Wandel im Handel

Wunstorfer Wirtschaftsnachrichten

Wandel im Handel – Ausgabe 10/2019

Neue Geschäfte eröffnen, alte schließen und ziehen weg. Die aktuellen Veränderungen in der Wunstorfer Wirtschaftswelt.

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Ein­zel­han­del I: „Leder in Wunstorf“ in der Fuß­gän­ger­zo­ne schließt. Der Miet­ver­trag sei eigent­lich bereits zu Ende August aus­ge­lau­fen, sie und der Ver­mie­ter hät­ten sich jedoch nicht auf die Moda­li­tä­ten für eine Ver­län­ge­rung eini­gen kön­nen, sag­te Inha­be­rin Bir­git Fin­ger auf Nach­fra­ge der Aue­post. Im Geschäft in der Lan­gen Stra­ße läuft der Räu­mungs­ver­kauf noch bis Ende Okto­ber; nach dem 27.10., einem ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag, soll in Wunstorf Schluss sein. Das Haupt­ge­schäft in der Neu­städ­ter Markt­stra­ße bleibt bestehen.

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Telekom in Wunstorf
Tele­kom in Wunstorf | Foto: Dani­el Schnei­der

Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on: Die Tele­kom plant nach einem Bericht des Han­dels­blatts, zahl­rei­che Filia­len zu schlie­ßen, da sich das Geschäft stark ins Inter­net ver­la­gert habe. Ob auch die Wunstor­fer Tele­kom-Filia­le betrof­fen sein könn­te, konn­te das Unter­neh­men nicht sagen. Kon­kre­te Pla­nun­gen zu ein­zel­nen Stand­or­ten lägen noch nicht vor, teil­te die Tele­kom gegen­über der Aue­post mit.

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Lebens­mit­tel: Luthe bekommt einen neu­en Aldi-Markt. Das alte Gebäu­de hat aus­ge­dient, wird abge­ris­sen und kom­plett neu errich­tet. Ab ca. Janu­ar 2020 wird der neue Aldi in Luthe dann eröff­nen. Für die Zeit der Bau­ar­bei­ten wur­de der kürz­lich auf­ge­ge­be­ne Stand­ort in der Indus­trie­stra­ße in der Kern­stadt vor­über­ge­hend reak­ti­viert: dort arbei­tet das Luther Aldi-Team so lan­ge wei­ter, bis der neue Markt bezugs­fer­tig ist.

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Fri­sör: Fri­sö­rin Sabri­na Teg­ge sucht einen Nach­fol­ger. Sie gibt ihren Fri­seur­sa­lon „Haar­mo­nie“ in der Lan­gen Stra­ße aus gesund­heit­li­chen Grün­den auf, Equip­ment und Räum­lich­kei­ten wer­den offe­riert. Wann genau die alte Haar­mo­nie endet, steht noch nicht fest.

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Ein­zel­han­del II: In der Hin­den­burg­stra­ße hat ein neu­er Kiosk eröff­net. Gegen­über der Psych­ia­trie ist „Mein Kiosk“ ent­stan­den. Betrei­ber ist der Inha­ber des benach­bar­ten Bil­lard­ca­fés.

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Café Central
Das ehe­ma­li­ge Café Cen­tral im Durch­gang beim Stadt­thea­ter | Foto: Dani­el Schnei­der

Gas­tro­no­mie: Der Leer­stand neben dem Stadt­thea­ter wird wohl noch eine Wei­le blei­ben. Nach­dem das Café Cen­tral geschlos­sen hat­te, war nach einem Nach­fol­ger gesucht wor­den, der auch die Bewir­tung der Thea­ter­gäs­te über­neh­men könn­te. Zuletzt waren Gesprä­che mit einem asia­ti­schen Restau­rant fort­ge­schrit­ten, dem Inter­es­sen­ten waren die Kos­ten für not­wen­di­ge Umbau­ten jedoch zu hoch. Statt­des­sen hat die Stadt eine Über­gangs­lö­sung für die Thea­ter­gas­tro­no­mie gefun­den: künf­tig über­nimmt das La Sol die Bewir­tung. Für das leer­ste­hen­de Objekt am Stadt­thea­ter ist noch kei­ne Nach­nut­zung in Sicht. Womög­lich zieht dort künf­tig gar kein Gas­tro­no­mie­be­trieb mehr ein.

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Kunst­hand­werk: Die Dorf­ma­nu­fak­tur Idensen hat „die Sei­ten gewech­selt“: In der Wunstor­fer Süd­stra­ße prä­sen­tiert sich die Manu­fak­tur nun im vor­ma­li­gen Laden des EDV-Dienst­leis­ters. Geöff­net ist zu den Markt­zei­ten, diens­tags zwi­schen 12 und 18 Uhr und frei­tags zwi­schen 10 und 15 Uhr.

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Gesund­heit: In der Spe­cken­stra­ße eröff­net eine Osteo­pa­thie-Pra­xis: „Osteo­pa­thie Rüt­her“.

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Ein­zel­han­del III: Die Ger­ry-Weber-Toch­ter für gro­ße Damen­grö­ßen, „Samoon“, schließt in der Wunstor­fer Fuß­gän­ger­zo­ne. Im Sep­tem­ber lief der Räu­mungs­ver­kauf.

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Wunstor­fer Wirt­schafts­nach­rich­ten in der Aue­post: Neu­eröff­nung, Sor­ti­ments­än­de­run­gen, Umstruk­tu­rie­rung, beson­de­re Aktio­nen? Sagen Sie uns Bescheid unter info@auepost.de.

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2 Kommentare
  1. Grit Decker sagt

    Die Schlie­ßung von „Leder in Wunstorf“ bedaue­re ich durch­aus:
    so man­ches qua­li­ta­iv hoch­wer­ti­ge Teil konn­te ich dort erwer­ben.
    Wirk­lich preis­wert war das Fach­ge­schäft mit Sicher­heit nicht.
    Qua­li­tät hat nun mal sei­nen Preis.
    Und wenn ich die­sen nicht zu zah­len bereit bin, muss ich im Bil­lig-Shop kau­fen.

    Viel ärger­li­cher hin­ge­gen erle­be ich die nur vor­über­ge­hen­de Wie­der­eröff­nung „mei­ner“ „Aldi“-Filiale in der Indus­trie­stra­ße:
    nicht nur ich war dank­bar, dass wir die­se Ein­kaufs­mög­lich­keit wie­der vor Ort haben konn­ten.
    Und ich ging von Dau­er aus; jedoch wur­de ich am Eröff­nungs­tag von einem Kas­sie­rer über die sehr kurz­zei­ti­ge Frist und deren Grün­de infor­miert.
    Mei­ne „Freu­de“ dar­über liegt in engen, sehr engen Gren­zen
    *groll und grum­mel *…

    1. Grit Decker sagt

      Für die Lesen­den, die es inter­es­sie­ren soll­te:

      Am Mon­tag habe ich „Leder in Wunstorf“ besucht: 30% Nach­lass auf das gesam­te Sor­ti­ment war dann doch zu ver­füh­re­risch.
      Und so habe ich in Form eines qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Porte­mon­naies „fet­te Beu­te“ gemacht.

      Wer­bung zu lau­fen, ist ansich nicht das Mei­ni­ge.
      Doch hier erlau­be ich mir eine Aus­nah­me:
      wer für sich selbst oder einem ihm/ihr lie­ben Men­schen (>Weih­nach­ten) ein „edles Teil“ erste­hen will, soll­te ruhig die­ses klei­ne doch fei­ne Geschäft besu­chen.

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