Mys­te­riö­ses Objekt bei der Getrei­de­ern­te auf­ge­taucht

Plötz­lich wur­de es gefähr­lich bei der Getrei­de­ern­te auf einem Feld in Hagen­burg: Zwi­schen den Sche­ren des Mäh­dre­schers ver­keil­te sich ein selt­sa­mer Gegen­stand. Der Land­wirt konn­te die Maschi­ne noch recht­zei­tig stop­pen – und sucht nun nach Erklä­run­gen für den mys­te­riö­sen Gegen­stand.

Der im Feld ver­steck­te mys­te­riö­se Gegen­stand | Foto: pri­vat

Hagen­burg (red). Ein Land­wirt aus Hagen­burg hat­te bei sei­ner Getrei­de­ern­te Glück im Unglück: Wäh­rend der Mann mit der Ern­te­ma­schi­ne auf dem Feld unter­wegs war, ver­keil­te sich plötz­lich etwas in den Mes­sern der Ern­te­ma­schi­ne. Das sofor­ti­ge Stop­pen des Mäh­dre­schers ver­hin­der­te Schlim­me­res, doch bei der anschlie­ßen­den Begut­ach­tung staun­te der Fah­rer nicht schlecht: Ein obsku­rer Gegen­stand war in die Fän­ge des Mäh­dre­schers gera­ten.

Das Objekt ist knapp 2,20 Meter lang, aus Metall und wirkt wie ein Indus­trie­roh­ling, denn er weist kei­ner­lei Gebrauchs­spu­ren auf. Am Ende der dicken Metall­stan­ge sind Metall­stä­be zusam­men­ge­schweißt, die bereits teil­wei­se zu einer Art Korb gefloch­ten sind. Es sieht fast ein wenig aus wie eine moder­ne Ver­si­on des „Kopf­kä­figs“ an der Wunstor­fer Stadt­kir­che.

Sperr­müll­ent­sor­gung oder Anschlag?

Es bleibt frag­lich, ob das Getrei­de­feld ein­fach nur zur beque­men Sperr­müll­ent­sor­gung genutzt wur­de oder aber das Stan­gen­kon­strukt gezielt dort abge­legt wur­de, um den Land­wirt zu schä­di­gen. Wäre das Objekt in den Mäh­dre­scher ein­ge­zo­gen wor­den, wäre hoher wirt­schaft­li­cher Scha­den ent­stan­den, die Ern­te­ma­schi­ne defekt gewe­sen.

Unab­hän­gig davon, was zutrifft, ist der Besit­zer fas­sungs­los, dass hier bei den Tätern offen­bar jeg­li­cher Respekt vor der Bedeu­tung der Land­wirt­schaft fehlt – vie­len Men­schen sei ein­fach nicht bewusst, woher die Lebens­mit­tel kämen, die täg­lich auf dem Tisch ste­hen.

Die Poli­zei ermit­telt

Die zustän­di­ge Poli­zei im Bereich Nienburg/Schaumburg hat kei­ne Erkennt­nis­se zu der Her­kunft des Objekts oder wer es im Feld depo­niert haben könn­te – aller­dings reich­lich Erfah­rung mit kurio­sen Hin­ter­las­sen­schaf­ten. In Stad­tha­gen wur­de in der Nähe zur Wild­tier­sta­ti­on gera­de erst eine kom­plet­te Küchen­ein­rich­tung im Wald ent­sorgt – und in Nien­burg tauch­te im Juni plötz­lich ein Auto­scoo­ter vom Rum­mel­platz mit­ten im Wald auf.

Ein Auto­scoo­ter auf dem Wald­weg | Foto: Poli­zei­in­spek­ti­on Nienburg/Schaumburg
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