Produktrückruf

Woolworth, Thomas Philipps und DM rufen verkaufte Waren zurück

Fünf Produktrückrufe von in Wunstorf ansässigen Geschäften: Die Drogerie DM ruft zwei Produkte zurück, und auch Woolworth und Thomas Philipps bitten die Kunden, einen Artikel zurückzubringen. Zurückgebracht werden sollen auch bestimmte Edeka-Lebkuchen.

Die­ser Scho­ko­rie­gel könn­te Stahl­bors­ten einer Rei­ni­gungs­bürs­te ent­hal­ten | Foto: DM

Wunstorf (red). Bei DM wur­de ein Scho­ko­rie­gel ver­kauft, der im Ver­dacht steht, dass er Stahl­bors­ten ent­hal­ten könn­te. Betrof­fen ist der Rie­gel der DM-Haus­mar­ke „dmBio Kokos Rie­gel Zart­bit­ter 40g“ mit dem Min­dest­halt­bar­keits­da­tum 17.4.2019.

Drin­gend zurück­ge­ru­fen wer­den außer­dem Kol­la­gen-Trin­kam­pul­len, die im Ver­dacht ste­hen, leich­te all­er­gie­ähn­li­che Reak­tio­nen her­vor­zu­ru­fen. So könn­te es nach Ein­nah­me des Pro­dukts z. B. zu Hit­ze­ge­füh­len oder Haut­rö­tun­gen kom­men. Es han­delt sich um den Arti­kel DAS gesun­de PLUS Beau­ty Kol­la­gen“ mit dem Min­dest­halt­bar­keits­da­tum 06.2020 und der L‑Nr. L39/1148.

Krebsauslöser im Kaffeebecher

Bei Wool­worth wur­den Kaf­fee­be­cher mit Lama-Motiv ver­kauft, die zu viel Form­alde­hyd ent­hal­ten. Bei den soge­nann­ten „Becher to go“, die für 4,99 € pro Stück ver­kauft wur­den, wur­de ein über­schrit­te­ner Grenz­wert für Form­alde­hyd fest­ge­stellt. Form­alde­hyd kann beim Men­schen Krebs aus­lö­sen. Betrof­fen sind die Arti­kel­num­mern 18679400, 20220100 und 20452100.

Erstickungsgefahr

Der Son­der­pos­ten­markt Tho­mas Phil­ipps ruft ein Holz­spiel­zeug zurück. Beim „Spiel­bär mit Rin­gen aus Holz“ ist nicht aus­ge­schlos­sen, dass Kin­der Tei­le davon in den Mund neh­men und ersti­cken könn­ten.

Kunststoff in Lebkuchen

Die Ede­ka-Zen­tra­le ruft außer­dem die 500-Gramm-Packung Scho­ko­la­den­leb­ku­chen mit der Bezeich­nung EDE­KA Scho­ko­la­den Leb­ku­chen, Her­zen, Ster­ne und Bre­zeln Zart­bit­ter“ mit dem Min­dest­halt­bar­keits­da­tum 30/05/2019 und den Zif­fern 748 in der Char­gen­num­mer zurück. In dem Pro­dukt kön­nen dun­kel­grü­ne Kunst­stoff­tei­le ent­hal­ten sein. Ver­kauft wur­den die Leb­ku­chen vor allem in Ede­ka- und Markt­kauf-Geschäf­ten.

Kun­den, die die­se Pro­duk­te gekauft haben, wer­den gebe­ten, die Ware gegen Erstat­tung des Kauf­prei­ses in die Läden zurück­zu­brin­gen.

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1 Kommentar
  1. Grit Decker sagt

    *Fas­sungs­lo­ses und höchst irri­tiert-sei­en­des Kopf­schüt­teln* ‑das ist mei­ne ers­te Reak­ti­on beim Lesen von Arti­keln wie die­sem. (Die es im Übri­gen immer häu­fi­ger gibt)

    Wo Men­schen arbei­ten, da pas­sie­ren Feh­ler“; war einer der durch­aus stim­mi­gen Aus­sa­gen mei­nes Seni­or-Chefs.
    Ich mag als Knies-Ohr (upps: Frau 150%) rüber­kom­men:
    den­noch: man­che Feh­ler dür­fen eben NICHT gesche­hen!
    Die aus die­sen No-Go-Feh­ler resul­tie­ren­den Fol­gen kön­nen viel zu gra­vie­rend sein. Punkt.

    Bei der Pro­duk­ti­on ‑auch von den Din­gen des all­täg­li­chen Gebrauchs- müs­sen wir Verbraucher/Nutzer/Anwender *innen uns auf eine sehr sorg­sa­me Her­stel­lung ver­las­sen kön­nen.

    Ich zumin­dest möch­te z.B. bei der advent­li­chen Nasche­rei nicht einen merk­wür­di­gen Geschmack im Mund oder ein unan­ge­neh­mes Krat­zen im Hals spü­ren müs­sen.

    Auch wenn es all­ge­mein bekannt ist, dass in einer Pro­duk­ti­ons­stra­ße eines Werks ver­schie­de­ne Arti­kel pro­du­ziert wer­den, sind vor dem ‚Anfah­ren’ wesent­lich umfang­rei­che­re Kon­trol­len zwin­gend not­wen­dig, damit sich Vor­fäl­le wie die im Arti­kel berich­te­ten, eben nicht ereig­nen kön­nen.

    Und da bin ich dann doch das erwähn­te „Knies-Ohr“.

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