Kommentar

Noch mehr blaue Schil­der für Wunstorf

Die Warn­hin­wei­se für par­ken­de Auto­fah­rer in der Lan­gen Stra­ße sind offen­bar ein gro­ßer Schild­bür­ger­streich. Jetzt haben es natür­lich alle mal wie­der vor­her gewusst. Zuge­ge­ben, ich auch. Man kann es sich halt den­ken, dass man sol­che stra­ßen­bau­li­chen Kata­stro­phen nicht mit ein paar Schild­chen wie­der gera­de­bie­gen kann.

Vor­schrifts­mä­ßig kann man in der Lan­gen Stra­ße wohl nur noch sei­nen Rol­la­tor par­ken. Um mei­nen SUV in die Park­bucht zu bug­sie­ren, ohne am Ende über die Mar­kie­rung hin­aus­zu­ra­gen, müss­te ich wie ein Stunt­man ein­par­ken – hoch­kant, auf nur 2 Rei­fen.

Ich bin gespannt, ob man die Hin­weis-Zylin­der wie­der abmon­tiert, wenn auch amt­lich fest­steht, dass die Maß­nah­me für die Katz war – oder sie uns als per­ma­nen­te Erin­ne­rung für unnö­ti­ge Aus­ga­ben erhal­ten blei­ben. Falls ja, könn­te man sie doch ein­fach umfunk­tio­nie­ren. Denn die Idee ist gene­rell gar nicht so übel, die Din­ger haben Poten­ti­al.

Ich könn­te mir noch viel mehr von die­sen ergän­zen­den Ver­kehrs­hin­wei­sen vor­stel­len. Vor jeder Wunstor­fer Schu­le hät­te ich z. B. flä­chen­de­ckend gern die­se Vari­an­te:

Keine Kinder mit dem Auto zur Schule bringen
Für weni­ger Müt­ter-Taxis | Gra­phik: Aue­post

Und auch für ande­re „drän­gen­de“ städ­ti­sche Pro­ble­me könn­te man die­se Form der Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Ver­wal­tung und Bür­ger nut­zen:

Nicht vor Denkmäler kacken
Direk­te Anspra­che von Wunstor­fer Jog­gern | Gra­phik: Aue­post

Da gibt es sicher­lich noch eine Men­ge mehr, was mal gesagt wer­den müss­te. Lie­be Ver­ant­wort­li­chen, seid krea­tiv, macht was draus!

Euer Horst Koschin­sky

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