Wasserverunreinigung

Wurde das Naturerlebnisbad absichtlich verunreinigt?

Nachdem bereits der Verdacht bestand, dass das Naturerlebnisbad bewusst mit Fäkalien verunreinigt worden war, scheint dieser sich nun offenbar tatsächlich zu bewahrheiten. Das Freibad mit ökologischer Wasseraufbereitung könnte sabotiert worden sein.

Nichtschwimmerbereich Naturerlebnisbad
Nicht­schwim­mer­be­reich im Natur­er­leb­nis­bad | Foto: Mir­ko Baschet­ti

Wunstorf (red). Das Natur­er­leb­nis­bad Luthe hat­te Anfang Juni geschlos­sen wer­den müs­sen, da Kon­troll­pro­ben eine stark erhöh­te Fäkal­keim­be­las­tung im Was­ser erge­ben hat­ten. Nach­dem alle in Fra­ge kom­men­den Ursa­chen aus­ge­schlos­sen wor­den waren, hat­te man die Auf­zeich­nun­gen der Video­über­wa­chung noch ein­mal durch­ge­se­hen und nächt­li­che Besu­cher iden­ti­fi­ziert. Dar­auf­hin war Anzei­ge wegen Haus­frie­dens­bruchs und Gewäs­ser­ver­un­rei­ni­gung gegen unbe­kannt bei der Poli­zei Wunstorf gestellt wor­den. Die Poli­zei Wunstorf hat­te nach der Anzei­ge des Natur­er­leb­nis­ba­des die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men.

Kot-Röhrchen gefunden

Im Rah­men der lau­fen­den Ermitt­lun­gen bit­tet die Poli­zei nun um Mit­hil­fe der Bevöl­ke­rung, denn es könn­te sich bei der Ver­un­rei­ni­gung der Becken tat­säch­lich um einen Akt der Sabo­ta­ge gehan­delt haben. Klei­ne mit Fäka­li­en gefüll­te Plas­tik­röhr­chen könn­ten ins Was­ser gewor­fen wor­den sein und die Becken auf die­se Wei­se mas­siv ver­un­rei­nigt haben. Natür­li­che Ursa­chen wie Stark­re­gen oder Enten allein hät­ten die vor kur­zem auf­ge­tre­te­nen hohen Keim­wer­te kei­nes­falls erklä­ren kön­nen, hat­te Rein­hard Grä­pel vom Natur­er­leb­nis­bad der Aue­post gesagt.

Gerüchteküche brodelt

Der aktu­el­le Ver­dacht heizt nun die Gerüch­te wei­ter an, die bereits im letz­ten Jahr in Luthe kur­sier­ten und lärm­emp­find­li­che Anwoh­ner mit den Zwi­schen­fäl­len bei der Was­ser­qua­li­tät im Natur­er­leb­nis­bad in Zusam­men­hang brach­ten. Soll­te das Natur­er­leb­nis­bad tat­säch­lich absicht­lich ver­un­rei­nigt wor­den sein, dro­hen dem oder den Tätern emp­find­li­che Stra­fen: Eine Gewäs­ser­ver­un­rei­ni­gung wird mit bis zu 5 Jah­ren Gefäng­nis bestraft.

Inzwi­schen war das Was­ser im Natur­er­leb­nis­bad zu einem Groß­teil aus­ge­tauscht wor­den, erneu­te Kon­trol­len erga­ben eine wie­der­her­ge­stell­te ein­wand­freie Was­ser­qua­li­tät, so dass das Bad seit dem Wochen­en­de wie­der voll­stän­dig in Betrieb ist.

Mehr in Kür­ze.

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8 Kommentare
  1. Nelly Gandy sagt

    Ist es eine ernst­haf­te Fra­ge ?

  2. Marcus Oliver sagt

    Trau­rig…

  3. Marco Oststadtkompanie Waschk sagt

    Sehr krass.

  4. Grit Decker sagt

    Man­ches zu fas­sen, ist mir schlicht unmög­lich.

    Spöt­te­rer und Läs­ter­mäu­ler wer­den mir viel­leicht „Begriffs­stut­zig­keit“ nach­sa­gen.
    Mei­net­we­gen, wenn die genau­so ihren höchst zwei­fel­haf­ten Spaß dran haben wie die Hei­opeis, die den ‑Ent­schul­di­gung: Wort­spiel- Scheiß im Natur-Bad ver­zapft haben.

    Da bleibt mir nur zu hof­fen, dass hier mal ein wirk­sa­mer „juris­ti­scher Ord­nungs­gong“ für die Täter ertö­nen wird!!

  5. Frank Dahnke sagt

    Wie wider­lich Men­schen sein kön­nen

  6. Nina Göntgen sagt

    Ist nicht war. Man, man, man. Ihr soll­tet nachts noch Strom auf den Zaun legen, damit die Idio­ten gleich getoas­tet wer­den. Saue­rei!

  7. Dustin Meschenmoser sagt

    Die Poli­zei ermit­telt der­zeit die Her­kunft der Plas­tik­röhr­chen und bit­tet dabei um Mit­hil­fe. Zu den Ermitt­lun­gen selbst kön­nen wir und wer­den wie kei­ne wei­te­re Stel­lung­nah­me abge­ben.

    Wir möch­ten euch dar­um bit­ten die Gerüch­te­kü­che nicht wei­ter anzu­hei­zen und nie­man­den grund­los anzu­pran­gern. Falls ihr jedoch sach­dien­li­che Hin­wei­se geben könnt, mel­det euch bit­te bei der Poli­zei Wunstorf (05031 – 9530115).

    Hof­fen wir, dass die Wer­te wei­ter­hin so gut blei­ben

    https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=2332694250133549&id=146197098783286

  8. Mustafa Kaygun sagt

    Enes Öney Alpars­lan Sin­gin

Antworten zu Mustafa Kaygun
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