fi­der Plan der Stadt steckt, das Frei­bad end­gül­tig tro­cken­zu­le­gen. Falls wirk­lich mal alle Löcher gefun­den sind und noch Geld übrig ist, könn­te man ja alter­na­tiv auch mal einen Bag­ger ins gera­de mal wie­der lee­re Becken fal­len las­sen. Oder viel­leicht ent­deckt man zufäl­lig eine schüt­zens­wer­te Fle­der­maus­art in den Umklei­den, die einen sofor­ti­gen Bau­stopp erfor­der­lich macht.

Doch auch abseits der Ver­schwö­rungs­theo­ri­en dürf­te es all­mäh­lich wirk­lich etwas knapp wer­den mit dem zur Ver­fü­gung ste­hen­den Repa­ra­tur­bud­get. Noch ein paar Löcher mehr im Lei­tungs­netz und wei­te­re Zwi­schen­fäl­le – und man braucht sich auch lang­fris­tig um den Eröff­nungs­ter­min kei­ne Gedan­ken mehr zu machen. Es sieht also tat­säch­lich alles danach aus, als wür­den die Wunstor­fer in Kür­ze ganz ohne städ­ti­sche Schwimm­bä­der daste­hen, wenn auch das Hal­len­bad im Juli schließt. Da kann man dann schon mal tes­ten, wie die zukünf­ti­ge Bäder­land­schaft in Wunstorf aus­se­hen könn­te …

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2 Kommentare
  1. Nowak, Marion meint

    Beim Was­ser­rohr­scha­den im Jahr 2014 haben wir gelernt, dass die Ver­si­che­rung den Scha­den bezahlt hat. Das wird bei einem (oder meh­re­ren) Was­ser­rohr­brü­chen auch in die­sem Jahr so sein. Die Ver­si­che­rung zahlt natür­lich nicht für „sons­ti­ge“ Schä­den, den­ke ich.

  2. Nowak, Marion meint

    Die Catoons sind zu schön.

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