Wild­west im Stra­ßen­ver­kehr

Wer in den letz­ten Tagen in Wunstorf unter­wegs war, konn­te fast froh sein, wenn er kein Auto besitzt. Zahl­rei­che Vor­fäl­le im Stra­ßen­ver­kehr erin­ner­ten an Wild­west-Zustän­de. Nöti­gung und Sach­be­schä­di­gung waren dabei nur eini­ge der Delik­te. Ein ertapp­ter Auto­fah­rer ver­such­te sogar, die Poli­zei zu Fuß abzu­hän­gen.

Wunstorfer Landstraße (Symboldbild)
Wunstor­fer Land­stra­ße (Sym­bold­bild)

Am Frei­tag wur­den in der Ost­stadt abge­stell­te Fahr­zeu­ge beschä­digt, doch auch im flie­ßen­den Ver­kehr trug sich eini­ges zu.

Aus­ge­bremst in Bokel­oh

In Bokel­oh kamen sich am Sams­tag­abend ein 47-Jäh­ri­ger und eine 18-Jäh­ri­ge im Stra­ßen­ver­kehr näher als gewollt: Als sie in der Crons­bos­tel-Stra­ße auf­ein­an­der zufuh­ren, nötig­te der Opel-Auto­fah­rer die jun­ge Audi-Fah­re­rin zu einer Voll­brem­sung. Der 47-Jäh­ri­ge ver­lor die Ner­ven, stieg aus und belei­dig­te die 18-Jäh­ri­ge. Schließ­lich trat er gegen das Fahr­zeug der Frau, so dass es beschä­digt wur­de.

Ver­folgt in Gro­ßen­hei­dorn

Als die Poli­zei eben­falls am Frei­tag­abend auf der Gro­ßen­hei­dor­ner Dorf­stra­ße einen Ford aus Nien­burg kon­trol­lier­te, nahm der 36-jäh­ri­ge Fah­rer die Bei­ne in die Hand, als er zu einem Dro­gen­schnell­test auf­ge­for­dert wur­de. Die Poli­zei nahm die Ver­fol­gung auf, stell­te den Flüch­ten­den kurz dar­auf und ver­an­lass­te die Ent­nah­me einer Blut­pro­be.

Abge­rutscht bei Luthe

Am Sams­tag wie­der­um geriet am Nach­mit­tag kurz vor 15 Uhr eine Vol­vo­fah­re­rin mit ihrem Gefährt, bestehend aus Auto und Anhän­ger, ins Schlin­gern und kam von der B 441 zwi­schen Wunstorf und der Auto­bahn­auf­fahrt Luthe ab. Auf dem Anhän­ger befan­den sich Stroh­bal­len mit einem Gewicht von ins­ge­samt 800 Kilo. Der Wagen der 45-Jäh­ri­gen aus Ron­nen­berg blieb so unglück­lich lie­gen, dass die Luther Feu­er­wehr alar­miert wur­de, nach­dem ein Abschlepp­fahr­zeug den Wagen nicht auf die Stra­ße zurück­brin­gen konn­te. Erst mit Hil­fe der Luther Ein­satz­kräf­te gelang es dann, Fahr­zeug und Stoh­bal­len zu ber­gen. Die Bun­des­stra­ße wur­de dafür kurz gesperrt.

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