Ein Nahversorger fürs Dorf

Grün­dung des Dorf­la­dens Bokel­oh

Bokel­oh soll den Dorf­la­den bekom­men – und mit der Ein­rich­tung das Pro­blem der feh­len­den Nah­ver­sor­gung gelöst wer­den. Am Sams­tag, den 23. Juni fin­det die Grün­dungs­ver­samm­lung statt.

Die Grün­dungs­ver­samm­lung fin­det am 23. Juni statt

Bokel­oh (red). Die AG Zukunft Bokel­ohs ruft alle Men­schen im But­ter­amt und dem Umland auf, sich als Initia­tor an der Grün­dung des Dorf­la­dens Bokel­oh zu betei­li­gen. Nach 15 Jah­ren, in denen sich kein Betrei­ber für einen loka­len Lebens­mit­tel­markt fand, soll die Dorf­la­den-Bokel­oh UG (haf­tungs­be­schränkt) gegrün­det wer­den.

Ein Lebens­mit­tel­markt mit­samt den Din­gen des täg­li­chen Bedarfs ist in den frei­wer­den­den Räu­men der Stadt­spar­kas­se in Bokel­oh geplant. Dazu ist ein Grün­dungs­ka­pi­tal von 60.000 Euro erfor­der­lich. Kommt das Start­ka­pi­tal zusam­men, ist die Gesell­schaft hand­lungs­fä­hig, kann För­der­an­trä­ge stel­len und Geschäf­te täti­gen.

Ab 200 Euro Gesell­schaf­ter wer­den

Antei­le kön­nen ab 200 Euro gezeich­net wer­den. Erhö­hun­gen sind in 50-Euro-Schrit­ten mög­lich, eben­so Mehr­fach­zeich­nun­gen. Eine Nach­schuss­pflicht besteht nicht, das Risi­ko ist auf die Höhe der Ein­la­ge begrenzt.

Unter­neh­mens­be­ra­ter Wolf­gang Gröll von der Fir­ma Fa. New WAY lei­tet die Ver­samm­lung und wird alle Fra­gen beant­wor­ten. Eben­so wird er nach der Grün­dung dem Dorf­la­den bera­tend zur Sei­te ste­hen. Nach der Zeich­nung von Antei­len erfolgt die 1. Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung. Dabei wird der Gesell­schaf­ter­rat aus den Anteils­zeich­nern und der AG Zukunft Bokel­ohs gewählt, eben­so der Auf­sichts­rat.
Anschlie­ßend an die Ver­samm­lung wird gemein­sam gegrillt und das Vor­run­den­spiel Deutschland–Schweden geschaut.

Pro­fit steht nicht im Vor­der­grund

Das Laden­per­so­nal wird haupt­amt­lich tätig sein. Für wei­te­re Arbei­ten wer­den jedoch ehren­amt­li­che Hel­fer nötig sein. Wer sich das Ehren­amt vor­stel­len kann, soll­te sich eben­falls auf der Grün­dungs­ver­samm­lung mel­den.

Nicht der Gewinn wird im Vor­der­grund ste­hen, son­dern der gemein­schaft­li­che Nut­zen. In den ers­ten Jah­ren wird noch mit Ver­lust gerech­net. Soll­te es zu Gewin­nen kom­men, könn­te es sein, dass er z. B. in Form von Waren­gut­schei­nen aus­ge­zahlt wird. Wer­den Antei­le für 200 Euro gezeich­net, wer­den min­des­tens 300 Teil­ha­ber benö­tigt.
Die Bokel­o­her haben es nun also selbst in der Hand, ob es künf­tig einen Dorf­la­den geben wird.

Ter­mi­n­in­fo
Sa, 23.06.2018
17 Uhr
Grund­schu­le Bokel­oh, Am Eich­kamp 8
dorfladen-bokeloh.de
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7 Kommentare
  1. Maik Rauke meint

    Schön das sich alle über den Dorf­la­den Gedan­ken machen und nicht um unse­re Arbeits­plät­ze damit man in dem Laden was kau­fen könn­te. Ohne Arbeit kein Geld ohne Geld kein Geschäft.

  2. Kaifi Sportslodge meint

    Noch bes­ser ist das es ja geför­dert wird damit ganz unauf­fäl­lig die Spar­kas­se ihr Dasein auf­gibt! Aber das fällt erst viel spä­ter auf wenn die älte­ren Men­schen nur noch vor Auto­ma­ten ste­hen und kei­ner ihn wei­ter­hilft in Sachen erspar­ten!

  3. Kevin Redmann meint

    Wer kei­ne Ahnung hat soll­te so einen Bei­trag auch nicht Kom­men­tie­ren! Der Dorf­la­den Bokel­oh wäre eine gro­ße Berei­che­rung für Bokel­oh. Fest steht die Spar­kas­se wird die Räu­me auch ohne den Dorf­la­den ver­mie­ten. Neben Ehren­amt­li­chen Hel­fern gibt es natür­lich auch bezahl­te Arbeits­plät­ze im Dorf­la­den das ist ja wohl logisch. Ihr seit alle ger­ne ein­ge­la­den zur Grün­dungs­ver­samm­lung 23.06.2018 zu kom­men und eure Kri­tik zu äußern.

  4. Sandra Nöldner meint

    Mei­ner Mei­nung nach, gibt’s qua­si schon einen Dorf­la­den, und zwar schräg ggü. Dort bekommt man auch grob alles was man so braucht. Den Rest gibt’s bei den Nach­barn. Mit der Grün­dung eines offi­zi­el­len Dorf­la­dens wird ein bestehen­des Klein­un­ter­neh­men hin­ge­rich­tet.….

    1. Dorfladen Bokeloh meint

      Das ist nicht kor­rekt. Alle Unter­neh­men wer­den bei einer Grün­dung mit ein­be­zo­gen. Es wer­den kei­ne fri­sche Wurst­wa­ren ange­bo­ten da es ja ein Schlach­ter gibt genau­so mit den Back­wa­ren. Es soll kei­ne Kon­kur­renz ent­ste­hen. Der Laden gegen­über war ursprüng­lich ein schreib­wa­ren Geschäft indem zusätz­lich Klei­nig­kei­ten Bereich Lebens­mit­tel gibt. Es hat aber rein gar nichts mit dem Dorf­la­den zu tun der die Nah­ver­sor­gung sicher­stel­len soll.

  5. Michael Schöner meint

    200 Euro? Raus­ge­schmis­se­nes Geld. Sol­che Läden machen nach einer Eupho­rie­pha­se meist irgend­wann wie­der zu und dann? Das Kapi­tal ist dann auf­ge­braucht oder sonst­wie ver­schwun­den, die 200 sieht kei­ner wie­der. Wer ein Auto hat, fährt eh schleu­nigst an dem Laden vor­bei zu einem der Märk­te in Wunstorf, wo es die meis­ten Sachen viel bil­li­ger gibt.

    1. Dorfladen Bokeloh meint

      95% der in Deutsch­land eröff­ne­ten Dorflä­den machen nicht wie­der zu. Falls es tät­säch­lich zu einer schlie­ßung kom­men soll­te bleibt die Haf­tung auf den eige­nen Anteil begrenzt. Für SIe scheint es viel­leicht raus­ge­schmis­se­nes Geld zu sein. Für vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aber nicht!

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