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Wunstorfer Ehrenamtliche von der Region ausgezeichnet

Die Ehrenamtlichen der Region standen am Freitag im Fokus: Die Region Hannover ehrte sie für ihr Engagement. Aus Wunstorf waren die Stadtfeuerwehr, Friedhelm Selke und Heinz Wellmann unter den Geehrten.

Die Geehrten aus Wunstorf
Die stv. Regionspräsidentin Michaela Michalowitz mit den Geehrten aus Wunstorf | Foto: Region Hannover/Weiß

Hannover (red). Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, sind in jeder Stadt oder Gemeinde zu finden. In der Veranstaltung “Ehrenamt – Engagement im Fokus!” würdigte die stellvertretende Regionspräsidentin Michaela Michalowitz am Freitag den Einsatz der Freiwilligen im Haus der Region in Hannover.

Streitschlichter

Zu den Geehrten gehörte Friedhelm Selke, der seit 2008 als stellvertretender und seit 2013 als hauptamtlicher Schiedsmann für den Schiedsamtsbezirk III der Stadt Wunstorf tätig ist. Für die Wahrnehmung eines solchen Amtes ist ein Höchstmaß an diplomatischem Geschick erforderlich, gerade weil solche Konflikte meist hochemotional ausgetragen werden. Selke beweist seine Fähigkeiten mittlerweile seit über zehn Jahren und steht damit auch stellvertretend für alle, die dieses Amt in Wunstorf und der Region ebenfalls wahrnehmen.

Triathlon in Bokeloh

Außerdem geehrt wurde Heinz Wellmann. Er gründete 1999 die Triathlon-Sparte des TSV Bokeloh mit und ist seitdem nicht nur Abteilungsleiter der Sparte, sondern auch Cheforganisator des Triathlons. Bei der jährlichen Großveranstaltung nehmen bis zu 800 Athleten aus ganz Niedersachsen teil. Herr Wellmann bereitet die Veranstaltung mit seinem Team monatelang vor und moderiert sie am Veranstaltungstag. Aufgrund seiner Initiative wurden über Jahre die Niedersächsischen Meisterschaften der Jugend und Junioren in Bokeloh ausgetragen. Weiterhin erteilt er im Zuge einer Kooperation mit der Grundschule Bokeloh und dem Kaliwerk Sigmundshall sowohl den Grundschülern als auch den Werksangehörigen Schwimmtraining und bereitet sie auf einen Schnuppertriathlon vor.

Ehrung für die Stadtfeuerwehr Wunstorf
Die Stadtbrandmeister und der Pressesprecher nahmen die Ehrung in Hannover stellvertretend entgegen | Foto: privat

Autobahn-Großeinsatz

Stellvertretend für alle Wunstorfer Feuerwehren nahmen Oberbrandmeister Martin Ohlendorf, sein Stellvertreter Sven Möllmann und Pressesprecher Marvin Nowak in Hannover die Ehrung entgegen. Obwohl die Feuerwehrleute tagtäglich herausragende ehrenamtliche Arbeit leisten, wurde nun ein Einsatz besonders hervorgehoben:

“Wir bedanken uns im Namen aller beteiligten Einsatzkräfte für die Wertschätzung.”Stadtbrandmeister Ohlendorf

Es war der Einsatz am 20. Januar 2018, der dazu führte, dass sie nun für die Ehrung vorgeschlagen wurden: An diesem Tag war auf der A 2 ein Rindertransport verunglückt. Die Feuerwehr bewältigte und koordinierte den nicht alltäglichen Einsatz beispielhaft, band Dritte ein und sorgte letztlich dafür, dass viele Tiere gerettet werden konnten oder nicht länger leiden mussten. Ohne den einfallsreichen Einsatz der Feuerwehr wäre die Autobahn zudem viel länger gesperrt geblieben.

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5 Kommentare

  1. Ohne die vielen Frauen und Männer, sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich für uns alle einsetzen, würde es in mancher Situation mehr als finster in unserem Leben ausschauen.
    Da ist deutlich mehr angebracht ausser eine Auszeichnung “von denen da oben”.

    Ich werde mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, mit meiner Aussage, dass ich als “Kleine vom Wunstorfer Volk” mit meinem ganz persönlichen “Danke an all Euch für uns Engangierten” den Mitbürgerinnen und Mitbürger aus dem Herzen sprechen werde.

  2. Es ist bewundernswert was die ehrenamtlichen da leisten ihre Freizeit opfern für Lehrgänge und Einsätze! Sogar vernünftige schutzausrüstung kaufen die feuerwehrmänner sich selbst da die zur Verfügung gestellte eine Zumutung sein soll ! Respekt und ein grosses lob

  3. Ich kann nicht einschätzen, ob #Basti G.’s Aussage bezüglich der Schutzausrüstung der Mitglieder unserer Feuerwehr zutreffend ist.
    Nur mal angenommen, dass dem so sei:
    DAS wäre in meinen Augen eine Dreistigkeit hoch Drei!

    Die “Mädels und Jungs” investieren mehr als reichlich ihrer Freizeit für ihren ehrenamtlichen (!) Job und riskieren durch Ihr Tun für uns ALLE so manche Auseinandersetzung mit möglichen Partnern und Familienangehörigen.
    Ohne dafür zumindest eine (kleine) Aufwandsentschädigung seitens der öffentlichen Hand zu bekommen.

    Es werden derart hohe Summen in letzlich Unsinniges bis Ãœberflüssiges investiert, dass es meine große Verärgerung auslöst, dass dann (angeblich) keine Gelder vorhanden sein sollen, um wenigstens dafür Sorge zu tragen, dass unsere Einsatzkräfte “vernünftig” bekleidet ihren oftmals anstrengenden -sehr anstrengenden Dienst versehen.
    Und dass ich mit “vernünftig bekleidet” nicht das optische Erscheinungsbild meine, darf ich als Kenntnis voraussetzen.

    Es geht hier letzten Endes schließlich um die Sicherheit der Aktiven, und wenn selbst dafür die finanziellen Mittel fehlen sollten:
    Na dann -Gute Nacht (in Wunstorf)!

    1. So wurde mir das von Mitgliedern der Feuerwehr gesagt zum Beispiel Handschuhe,Stiefel,Jacken gibt es nur in der standart Qualität aber die würde fast keiner nutzen darum werden hochwertige Klamotten privat gekauft

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