Weihnachtsmärkte und Adventsbasare in der Region

Wem selbst der Wunstorfer Weihnachtsmarkt noch zu groß ist, hat zahlreiche weitere Möglichkeiten, in adventliche Stimmung zu kommen. Doch auch wenn es einmal eine Nummer größer sein soll, findet man genügend Alternativen. Denn die Ortsteile und Nachbarstädte bieten noch viele weitere Gelegenheiten, zwischen Glühwein und gebrannten Mandeln in Weihnachtsstimmung zu kommen. Eine Übersicht.

Weihnachtsmarkt | Foto: Daniel Schneider
Weihnachtsmarkt | Foto: Daniel Schneider

Für den Wunstorfer Weihnachtsmarkt muss man sich keine Termine merken, er hat noch bis Ende Dezember fast durchgehend geöffnet. Der Weihnachtsmarkt in der Kernstadt ist dabei fein, aber klein: er ist zeitlich einer der längsten, aber diese Dauerpräsenz wird mit einem recht übersichtlichen Angebot erkauft. Er hat alles, was ein Weihnachtsmarkt braucht, und bezaubert mit seinem traditionellen Charme, aber es wird aufgrund des sehr kompakten Aufbaus bisweilen doch recht eng, pardon, gemütlich vor der Stadtkirche.

Wer es größer dimensioniert haben möchte oder eine reichhaltige Auswahl an Kunsthandwerk schätzt, der muss nach Hannover – oder sich auf einem der Weihnachtsmärkte umsehen, die nur an wenigen Tagen im Dezember geöffnet haben. Davon gibt es in unseren Gefilden in den kommenden Tagen einige …

Steinhude

Besonders vielfältig gibt sich dabei Steinhude: Der Weihnachtsmarkt in Steinhude („Märchenhafte Weihnachten“) findet am 10. und 11. Dezember im Scheunenviertel statt – und wirkt dabei fast wie das Dorf des Weihnachtsmanns persönlich. Idyllischer geht es kaum, wenn dann auch noch Schnee liegen sollte. Er ist dabei auch nicht überdimensioniert, lässt aber viel Platz zum Flanieren. Zwischen den Scheunen stehen Zelte und Buden, das Angebot ist sehr familiär ausgerichtet.

Termininfo
Sa./So. 10./11. Dezember 2016
14–21 Uhr (Sa), 11–18 Uhr (So)
Scheunenviertel Steinhude

Zur selben Zeit ist auch der nostalgische Weihnachtsmarkt in den Steinhuder Museen aufgebaut, der allerdings Eintritt kostet. Noch bis zum 18. 12. präsentiert sich zudem an den Wochenenden Kunsthandwerk in der Kunstscheune im Scheunenviertel.

Von Luthe bis Großenheidorn

Auch Luthe und Großenheidorn bieten Weihnachtsstimmung: Am 3. Dezember wird gegen Mittag in Luthe ein kleiner Weihnachstmarkt rund um die Kirche aufgebaut; ein Adventsmarkt in Mesmerode fand bereits am 27. November statt. In Großenheidorn gibt es einen kleinen Weihnachtsmarkt am 3. und 4. Dezember rund um den Pfarrgarten.

Bad Nenndorf

Auch in Wunstorfs Nachbargemeinden findet Weihnachten statt. Eine Nummer größer wagt man es z. B. an vier Tagen in Bad Nenndorf. Hier ist der Weihnachtsmarkt etwas weniger traditionell, da eine mittelalterliche Kulisse fehlt – dafür hat die Veranstaltung im Kurpark vor dem Musikpavillon eine ganz eigene Aura und erzeugt auf Ihre Art jede Menge Flair: Durch die kunstvolle Illuminierung der Kuranlagen bekommt man hier das Gefühl, durch eine eisige Zauberwelt zu wandeln, was in dieser Form seinesgleichen sucht und auch ohne Weihnachtsmarkt bereits einen Besuch wert wäre.

Geheimnisvoll illuminierte Bäume im Bad Nenndorfer Kurpark | Foto: Daniel Schneider
Geheimnisvoll illuminierte Bäume im Bad Nenndorfer Kurpark | Foto: Daniel Schneider

Das Angebot ist neben Hannover und Steinhude wohl eines der attraktivsten in der Region, was auch dadurch unterstützt wird, dass parallel zu den Buden im Freien, bei denen der Schwerpunkt auf Kulinarischem liegt, in der benachbarten Wandelhalle auf mehreren Etagen ein umfangreicher Adventsbasar abgehalten wird.

Termininfo
Do.–So. 8.–11. Dezember 2016
16–20 (Do), 16–21 (Fr). 14–21 (Sa), 14–20 Uhr (So)
Kurpark Bad Nenndorf

Der Weihnachtsmann höchstpersönlich verteilt Schokolade an die kleinsten Besucher, und in der Musikmuschel spielen lokale Gruppen nicht nur Weihnachtsmusik. Somit ist Bad Nenndorf der Geheimtipp schlechthin, wenn man einen Weihnachtsmarkt gezielt aufsuchen möchte und sich dabei stimmungsvoll verzaubern lassen will.

Hannover

Begehbare Weihnachtspyramide auf dem Weihnachtsmarkt HAnnover | Foto: M. Lerch
Begehbare Weihnachtspyramide auf dem Weihnachtsmarkt Hannover | Foto: M. Lerch

Wenn es richtig groß sein soll, führt an Hannover jedoch kein Weg vorbei. Hier findet der riesige Weihnachtsmarkt im Schatten der gewaltigen Marktkirche statt. Mitten im Stadtkern, zwischen Leine und Hauptbahnhof, sind rund um die Kirche und in den angrenzenden Straßenzügen an die 130 Stände aufgebaut, die keinen weihnachtlichen Wunsch offenlassen dürften. Bis zum 22. Dezember hat der traditionelle Weihnachtsmarkt in Hannover geöffnet, täglich von 11 bis 21 Uhr.

Neustadt, Stadthagen, Barsinghausen …

Neben Neustadt gibt es auch in Stadthagen einen kleinen, gemütlichen Weihnachtsmarkt, der ähnlich idyllisch daherkommt wie der in der Wunstorfer Kernstadt. Ebenfalls auf dem dortigen Marktplatz veranstaltet, wird er von mittelalterlichen Gebäuden flankiert, bleibt aber ebenfalls vergleichsweise klein. Geöffnet ist der Stadthäger Weihnachtsmarkt täglich noch bis zum 29. Dezember, in Neustadt noch bis zum 30. Dezember (11 bis 20 Uhr).

Klein, aber idyllisch gibt sich auch das „Weihnachtsdorf“ in Barsinghausen. Das Markenzeichen dieses Weihnachtsmarktes ist die überdimensionierte Weihnachtspyramide, um die sich die Hütten scharen. Der urig wirkende kleine Markt ist wie in Stadthagen, Neustadt und Wunstorf täglich geöffnet, von 16–20 Uhr bzw. 11–20 Uhr (Sa.) noch bis zum 23. Dezember.

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