Polizei stoppt Autofahrer

Wiederholt ohne Führerschein in Wunstorf Auto gefahren

Am Samstagnachmittag stoppte die Wunstorfer Polizei einen 38-Jährigen, der zum wiederholten Mal ohne Führerschein in Wunstorf Auto fuhr.

Fahrzeug der Wunstorfer Polizei (Symbolbild) | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (red). Am gestrigen Samstag kontrollierte ein Streifenwagen der Wunstorfer Polizei gegen 15.30 Uhr einen Autofahrer auf der Aodlf-Oesterheld-Straße. Der Mann hinterm Steuern kam ihm dabei sehr bekannt vor: Es war ein 38-Jähriger, der bereits in der Vergangenheit wegen Fahrens ohne Führerschein aus dem Verkehr gezogen worden war. Er fuhr zwar mit seinem eigenen Auto, konnte aber auch diesmal keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. Dem Mann droht nun eine Freiheitsstrafe von maximal einem Jahr.

INFO: Fahren ohne Fahrerlaubnis
Das Autofahren, ohne eine gültige Fahrerlaubnis zu haben, ist keine Bagatelle, sondern eine Straftat. Dabei spielt es keine Rolle, ob überhaupt nie ein Führerschein erworben wurde oder, z. B. wegen einem Verkehrsverstoß, gerade ein Fahrverbot besteht und der Führerschein deswegen vorübergehend abgegeben ist. Die Tat wird mit maximal einem Jahr Gefängnis oder Geldstrafe bestraft. Wenig bekannt: Ein Fahrzeughalter, der wissentlich jemand anders ohne gültige Fahrerlaubnis seinen Wagen benutzen lässt, wird genauso bestraft, als hätte er selbst den Wagen ohne gültigen Führerschein gefahren.
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3 Kommentare
  1. Grit Decker meint

    „Dummheit wird bestraft“.
    Und manchmal ist das durchaus gut so!

    Wenn dann wie hier ’ne ordentliche Portion Dreisigkeit dazukommt, hält sich mein Mitgefühl in „sehr überschaubaren“ Grenzen…

  2. Michael Weihs meint

    Nun, bei solchen uneinsichtigen Straftätern sollte man dann doch eine Beschlagnahme des Fahrzeugs in Betracht ziehen! Wenn schon der Entzug des Führerscheins keinen Eindruck macht, ist das wohl die einzige Möglichkeit…

  3. Grit Decker meint

    Vermutlich wird #Michael mit seiner Ansicht nicht daneben liegen.

    Ich bin ansich nicht der „Hardliner-Fraktion“ zugehörend, dennoch bin ich nicht derart naiv, immer und überall dem „Kuschelkurs“ zu frönen.

    Allein durch meinen ehemaligen Job (Pädagogik) weiß ich allzu gut, dass der mächtig „nach hinten losgehen“ kann (nicht zwingend ‚muss‘)…

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