Stadtgespräch

Wunstorfer Polizei sucht verschwundenen Jugendlichen nach Silvesterfeier

Ein “gesprengter” Briefkasten und ein verschwundener Jugendlicher sind die Silvesterbilanz der Polizei in Wunstorf.

Feuerwerksüberbleibsel
Feuerwerks- und Böllerreste auf Wunstorfer Straßen | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (red). Die Silvesternacht verlief aus Sicht der Polizei im Grunde ruhig: Lediglich ein Post-Briefkasten in der Hindenburgstraße wurde durch Böllereinwurf beschädigt. Dabei wurden auch Briefe in Mitleidenschaft gezogen.

Schuhlos von der Party verschwunden

Wäre da nicht der vermisste Jugendliche gewesen: Heute Vormittag, am 1. Januar, waren die Beamten stundenlang mit der Suche nach einem verschwundenen Jugendlichen beschäftigt. Dieser hatte Silvester auf einer Party in Großenheidorn verbracht – und war dann alkoholisiert ohne Schuhe und Wertgegenstände aufgebrochen.

Die Polizei hatte dazu auch einen Personenspürhund angefordert. Doch als der Mantrailer schon auf dem Weg nach Wunstorf war, meldete sich der Jugendliche am Vormittag per Telefon bei seiner Mutter. Es ging ihm gut – er hatte seinen Rausch in einem leerstehenden Gebäude in der Umgebung ausgeschlafen.

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Auepost Redaktion

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3 Kommentare

  1. Ersteres ist leider nicht zu umgehen:
    “Hirnlose” gab’s schon immer, gibt’s bis dato und wird’s auch künftig geben.

    Zweiteres gehört zum “jugendlichen Leichtsinn” nun mal dazu.
    Es hätten sich ALLE denken können -und zwar bevor die halbe Kavallerie auf Trab gebracht wird-, dass gerade an Silvester über die “Strenge geschlagen” wird-die meisten von uns werden auch “kein Kind von Traurigkeit” gewesen sein…

    Ich hoffe, dass der junge Mann seinen Rausch ausgeschlafen hat und seine grauen Zellen zumindest wieder etwas wird nutzen können. (*grins*)

    1. Ein sehr guter und wichtiger Beitrag.
      Jetzt kann ich meinen Senf sparen. Haben Sie schon mal was von Sorge, Unterkühlung, Alkoholvergiftung u.a. gehört?

  2. Uns “Alten” ist all das von #Hans-Wilhelm Erwähnte mit Sicherheit bewusst.

    Vielen vom “Jungvolk” -so lehrten mich die Erfahrungen- vermutlich weniger, das zeigt alleine schon der kurze Artikel.

    Sehr kurz gedacht, werden -wir so oft- die Verantwortlichkeiten den Eltern oder anderweitigen Erziehungsberechtigten zugeschrieben.
    In Erinnerung an meine “Glanzzeit” weiß ich um die Unbelehrbarkeit in so Vielem der jungen Fraktion.

    Oft genug ist dann leider so ziemlich alles, was von uns Älteren kommt, schon aus Prinzip “Schei***”.
    …und hinterher ist man sowie schlauer…

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