Stadtgespräch

Zusammenstöße in der Südstadt

Am Freitag kam es gleich zu zwei Verkehrsunfällen mit Verletzten in der Südstadt. Die Polizei bittet in einem dieser Fälle um Mithilfe

Polizeifahrzeug Wunstorf
Fahrzeug der Wunstorfer Polizei (Symbolbild) | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (red). Um 12.18 Uhr krachte es zum ersten Mal in der Einmündung der Werner-von-Siemens-Straße in die Albert-Einstein-Straße. Ein 24-Jähriger kam mit seinem Caddy aus der Werner-von-Siemens-Straße und wollte nach links auf die Albert-Einstein-Straße abbiegen. Dabei übersah er eine 30-jährige Seelzerin in ihrem Golf, die Vorfahrt hatte. Es kam zur Kollision. Die Golffahrerin wurde dabei leicht verletzt. Den Schaden an beiden Autos schätzt die Polizei auf 7.000 Euro.

Am Abend um 20.15 Uhr passierte dann der nächste Unfall: am Hasenpfahl auf Höhe der Hausnummer 40 fuhr ein 83-Jähriger mit seinem Golf Richtung Innenstadt. Eine 18-Jährige aus einem am Fahrbahnrand geparkten Hyundai wollte die offen stehende Hintertür wieder zuschlagen und verletzte sich dabei leicht. Der Golffahrer touchierte dann beim Vorbeifahren den geparkten Hyundai. 3.500 Euro Sachschaden waren die Folge.

Fahrerflucht

Schon am Donnerstag war es zwischen 8 und 15 Uhr auf dem Firmengelände einer Auslieferungsfiliale in der Adolf-Oesterheld-Straße 82 zu einer Verkehrsunfallflucht gekommen. Ein ordnungsgemäß vor dem Tor geparkter schwarzer Volvo wurde vorne links an der Stoßstange durch ein bislang unbekanntes Fahrzeug beschädigt. Der Schaden wird auf ca. 500 Euro geschätzt.

Zeugenaufruf

Die Polizei ermittelt. Zum Unfall im Hasenpfahl waren durch die Beteiligten voneinander abweichende Angaben zum Unfallhergang gemacht worden. Zeugen, die diesen Unfall oder die Fahrerflucht in der Adolf-Oesterheld-Straße beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Komissariat Wunstorf unter Telefon (05031) 95300 zu melden.

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3 Kommentare

  1. Als „Fußläufige“ und Stamm-Gast der regio-Busse bin ich nicht gänzlich vor Unfällen geschützt, darüber bin ich mir im Klaren.

    Lese ich von den zahlreichen Unfällen in Wunstorf oder andernorts, bin ich nicht böse, kein „Gefährt mit Motor“ mein Eigen nennen zu können/dürfen.

    1. Würde auch gern drauf verzichten doch ich arbeite auf dem Dorf und dies ist mit Öffis bei meinen Arbeitszeiten nicht zu erreichen !,

  2. Der Kommentar von #Basti G. findet hier ausnahmsweise meine Zustimmung:
    Eines der Kernprobleme in den eher ländlichen Regionen -keines der ausschließlich in den östlichen Bundesländern im Übrigen!- ist leider die oftmals schlechte Infrastruktur, die den Verzicht oder zumindest die eingeschränkte Nutzung des eigenen KFZ kaum erlauben.

    Ein gewichtiges Argument für den Ausbau des ÖPNV, dem sich die Politiker*innen über das Reden-schwingen hinaus in Form konkreter Maßnahmen annehmen müssen -und zwar zeitnah bitte.

    Auch aus dem dringend angezeigten Klimaschutz kann letzten Endes nur etwas werden, wenn durch eine gute und somit funktionierende Infrastruktur Anreize geschaffen werden, auf den permanenten und oft überflüssigen Gebrauch (200 Meter zum Bäcker mit Auto aus reiner Bequemlichkeit muss wirklich nicht sein!) der KFZ’s zu verzichten.

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