Ehrenamtliche unterstützen

Wunstorfer Johanniter bei Bombenräumung in Hannover im Einsatz

Rund 15.000 Menschen in Hannover mussten in der Nacht zu Dienstag ihre Wohnungen im Stadtteil Zoo sowie Teilen der Süd- und Oststadt verlassen. Die Johanniter aus Wunstorf waren mit 47 Helferinnen und Helfern am nächtlichen Einsatz beteiligt.

Bombenräumungseinsatz
Die Johan­ni­ter vor der Abfahrt nach Han­no­ver | Foto: Johan­ni­ter

Wunstorf (red). Bereits um 14 Uhr war am Mon­tag die Ein­satz­an­for­de­rung aus Han­no­ver erfolgt. Um kurz nach halb sechs setz­ten sich ins­ge­samt 15 Ein­satz­wa­gen aus der Auestadt in Bewe­gung. Dar­un­ter befan­den sich vier Ret­tungs­wa­gen, drei Kran­ken­wa­gen, ein Ein­satz­leit­wa­gen, ein Last­wa­gen mit einem Licht­mast­an­hän­ger und diver­se Mann­schafts­trans­por­ter. Die Auf­ga­ben der in Han­no­ver ein­ge­setz­ten Hel­fe­rin­nen und Hel­fer bestan­den aus dem Trans­port von nicht geh­fä­hi­gen oder hil­fe­be­dürf­ti­gen Betrof­fe­nen aus Woh­nun­gen und Hei­men. Mit dem Ein­satz­leit­wa­gen und einem Kom­man­do­wa­gen wur­den die Eva­ku­ie­rungs­maß­nah­men an zwei Alten­hei­men koor­di­nie­rend unter­stützt.

Einsatz bis zum nächsten Morgen

Für die in Han­no­ver im Ein­satz befind­li­chen Kräf­te ende­te der Ein­satz um kurz vor fünf Uhr an der Wunstor­fer Unter­kunft. Timo Brü­ning, Zug­füh­rer der Ein­satz­ein­heit aus Wunstorf, dank­te den Hel­fern: „Ich freue mich, dass wir mit einem solch star­ken Team unter­stüt­zen konn­ten. Nur durch eure Bereit­schaft, auf Frei­zeit und in die­sem Fall auch Schlaf zu ver­zich­ten, konn­ten wir hel­fen und unter­stüt­zen. Euer Enga­ge­ment ver­dient gro­ßen Respekt. Der Ein­satz hat von unse­rer Sei­te rei­bungs­los geklappt. Es darf nicht als selbst­ver­ständ­lich ange­se­hen wer­den, wenn nach einem Arbeits­tag ein sol­cher Ein­satz geleis­tet wird. Und nach die­sem Ein­satz ging es für vie­le nicht ins Bett, son­dern nach einer kur­zen Dusche zum nächs­ten Arbeits­tag.“

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1 Kommentar
  1. Grit Decker sagt

    Den Wor­ten von #Timo Brü­ning ist sich nur anzu­schlie­ßen:
    All Das, was von den in sämt­li­chen Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen größ­ten­teils ehren­amt­lich Täti­gen für uns geleis­tet wird, ver­dient höchs­ten Respekt!

    Ohne deren „all­zeit bereit“ wäre wohl so man­cher von uns Bürger_innen bereits mäch­tig ‚auf­ge­schmis­sen’ gewe­sen sein.
    Punkt.

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